Kaliumpermanganat

Kaliumpermanganat Des Kaliums das Permanganat – das antiseptische Präparat für die äusserliche und lokale Anwendung.

Ausgabeform und Bestand

Arzneiform – das Pulver zur Vorbereitung einer Lösung für den externen Gebrauch: Kristalle oder kristallines feines Pulver von dunkelvioletter Farbe mit metallischem Glanz (nach 3, 5 oder 15 g in Packungen, Banken oder Flaschen; im Papierkarton 1 Stück rot-; nach 3, 5 oder 15 g in thermogeschweißten Beuteln, im Papierkarton 10 Einheiten; nach 15 g in Plastikbeuteln, im Papierkarton 1 Einheit; nach 3 oder 5 g in Prüfgläsern aus Glas, im Papierkarton 1 Prüfglas).

Wirkstoff – Kaliumpermanganat.

Anwendungshinweise

Anwendungsgebiete: Waschen von Wunden, Verbrennungen und Geschwüren; Spülungen und Waschungen in der Urologie und Gynäkologie; Magenspülungen bei Vergiftung mit Alkaloiden (einschließlich Morphin, Aconitin) oder Phosphor.

Kontraindikationen

Die therapeutische Anwendung ist für Patientinnen mit erhöhter Empfindlichkeit gegenüber Kaliumpermanganat kontraindiziert.

Anwendungsart und Dosierung

Verwenden Sie die Lösung des Pulvers sparsam und lokal.

Die empfohlene Konzentration der Lösungen des Präparates:

  • Das Waschen der Wunden: 0,1–0,5 %;
  • Das Spülen der Kehle: 0,01–0,1 %;
  • Das Aufpinseln der Verbrennungs- und Geschwürflächen: 2–5 %;
  • Das Spülen und Waschen (in der Urologie und Gynäkologie): 0,02–0,1 %;
  • Die Magenspülung: 0,02–0,1 %.

Nebenwirkungen

Bei starker Lösungskonzentration kann die Anwendung von Kaliumpermanganat zu Schäden am umgebenden Gewebe führen.

Besondere Hinweise

Selbst bei äußerlicher Anwendung kann bereits eine geringe Konzentration die Haut braun färben.

Die orale Einnahme hochkonzentrierter Kaliumpermanganatlösungen führt zur Vergiftung des Organismus; Symptome und deren Folgen können sein: Übelkeit und Erbrechen mit bräunlichem Einschlag, Wassereinlagerungen, braune Färbung sowie Schleimhautverletzungen im Mund, Leber- und Nierenschäden, Magen-Darm-Blutungen und Unterdrückung der Herzaktion.

Kaliumpermanganat darf nicht als Abortmittel verwendet werden, da diese Prozedur eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit und das Leben der Schwangeren darstellt. Die Einbringung hochkonzentrierter Lösungen in die Scheide kann tiefe Brandwunden, Perforation der Scheidenwand, starke Blutungen, Bauchfellentzündung sowie vaskulären Kollaps verursachen.

Arzneimittelwechselwirkungen

Klinisch bedeutsame Arzneimittelwechselwirkungen mit der Lösung sind nicht bekannt.

Lagerfristen und Lagerbedingungen

An einem trockenen, für Kinder unzugänglichen Ort aufbewahren.

Haltbarkeitsdauer: 5 Jahre.

Ob Bitte beachten Sie:

Nach Studien weisen Frauen, die wöchentlich einige Gläser Bier oder Wein konsumieren, ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs auf.


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