Gepassol-Neo

Infusionslösung Gepassol-Neo Gepassol-Neo – das Präparat mit dem Inhalt der Lösung der Aminosäuren für eine parenterale Ernährung, verwendet bei der Behandlung petschenotschnoj der Mangelhaftigkeit.

Darreichungsform und Inhalt

Gepassol-Neo wird als Infusionslösung in 8 %iger Konzentration geliefert; das Präparat ist klar bis schwach gelb gefärbt (oder farblos) mit einem Osmolaritätswert von 770 mosmol/l, einem pH-Wert von 5,7–6,3 (in Glasflaschen à 500 ml, in Pappe verpackt oder in Kartons zu je 10 Flaschen).

Ein Liter der Lösung enthält folgende Wirkstoffe: Glycin 5,82 g; L-Arginin 10,72 g; L-Histidin 2,8 g; L-Serin 2,24 g; Methionin 1,1 g; Prolin 5,73 g; Leucin 10,4 g; Isoleucin 13,09 g; Valin 10,08 g; Phenylalanin 0,88 g; Lysin-Monoacetat 9,71 g (entsprechend einem Lysin-Gehalt von 6,88 g); Threonin 4,4 g; Alanin 4,64 g; Tryptophan 0,7 g sowie Acetylcystein 0,7 g (entsprechend einem Cysteingehalt von 0,52 g).

Hilfsstoffe: 4,42 g Essigsäure pro Liter und injektionsfähiges Wasser bis zu 1 l.

Der energetische Wert der Lösung beträgt 320 kcal/l (1344 kJ/l).

Anwendungsbezogene Angaben

  • Therapie und parenterale Ernährung (vollständig oder teilweise – durch Ergänzung mit Fettemulsionen und Kohlenhydraten) bei funktionellen Leberschäden, begleitet von einer Hirnfunktionsstörung (Hirnödem) oder ohne diese;
  • Behandlung präkomatöser Zustände sowie hepatischer Enzephalopathie.

Kontraindikationen

  • Hyperhydratation
  • Störungen des Aminosäurestoffwechsels
  • Hypokaliämie
  • Hyponatriämie
  • Herzinsuffizienz (im Stadium der Dekompensation)
  • Niereninsuffizienz (bei Patienten mit Niereninsuffizienz im Zustand eines hepatischen Komas muss bewertet werden, welcher dieser Zustände gefährlicher ist)
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Alter bis zu 18 Jahren (Sicherheit und Wirksamkeit für diese Altersgruppe sind nicht festgelegt)
  • Überempfindlichkeit gegenüber den Bestandteilen des Präparats

Anwendung und Dosierung

Das Dosierungsregime von Gepassol-Neo wird individuell festgelegt unter Berücksichtigung der Blut-Ammoniak-Konzentration und des Schweregrads der Erkrankung.

Gepassol-Neo wird intravenös tropfweise appliziert. Die Geschwindigkeit beträgt 1,0–1,25 ml/kg Körpermasse pro Stunde (entspricht 30–35 Tropfen pro Minute), was einer Aminosäure-Dosis von 0,08–0,1 g/kg pro Stunde entspricht. Das Präparat kann mit der maximalen Geschwindigkeit von 1,25 ml/kg pro Stunde infundiert werden.

Die Höchstdosis von Gepassol-Neo beträgt 18,75 ml/kg pro Tag.

In der Regel wird das Präparat bis zum vollständigen Verschwinden neurologischer Symptome verabreicht.

Nebenwirkungen

Bei Anwendung von Gepassol-Neo in den empfohlenen Dosen wurden nach bisherigen Berichten keine Nebenwirkungen festgestellt.

Besondere Hinweise

Es ist angezeigt, Gepassol-Neu ausschließlich in medizinischen Krankenhäusern und nur gemäß den beigefügten Anweisungen anzuwenden. .

Während der Therapie müssen Elektrolytstatus, Säure-Basen-Haushalt, Hydratationsgrad des Organismus sowie die Nierenfunktion regelmäßig kontrolliert werden.

Verwenden Sie ausschließlich die transparente Lösung. Überprüfen Sie vor der Anwendung, ob das Fläschchen mit dem Präparat unversehrt ist.

Arzneimittelwechselwirkungen

Die Informationen über die Wechselwirkung zwischen den freigesetzten Komponenten von Gepassol-Neo und Theophyllin können zu einer Steigerung der klärenden Wirkung führen.

Aufgrund zahlreicher in vitro-Studien zur Wechselwirkung wird es nicht empfohlen, andere Präparate zur Lösung von Gepassol-Neo hinzuzufügen.

Gepassol-Neo ist mit folgenden Antibiotika vereinbar: Piperazin, Erythromycin, Zeftriakson (Ceftriaxon), Amikacin, Ampicillin, Zefotaksim (Zeftaxim), Doxizyklin, Gentamizin, Chloramphenicol, Clindamycin, Penicillin, Netilmicin, Tetracyklin, Tobramizin und Wankomizin.

Das Präparat kann zudem gleichzeitig mit den folgenden Arzneimitteln verwendet werden: Chlorpromazin, Cyclophosphamid, Aminophyllin, Cimetidin, Digoxin, Zytarabin, Dopamin, Famotidin, Fluoruracil, Fitomenadion (Vitamin K), Salzsäure, Heparin, Methylprednisolon, Methotreksat, Furosemid, Insulin, Lidocain, Kalziumgluconat, Metildopa, Metoclopramid, Propranolol, Morphin, Norepinephrin, Nizatidin, Riboflavin und Ranitidin.

Lagerbedingungen und Haltbarkeit

Bewahren Sie das Präparat bei einer Temperatur von 15–25 °C an einem für Kinder unzugänglichen Ort auf.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt 2 Jahre.

Ob Beachten Sie Folgendes:

Jeder Mensch besitzt nicht nur einzigartige Fingerabdrücke, sondern auch einen individuellen Abdruck seiner Zunge.


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