Gemodes-N

Infusionslösung Gemodez-N Gemodes-N – desintoksikazionnoje das Mittel.

Die Ausgabeform und der Bestand

Die Darreichungsform: Lösung für Infusionen – durchsichtiger Liquor gelber oder hellgelber Farbe (in Flaschen nach 100, 200, 250, 400 oder 500 ml; in Beuteln nach 100, 250 oder 500 ml; in Fläschchen nach 250 oder 400 ml; im Pappkarton: 1 Stück; im Großkarton: 28 Fläschchen nach 250 ml, 28 Flaschen nach 200 ml, 15 Fläschchen oder Flaschen nach 400 ml).

Die Gehalte der enthaltenen Wirkstoffe in 100 ml Lösung:

  • Polyvinylpyrrolidon (PVP) niedrigmolekular medizinisch mit einer Molekülmasse von 8000 ± 2000 bis 6000 mg;
  • Natriumchlorid – 550 mg;
  • Kalziumchlorid – 50 mg;
  • Kaliumchlorid – 42 mg;
  • Natriumbicarbonat – 23 mg;
  • Magnesiumchlorid wasserfrei – 0,5 mg.

Hilfsstoffe: Wasser für Injektionszwecke.

Angaben zur Anwendung

Der entgiftende Effekt von Gemodes-N wird bei der Behandlung der folgenden Erkrankungen eingesetzt:

  • Intoxikationen (toxische Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts [SCHKT], einschließlich Dyspepsie, Dysenterie, Salmonellose; radikuläre, Verbrennungs- und Hämolysekrankheiten, Darmverschluss, Bauchfellentzündung, Sepsis, Thyreotoxikose, Lebererkrankungen, Lungenentzündung; Herzinfarkt in der akuten Phase);
  • Schock (postoperativ, nachtraumatisch, Verbrennungs-, hämorrhagischer Schock);
  • Gestose;
  • Toxämie des Neugeborenen.

Kontraindikationen

Kontraindikationen für die Anwendung des Präparats sind:

  • Langdauernde Herzinsuffizienz Stadium II–III
  • Hirnblutung
  • Intrakranielle Hypertonie
  • Zustand nach Schädel-Hirn-Trauma
  • Ateminsuffizienz
  • Bronchialasthma
  • Schwere allergische Reaktionen
  • Akuter Nephritis, Oligurie, Anurie
  • Phlebothrombose
  • Embolie
  • Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber den Komponenten des Präparats.

Anwendungsmethode und Dosierung.

Die Lösung wird mit einer Geschwindigkeit von 40–80 Tropfen pro Minute unter Verwendung der Filtereinheit intravenös appliziert.

Vor dem Eingriff muss die Lösung auf Körpertemperatur erwärmt werden.

Der Arzt bestimmt die individuelle Dosierung unter Berücksichtigung des Intoxikationsstadiums und des Alters des Patienten.

Die Einzeldosis für Erwachsene beträgt 200–500 ml; bei Kindern wird die Dosis mit 5–10 ml pro Kilogramm Körpergewicht berechnet.

Die maximale Einzeldosis für Kinder darf je nach Alter nicht überschreiten:

  • Bis zum zweiten Lebensjahr: 50–70 ml.
  • Vom zweiten bis zum fünften Lebensjahr: 100 ml.
  • Vom fünften bis zum zehnten Lebensjahr: 150 ml.
  • Für Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren – 200 ml.

Das Präparat wird 1–2-mal täglich über einen Zeitraum von 1 bis 10 Tagen verabreicht, abhängig vom Stadium der Vergiftung:

  • Bei hämolytischen Erkrankungen und Toxämie des Neugeborenen – einmal oder täglich nach dem Tag 2 bis 8 Prozeduren;
  • Beim akuten Herzinfarkt – in den ersten Tagen wird das Präparat einmalig mit 200 ml infundiert; bei Bedarf kann die Infusion am nächsten Tag im selben Umfang wiederholt werden;
  • Bei akuten Magen-Darm-Infektionen sowie Verbrennungs- und radiologischen Erkrankungen – 1–2-mal täglich.

Bei der Verabreichung der Lösung muss der allgemeine Zustand des Patienten sowie sein arterieller Blutdruck kontrolliert werden.

Nebenwirkungen

Bei schneller Verabreichung des Präparats können Nebenwirkungen wie Atembeschwerden, arterielle Hypotonie und Tachykardie auftreten.

In Einzelfällen kann Gemodes-N die Entwicklung allergischer Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock auslösen.

Besondere Hinweise

Das Einfrieren beeinflusst die Qualität des Präparates nicht; nach dem Auftauen bei Zimmertemperatur ist es erforderlich, den Inhalt vor der Anwendung sorgfältig zu schütteln.

Bei ausgedehnten Verbrennungen wird die gleichzeitige Gabe von Albumin, Gammaglobulin und Plasma empfohlen.

Die medikamentösen Wechselwirkungen

Angaben zu den medikamentösen Wechselwirkungen des Präparates fehlen.

Lagerfristen und Lagerbedingungen

An einem für Kinder unzugänglichen Ort bei einer Temperatur von 0 bis 20 °C lagern.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt 3 Jahre.

Ob Sie sollten wissen:

Personen, die Antidepressiva einnehmen, leiden häufig wieder an Depressionen. Wer mit der Niedergeschlagenheit aus eigener Kraft zurechtkommt, hat alle Chancen, diesen Zustand dauerhaft zu vergessen.


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