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Die ulceröse Kolitis

Kurze Charakteristik der Erkrankung

Ulzeröse Kolitis – ein chronisches Entzündungsleiden des Dickdarms Die ulzeröse Kolitis ist eine chronische Entzündung des Dickdarmes. Der zweite verbreitete Name der Erkrankung – die nicht spezifische ulzeröse Kolitis.

Die Erkrankung befällt die Schleimhäute des Dickdarms und führt zur Entstehung nicht heilender Wunden.

Ursachen der Erkrankung

Derzeit gibt es keine genauen Befunde über die Ursachen der nicht-spezifischen ulcerösen Kolitis. Als Hauptursache werden eine geschwächte Immunität und eine minderwertige Ernährung angenommen. Die Erkrankung können zudem provozieren: Infektionen im Darm (SCHKT), Würmer, Alkohol, mangelnde persönliche Hygiene sowie langwierige Antibiotika-Therapien.

Symptome der ulcerösen Kolitis

Die Symptome der ulcerösen Kolitis können sich je nach Schweregrad und Lokalisation unterscheiden – alles hängt vom Stadium der Erkrankung ab.

Die allgemeinen Symptome der Erkrankung: Durchfall, Fieber, Schwäche, Erbrechen, Verstopfung, Bauchschmerzen, Darmblutungen, Gewichtsverlust, beschleunigte Stuhl頻率 bis zu 5–20-mal pro Tag (einschließlich nächtlich), sowie erhöhte Erschöpfbarkeit.

Es können sich Symptome wie Colitis ulcerosa, Psoriasis und Arthritis entwickeln.

Es wird beobachtet, dass die Erkrankung meist unmerklich beginnt; ausgeprägte Symptome der Colitis ulcerosa treten hingegen bei schweren Verläufen auf, weshalb es wichtig ist, bei ersten ähnlichen Symptomen ärztliche Hilfe zur Diagnosebestätigung in Anspruch zu nehmen.

Diagnostik der Erkrankung

Bei leichtem Verlauf erfolgt die Diagnostik komplikationsfrei; bereits bei der Erstuntersuchung werden eine Koloskopie oder Rektoskopie durchgeführt. Der Arzt kann mittels dieser endoskopischen Verfahren Rötungen, Schleimhautkörnigkeit, Schwellungen, Blutergüsse sowie das Fehlen einer vaskulären Zeichnung an den Darmwänden feststellen.

Zur Diagnosebestätigung werden Laboruntersuchungen des Stuhls sowie eine Blutanalyse auf die Blutsenkungsgeschwindigkeit, C-reaktives Protein und Hämoglobin durchgeführt.

In seltenen Fällen wird die radiologische Untersuchungsmethode angewendet; diese ist besonders nützlich, um bei der Erkennung von gutartigen Dickdarmstenosen eine granulomatöse Kolitis auszuschließen.

Bei schwerem Krankheitsverlauf sind Endoskopie und Röntgenuntersuchung kontraindiziert – sie werden auf die Aufnahme der Bauchhöhle beschränkt.

Behandlung der Colitis ulcerosa

Die Behandlung der Colitis ulcerosa erfolgt medikamentös; dem Patienten werden entzündungshemmende Mittel sowie Substanzen zur Wiederherstellung des Immunsystems verordnet. Entzündungshemmende Präparate werden systemisch und lokal in Form von Klistieren angewendet.

Bei schweren Komplikationen wie Fistelbildung im Darm oder Malignomen wird eine chirurgische Behandlung der Colitis ulcerosa durchgeführt, bei der der betroffene Bereich des Darms reseziert wird.

Bei schweren und mittelschweren Formen der Erkrankung wird Bettruhe empfohlen.

Eine Diät bei ulzeröser Kolitis ist unerlässlich Wegen des Verstoßes des Prozesses der Resorption der Nährstoffe aus der Nahrung vom Darmkanal, dem Kranken ist die Diät vorgeführt.

Das Ziel der Diät bei der Ulzerösen Kolitis besteht darin, groben Zellstoff zu meiden, den Eiweißeingang zu erhöhen und Fette zu beschränken. Wenn Durchfall auftritt, muss die Flüssigkeitszufuhr eingeschränkt werden.

Empfohlene Lebensmittel sind: Fleisch fettarmer Sorten (gekocht oder püriert), abgeriebene Breis, Eier, trockenes Gebäck, weißes gebratenes Brot, Fruchtgelees (aus Kirsch-, Granat- und Johannisbeeren) sowie Heidelbeersaft oder Kompott und Walnüsse.

Frisches Gemüse, Obst und Milchprodukte sollten vermieden werden.

Während der Diät ist es ratsam, sich in kleinen Portionen – etwa sechs Mal täglich – zu ernähren. Das Abendessen sollte spätestens um 21:00 Uhr stattfinden.

Antibiotika sind während der Behandlung unerwünscht, da sie den Krankheitsverlauf verstärken können; sie werden nur in Ausnahmefällen verschrieben.

Prophylaxe der Erkrankung

Zur Prävention der Kolitis sollten Sie auf eine gute Immunität und Ernährung achten, Erkrankungen rechtzeitig behandeln, Infektionen mit Würmern vermeiden und Alkohol nicht missbrauchen sowie die Regeln der persönlichen Hygiene beachten.

Ob Wissen Sie das?

Gebildete Menschen sind weniger anfällig für Hirnerkrankungen; intellektuelle Aktivität fördert die Bildung zusätzlicher Nervenstrukturen, die kompensierend wirken können.


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