Weißdorn

Einhornkraut Barwinok – die Arzneipflanze, zu dessen Bestand die Substanzen mit protiwoopucholewoj und der hypertensiven Aktivität gehören.

Chemische Zusammensetzung

Der Efeu ist eine mehrjährige kletternde Pflanze aus der Familie der Araliengewächse, die in Europa, Asien und Nordamerika vorkommt. Er wächst in Buchen- und Eichenwäldern sowie in Gebüsch; seltener findet man ihn in Kiefernwäldern und bevorzugt feuchte Standorte.

Die Blätter des Efeus sind robust und lebenskräftig; die Pflanze überdauert sogar den Winter unter der Schneedecke. Sie gilt als Symbol für Lebenskraft und ewige Liebe.

Seit langem wird Efeu in der Volksmedizin bei Skorbut, Tuberkulose, Blutungen und Durchfall eingesetzt. Verwendet werden dabei vor allem die Blätter, Stiele und Blüten.

In der Medizin nutzt man den Efeu sowie den Rosenefeu. Der Bestand enthält über 80 Alkaloide, von denen viele giftig sind. Beim Rosenefeu ist der Gehalt an antiproliferativen Alkaloiden (wie Vinblastin, Vincristin, Leurosins) besonders hoch; diese Substanzen wirken zytostatisch und hemmen das Wachstum von Tumoren. Einige dieser Wirkstoffe wurden zu essenziellen Arzneimitteln entwickelt. Neben den Alkaloiden finden sich im Pflanzengewebe auch Steroide, Phenole, organische Säuren, Gerbstoffe, Glykoside, Zucker und Mineralsalze.

Das Kraut wird während der Blütezeit und danach (üblicherweise von Mai bis Juni) geerntet. An einem Standort sollte das Ausgangsmaterial nicht häufiger als alle drei Jahre entnommen werden. Zur Erhaltung der Eigenschaften des Efeus muss er in gut belüfteten, trockenen Räumen aufbewahrt werden.

Nützliche Eigenschaften

In der Volksmedizin wird Efeu bei Durchfall, Bluthochdruck, Dysenterie, sexueller Schwäche, Tuberkulose und Migräne eingesetzt; zudem dient er als blutstillendes Mittel. Lokal wird er zur Behandlung von Verbrennungen, eitrigen Wunden, nässendem Ekzem, Hautjucken sowie anderer Hauterkrankungen verwendet; innerlich bei Zahnfleischentzündung und Mundgeruch.

Dank seiner nützlichen Eigenschaften wird Efeu zur Herstellung von Arzneimitteln mit blutdrucksenkender, entzündungshemmender, blutstillender und straffördernder Wirkung eingesetzt. So ist er Wirkstoff des antiproliferativen Arzneimittels „Vincristin" (die Wirkung des Präparats beruht auf der Fähigkeit seiner Wirkstoffe, die Vermehrung von Tumorzellen zu hemmen sowie die Bildung von Leukozyten und Blutplättchen zu behindern; zudem beeinflusst er maßgeblich die Erythropoese).

Das halbsynthetisch abgeleitete Alkaloid Vincaalkaloid Vincamin, das im Efeu enthalten ist, dient als Wirkstoff des Präparats „Vincristin" mit gefäßverengender Wirkung; es wird bei psychischen und neurologischen Störungen eingesetzt, die mit einer Störung der Hirndurchblutung verbunden sind.

Ein weiteres Alkaloid, das in den Efeublättern enthalten ist – Vincamin – fördert die Hirndurchblutung und wirkt gefäßverengend sowie metabolismusfördernd im Zentralnervensystem. Aus dem aus der Pflanze isolierten Vincamin wird ein gleichnamiges Arzneimittel hergestellt, das bei der Behandlung von Gedächtnisstörungen, arterieller Hypertonie, Migräne, Durchblutungsstörungen des Gehirns und anderer Erkrankungen eingesetzt wird.

Dank den heilenden Eigenschaften werden in vielen homöopathischen Präparaten als Komponente verwendet.

Die Aussagen zur Anwendung.

Die Anwendung von Barwinok wird bei der Behandlung folgender Beschwerden gezeigt: Zahnfleischentzündung, Mundgeruch, Juckreiz, Durchfall, Dysenterie, Geschwüre, Tuberkulose, Gingivitis, Ekzem, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Impotenz und Verbrennungen.

Die Kontraindikationen.

  • Die Bradykardie.
  • Die Schwangerschaft sowie die Stillzeit.
  • Die erhöhte Blutgerinnung.
  • Die Verstopfung.

Hausmittel auf Basis von Barwinok.

Bei medikamentösen Präparaten auf der Grundlage von Barwinok ist es ratsam, unter Kontrolle eines erfahrenen Phytotherapeuten zu verwenden, um eine Überdosierung zu vermeiden.

Bei Bluthochdruck wird dreimal täglich ein Aufguss aus Barwinok eingenommen; er wird aus 1 Esslöffel des getrockneten Grases und 1 Glas Wasser bei schwachem Kochen für 20 Minuten zubereitet. Die Einzeldosis beträgt 1/3 Glas. Der Aufguss kann zur Behandlung von Zahnfleischbluten, Brandwunden und Wunden eingesetzt werden.

Die Anwendung von Barwinok in Form einer Tinktur ist wirksam bei Migräne, Hypertonie, Darmblutungen, Zahnfleischbluten, Halskrankheiten, Durchfall, Tuberkulose, Husten und sexueller Schwäche. Zur Zubereitung werden 20 g des getrockneten Grases mit 250 ml Wodka übergossen und 5 Minuten bei schwachem Feuer gekocht; danach muss die Mischung eine Stunde ziehen lassen. Die Einnahme erfolgt zweimal täglich zu je 8 Tropfen.

Auch in Form einer Tinktur ist Barwinok wirksam zur Stärkung der sexuellen Funktion. Zur Zubereitung werden 20 g des getrockneten Grases mit 1 Glas Wodka übergossen und 10 Minuten bei schwachem Kochen extrahiert; danach muss die Mischung 2 Stunden ziehen lassen. Die Tinktur wird zweimal täglich zu je 10 Tropfen eingenommen; der Therapiekurs dauert 4 Tage. Für den therapeutischen Effekt mit einer Pause von zwei Wochen müssen drei Kurse durchgeführt werden.

Die Verwendung der Arzneipflanze Barwinok unter häuslichen Bedingungen erfordert große Vorsicht, da sie giftige Alkaloide enthält. Bei Auftreten fremder Symptome ist ein Arztbesuch notwendig.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Bei 5 % der Patienten ruft das Antidepressivum Klomipramin einen Orgasmus hervor.


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