Tuberkulose – eine schwere Infektionskrankheit, deren Entstehung durch das Wachstum von Mykobakterien (dem Koch-Stäbchen) ausgelöst wird. Das Leiden ist seit dem Altertum bekannt. Lange Zeit galt der Kampf gegen sie als aussichtslos. Nicht selten erfasste die Krankheit ganze Familien, und die Sterblichkeit war sehr hoch. Dies führte zu zahlreichen Missverständnissen über das Ausmaß der Gefährlichkeit sowie über die Heilungsmöglichkeiten bei Tuberkulose.
Heute sind etwa ein Drittel der Weltbevölkerung mit dem Koch-Stäbchen infiziert. Dennoch erkranken nicht alle Betroffenen. Pathologische Prozesse entwickeln sich tatsächlich nur bei 5–7 % der Infizierten. Grund hierfür ist, dass das funktionierende Immunsystem den Erreger kontrolliert und ihm zusetzt, sodass dem Organismus zunächst kein Schaden entsteht. Sinkt die Immunität, gewinnt das sporogene Stäbchen an Kraft: Es kann sich vermehren, Gewebe zerstören und den Organismus durch Vergiftung mit Stoffwechselprodukten schädigen. Für die Entstehung eines floriden pathologischen Prozesses sind folgende Faktoren verantwortlich:
Das Risiko einer Tuberkuloseerkrankung ist für Menschen, die unter unhygienischen Verhältnissen und in beengten Wohnräumen leben, erheblich erhöht.
Die Ansteckungsgefahr durch den Kochschen Bazillus hängt auch damit zusammen, dass sich dieser Mikroorganismus langsam vermehrt und lange symptomfrei bleibt. Zudem ist das Mykobakterium gegenüber negativen Umwelteinflüssen wie Wärme, Kälte und Feuchtigkeit außerordentlich resistent; es kann im gewöhnlichen Hausstaub die Lebensfähigkeit über mehrere Jahre bewahren. Gelangt der Erreger in einen Organismus mit funktionierendem Immunsystem, geht er häufig in einen latenten Zustand über und kann bei günstigen Bedingungen den floriden Verlauf wieder aufnehmen.
Nicht weniger gefährlich ist jedoch, dass die Symptome des Erkrankungsbeginns viele potenziell infizierbare Personen stark beunruhigen.
Diese Symptome werden häufig fälschlicherweise mit Übermüdung oder einer leichten Erkältung in Verbindung gebracht. Patientinnen ziehen den Arztbesuch oft zurück und beginnen zu leiden. Im weiteren Verlauf treten Brustschmerzen sowie Anzeichen einer allergischen Reaktion auf Toxine hinzu, die von Tuberkelbakterien abgesondert werden. Zu diesem Zeitpunkt sind die Lungen bereits zerstört, und dem Patienten wird eine ernsthafte medikamentöse Therapie auferlegt.
Die häufigsten Täuschungen betreffen sowohl den Krankheitsverlauf als auch die Heilungsperspektiven. Meistens handelt es sich um folgende Behauptungen:
Viele glauben fälschlicherweise, dass Tuberkulose in Industrieländern besiegt sei, während sie sich in Entwicklungsländern verbreite. Tatsächlich führt jeder Rückgang des Lebensstandards sowie die Vernachlässigung der Präventionsmaßnahmen zu einem Anstieg von Morbidität und Mortalität, wie dies beispielsweise im Jahr 1995 in der Ukraine der Fall war, wo das Land als epidemische Zone eingestuft wurde.
Wie bei anderen Erkrankungen hängt der Heilungserfolg der Tuberkulose von einer rechtzeitigen Diagnose ab, was jedoch nicht immer einfach ist: Während ein positives Ergebnis auf den Koch-Stab in frühen Stadien oft durch Hauttests nachweisbar ist, können diese Tests auch bei fehlender Infektion positiv oder bei tatsächlicher Infektion negativ ausfallen. Daher liefern bildgebende Verfahren und Sputumanalysen meist erst in späteren Stadien zuverlässige Ergebnisse.
Die Tuberkulose-Therapie erfolgt mittels eines komplexen Antibiotika-Schemas gegen den Koch-Stab, scheitert jedoch häufig aufgrund der Resistenzbildung von Mykobakterien. Zudem sind viele dieser Medikamente hochtoxisch und belasten die Organe; weshalb sie oft parallel mit hepatoprotektiven Mitteln und Magenschutztherapien eingesetzt werden müssen.
Die medikamentöse Therapie der Lungentuberkulose zeigt meist erst nach sechs Monaten Ergebnisse, während Patienten mit schwereren Formen oft 9 bis 12 Monate benötigen. Bei Knochen- oder Gelenktuberkulose ist in vielen Fällen eine chirurgische Intervention erforderlich.
Für die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit ist eine verstärkte Ernährung entscheidend, die ausreichend tierisches Eiweiß, Vitamine und Spurenelemente enthalten muss. Dies sollte durch eine langfristige Kurbehandlung nach Abschluss des Haupttherapiekurses ergänzt werden.
Als wichtigste Schutzmaßnahme gilt die Impfung mit dem BCG-Impfstoff. Dieser wird bei Neugeborenen zwischen dem dritten und siebten Lebenstag sowie später im Alter von sieben bis vierzehn Jahren verabreicht; jedoch weisen einige Experten darauf hin, dass eine flächendeckliche Impfung zur Entstehung resistenter Mykobakterien-Stämme beigetragen haben könnte.
Da Tuberkulose stark mit sozialen Faktoren verknüpft ist, muss der Staat aktiv am Kampf gegen die Krankheit beteiligt sein. Die Schwächung der epidemiologischen Kontrolle in den 1990er-Jahren, kombiniert mit dem Zuzug sozial benachteiligter Migranten aus Nachbarländern, führte in Russland zu einem deutlichen Anstieg von Morbidität und Mortalität.
Für die Tuberkulose-Prophylaxe ist der Wohlstand des Staates und seiner Bürger entscheidend. Zudem muss bereits im Kindesalter eine Kultur der persönlichen Sicherheit etabliert werden, die sanitär-hygienische Normen einhält, eine gesunde Ernährung fördert und das Gesundheitsverhalten stärkt. Durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Risikominimierung lässt sich so die Ausbreitung der Krankheit signifikant verringern.
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