Das Kaninchen

Das Kaninchen gehört zu den Säugetieren der Familie der Hasenartigen. Der Hauptunterschied zum Hasen besteht darin, dass die Nachkommen des Kaninchens blind und nackt zur Welt kommen. Durchschnittlich lebt das Kaninchen etwa 10 Jahre.

Kaninchenfleisch

Das Hauskaninchen ist eine gezähmte Abart seines wilden Verwandten, gekennzeichnet durch große Vielfalt in Fellgröße und -farbe. Zwar werden Kaninchen manchmal zu dekorativen Zwecken gehalten, doch in Russland steht die Zucht primär der Gewinnung von hochwertigem Fleisch sowie von Wolle und Fell (Schurwolle) im Vordergrund.

Der Nutzen des Kaninchens

Kaninchenfleisch gilt als besonders qualitativ hochwertiges Diätprodukt und übertrifft seit langem das Fleisch anderer Tiere in Bezug auf seine ernährungsphysiologischen Eigenschaften.

Hauptsächlich wird der Nutzen des Kaninchenfleisches durch den reichhaltigen Aminosäurebestand bestimmt, der sich mit zunehmendem Alter des Tieres verbessert. Es gilt als optimal, wenn das Kaninchen ein Alter von 4 bis 5 Monaten erreicht hat; dann ist die sogenannte „Fleischqualitätszahl" am höchsten. Diese Zahl charakterisiert die Gesamtqualität des Fleisches und stellt das Verhältnis der Menge an Tryptophan (das nur in der Muskelsubstanz vorkommt) zur Menge an Oxiprolin (das für das Bindegewebe typisch ist) dar. Nach dem fünften Monat sinkt diese Fleischqualitätszahl leicht ab.

Weitere Merkmale bestätigen den Nutzen des Kaninchenfleisches zusätzlich. Es enthält große Mengen an Vitaminen und Mineralstoffen im Vergleich zum Fleisch anderer Tiere. Das Kaninchenfleisch ist reich an Nikotinsäure, Ascorbinsäure sowie Vitaminen der Gruppe B (B-Vitamine), Phosphor, Kobalt, Kalium, Mangan und Eisen. Diese Zusammensetzung deckt den Bedarf des Organismus an diesen Mikroelementen ab.

Kaninchenfleisch verfügt über eine hervorragende Verdaulichkeit im menschlichen Gastrointestinaltrakt. Dank dieser Eigenschaft kann das Fleisch des Kaninchens Menschen mit Erkrankungen des Verdauungssystems – wie Gastritis, Duodenitis, Kolitis und Pankreatitis – besonders gut vertragen. Zum Vergleich: Die Verdaulichkeit von Rindfleisch liegt dabei bei etwa 62 %, während die des Kaninchenfleisches mehr als 90 % beträgt.

Das relativ niedrige Gehalt an Nitriten im Kaninchenfleisch ermöglicht es, dieses in geringen Mengen bei Gichtpatienten einzusetzen, die unter einem Stoffwechseldefekt leiden; zudem eignet sich Krottschatina hervorragend zur Ernährung von Menschen mit allergischen Erkrankungen, insbesondere bei Kindern des frühen Alters.

Besondere Erwähnung verdient der Nutzen des Kaninchenfleisches im Falle onkologischer Erkrankungen: Krottschatina unterstützt die Ausscheidung von Radionukliden, die sich im Organismus während einer Strahlentherapie zwingend anreichern; zudem ist bekannt, dass das Kaninchenfleisch in der Lage ist, den Blutzuckerspiegel auf normale Werte zu regulieren.

Geschwenktes Kaninchenfleisch

Der Kaloriengehalt des Kaninchens.

Beim Nutzen von Krottschatina darf nicht über den niedrigen Kaloriengehalt hinweggesehen werden: Sie beträgt 136 Kilokalorien pro 100 Gramm Produkt, was weniger ist als bei anderen Fleischsorten; beispielsweise hat Rindfleisch, das deutlich kaloreicher ist, einen Wert von 187 Kilokalorien pro 100 Gramm.

Aufgrund des niedrigen Kaloriengehalts kann Kaninchenfleisch Übergewichtigen und Personen mit Fettstoffwechselstörungen empfohlen sowie als Bestandteil einer ausgewogenen, komplexen Diät beraten werden.

Kontraindikationen für das Kaninchenfleisch.

Es ist zu beachten, dass das Kaninchen in seltenen Fällen gesundheitsschädlich sein kann; die Fälle der individuellen Unverträglichkeit von Krottschatina treten individuell auf. Die Nitritstoffe, die im Kaninchen enthalten sind, weisen zwar eine niedrige Konzentration im Vergleich zu anderen Fleischsorten auf, können aber dennoch seltener Grund für das Entstehen und die Verschärfung von Gicht sein; um die Wahrscheinlichkeit eines Stoffwechseldefekts bei Personen mit entsprechender Veranlagung zu minimieren, ist es ratsam, das Fleisch in mehreren Wasserabschlägen abzuziehen, wodurch sich die Konzentration der für den kranken Menschen schädlichen Substanzen verringert.

Ob Das sollten Sie wissen:

Arbeit, die dem Menschen missfällt, ist für seine Psyche weniger schädlich als die vollständige Arbeitslosigkeit.


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