Der fette Fisch

Der fette Fisch – unter anderem als Lepidocybium flavobrunneum bekannt, der in den Weltmeeren vorkommt, mit Ausnahme der Gewässer des Indischen Ozeans. Der fette Fisch ist auch unter anderen Namen wie Eskolar (weißer Thunfisch) oder Makrele geläufig; all diese Bezeichnungen beziehen sich auf denselben Fisch, der in Russland traditionell als „fetter Fisch" bezeichnet wird.

Frischer Fettfisch

Je nach Wohnregion variiert der Fettgehalt des fetten Fisches erheblich und liegt im Bereich von 0,5 bis 13 %. Der Proteingehalt beträgt etwa 20 %.

Der fette Fisch wird industriell kaum gefangen; meist handelt es sich um Prilowa (eine Form des Thunfischfangs). Die Länge kann zwei Meter betragen und das Gewicht bis zu fünfzig Kilogramm erreichen. Das Gewicht eines durchschnittlichen Individuums liegt zwischen 25 und 35 Kilogramm.

Zubereitung des fetten Fisches

Der fette Fisch kann gegrillt, gekocht oder gebraten werden; doch ist die kulinarische Vielfalt aufgrund der geringen Verbreitung in den Ozeangewässern meist beschränkt und wird vor allem im Haushalt der Fischer oder in Fischrestaurants genutzt, die exotische Platten mit Eskolar anbieten.

Bis zum Ladentisch gelangt gewöhnlich das Filet des fetten Fisches. Für Räuchern oder Wälzen eignet sich das Fleisch dieses Fisches hervorragend. Der fette Fisch besitzt dichtes weißes Fleisch und einen angenehmen Geschmack. Ein charakteristisches Merkmal ist sein außergewöhnlicher Fettgehalt; das Fett fließt buchstäblich ab. Beim Aufarbeiten wird die abgesonderte Zeit genutzt, indem der ausgeblutete Fisch aufgehängt wird, um dem exzessiven Fett durch Abtropfen zu entkommen.

Kaloriengehalt des fetten Fisches

Der Kaloriengehalt des fetten Fisches beträgt 113 Kilokalorien pro 100 Gramm Filet. Dies sind Durchschnittswerte, die je nach Individuum, Region und Alter variieren können. Dank des moderaten Kaloriengehalts und der geringen Fettabsorption wird dieses Produkt für eine diätetische Ernährung bei Übergewicht im Rahmen kombinierter Diäten empfohlen.

Gebratener Fettfisch

Die Risiken des fetten Fisches

Trotz des reichen Geschmacks sollte man beachten, dass die Anwendung von fettigem Fisch in moderaten Mengen erfolgen muss. Das Fett des fettigen Fisches unterscheidet sich wesentlich vom gewöhnlichen Fischtran, da es vorwiegend aus Monoglyceriden besteht, die im menschlichen Organismus nicht vollständig resorbiert werden. Eine große Menge kann starke Durchfälle verursachen. Auch ist zu beachten, dass Tomaten zusammen mit fettigem Fisch den Diarrhö-Effekt verstärken können.

Alle oben genannten Störungen der Gastrointestinaltrakt-Funktion treten nur beim Verzehr von Platten auf, die aus frischem oder geschmortem fettigem Fisch zubereitet wurden. Geräucherte oder gebratene Eskolara-Plättchen üben keinen negativen Einfluss auf den menschlichen Organismus aus.

In Verbindung mit dem Risiko einer Durchfallentzündung haben einige Länder (Japan, Italien) den Verkauf von fettigem Fisch verboten; andere Länder geben offizielle Empfehlungen zu dessen Verzehr und Zubereitung heraus. In Russland gibt es keine Beschränkungen, doch bei der Zubereitung von Platten aus geschmortem fettigem Fisch sollte man sich bezüglich der Rezeptur und des Portionsumfangs besonders genau verhalten.

Eine optimale Variante für Feinschmecker ist der Verzehr kleiner Portionen von Eskolara in spezialisierten Fischrestaurants, was es ermöglicht, den vollen Geschmack dieses Fisches zu genießen sowie unerwünschte Nebenwirkungen zu vermeiden.

Falls man dennoch selbst fettigen Fisch zubereiten möchte, wird vom Gesichtspunkt des Geschmacks und der Sicherheit das Filet des fettigen Fisches am Grill als eines der besten Rezepte empfohlen. Besonders erfolgreich ist die Bratung auf offenem Feuer.

Ob Sie sollten wissen:

Das menschliche Blut „läuft" unter hohem Druck durch die Gefäße; bei einer Störung ihrer Integrität kann es bis zu 10 Meter weit spritzen.


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