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Drei Hauptursachen der männlichen Unfruchtbarkeit

Die Unmöglichkeit einer Schwangerschaft stellt ein weit verbreitetes Problem in vielen russischen Familien dar. Lange Zeit wurde fälschlicherweise angenommen, dass Frauen die Hauptursache für diese Schwierigkeiten seien. Moderne Ärzte betonen jedoch, dass das Bild anders aussieht: Neben den Misserfolgen bei etwa 50 % der Schwangerschaftsversuche stehen männliche Unfruchtbaritäten im Vordergrund. Dabei handelt es sich nicht um Potenzstörungen, sondern ausschließlich um Defekte der Spermienbildung sowie des Samenergusses während eines normalen Geschlechtsverkehrs. Experten unterscheiden heute drei Hauptgruppen von Ursachen für männliche Unfruchtbarkeit, die wir hier betrachten.

Sekretorischer Faktor – eine der Ursachen für männliche Unfruchtbarkeit

Der sekretorische Faktor

So werden Pathologien, die sich in einer Verkleinerung der Anzahl, Qualität und Beweglichkeit der Spermatozoen äußern, bezeichnet. Sie können entstehen durch:

  • Hormonelle Störungen. Am häufigsten treten Probleme bei der Spermienbildung auf, die mit Diabetes oder Funktionsstörungen der Schilddrüse verbunden sind. Auch Fettleibigkeit und die Einnahme hormoneller Medikamente wirken sich negativ auf die Funktion der Spermienproduktion aus;
  • Entzündliche und infektiöse Erkrankungen. So kann beispielsweise eine epidemische Mumps-Infektion (Ziegenpeter), die im Kindesalter auftrat, zu männlicher Unfruchtbarkeit führen. Darüber hinaus begünstigen viele Geschlechtskrankheiten die Entstehung langdauernder entzündlicher Prozesse in der Prostata;
  • Störungen des Wärmeregimes im Hodensack. Für eine optimale Spermienproduktion ist es notwendig, dass die Temperatur im Bereich der Hoden etwa 35 Grad Celsius beträgt. Bei manchen Erkrankungen wird diese Bedingung nicht erfüllt. Dazu zählen beispielsweise Hodenhernie und Hodenödem sowie Kryptorchismus (das Nicht-Herabsteigen eines Hodens in den Hodensack) und Varikozele (die Erweiterung der Hodenvenen). Hinzu kommen häufige Saunabesuche, übermäßiges Krafttraining oder im Gegenzug eine sitzende Lebensweise, die ebenfalls zu Störungen des Wärmeregimes beitragen;
  • Ungesunde Lebensweise: Sowohl die Anzahl als auch die Qualität der Spermien leiden unter unkontrolliertem Konsum von Fastfood, Süßigkeiten oder fettigem Essen. Alkohol und Nikotin wirken schädlich auf die Spermienproduktion. Ein erhöhtes Risiko besteht für Männer, die in schädlichen Produktionsbereichen arbeiten (z. B. in heißen Abteilungen oder in Industrien mit Strahlen- oder Giftstoffbelastung).
  • Einnahme bestimmter Medikamente: Die Spermatogenese wird durch die Einnahme von Antikonvulsiva sowie anderer Medikamente, die häufig in der Urologie eingesetzt werden, beeinträchtigt.

Allgemeine Regeneration des Organismus, Vermeidung schädlicher Gewohnheiten und eine antiphlogistische Therapie erhöhen in der Regel die Spermienqualität. Solche Leiden wie Hodenbruch und Varikozele werden chirurgisch behandelt; auf die volle Wiederherstellung nach der Operation gehen gewöhnlich 3 bis 6 Monate.

Der Immunfaktor.

Zusätzlich klären etwa 10 % der Unfruchtbaritätsfälle auf, wenn der männliche Organismus Abwehrstoffe gegen das eigene Sperma bildet. Die Ursachen dieser Reaktion lassen sich nicht immer ermitteln. Unter dem Einfluss dieser Antikörper verklumpen die Spermien und verlieren ihre Befruchtungsfähigkeit. Diese Situation kann mittels der sogenannten MAR-Prüfung festgestellt werden. Bei einem Ergebnis von 50 % spricht man von einer Immununfruchtbarkeit. Eine Agglutination der Spermien ist in der Regel nicht zu beheben. Ist das Testergebnis bei 100 %, so ist eine Konzeption nur unter Einsatz der EKT mit Ausnutzung von Spendersperma möglich.

Der Obstruktionsfaktor.

Unter diesem allgemeinen Begriff werden Fälle von Unfruchtbarkeit verstanden, bei denen die Befruchtung durch Hindernisse im Samenleiter behindert wird. Zu den Ursachen ihres Auftretens zählen:

  • Angeborene Pathologien;
  • Entzündliche Prozesse;
  • Verletzungen der Geschlechtsorgane;
  • Zysten
  • Tumore unterschiedlichster Genese

Verletzungen der Geschlechtsorgane und Tumore – mögliche Ursachen für männliche Unfruchtbarkeit

In all diesen Fällen steht nicht die Qualität des Spermas oder dessen Freizügigkeit beim Geschlechtsverkehr im Vordergrund; in der Regel kann das Hindernis chirurgisch beseitigt und die Empfängnisfähigkeit wiederhergestellt werden.

Das Problem, wenn ein Ehepaar lange Zeit Kinder haben möchte, sich aber ohne eine vollständige Untersuchung des Mannes nicht entscheiden sollte: Es ist ratsam, bereits in den frühen Stadien der Paarbeobachtung zu diagnostizieren, da die Diagnostik männlicher Unfruchtbarkeit einfacher und schneller ist als die Erforschung der Komplexität des weiblichen Konzeptionsprozesses.

Ob Drei Hauptgründe für männliche Unfruchtbarkeit

Dies sollten Sie wissen: Jeder Mensch verfügt nicht nur über individuelle Fingerabdrücke, sondern auch über einen charakteristischen Zungenabdruck.


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