Gänse-Eier

In der menschlichen Ernährung sind Gänse-Eiereiweiß seit der Haustierwerdung der Gänse, also etwa 10.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung, bekannt.

Gänseblümchen

Beschreibung

Gänse-Eier können als diätetische Lebensmittel eingestuft werden; ihr Nährwert ist im Vergleich zu Hühnereiern mehrfach höher. Das Volumen eines Gänseeis ist beträchtlich und seine Masse erreicht bis zu 200 Gramm.

Zubereitung und Eigenschaften

Lagerung von Gänse-Eiern

Gänse-Eier sollten bei einer Temperatur von 2 bis 12 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 85–90 % gelagert werden; der Kühlschrank ist die ideale Aufbewahrungsstelle. Um ein längeres Haltbarkeitsdatum zu gewährleisten, müssen die Eier gründlich gewaschen werden, da durch mikroskopische Risse Schadstoffe eindringen können. Beschädigte Eier sollten sofort verzehrt werden.

Erwerb von Gänse-Eiern

Ob

Kann man Gänse essen?

Gänseleber ist ein sehr wertvolles und nahrhaftes Produkt; daher lautet die Antwort auf die Frage „Soll man Gänse essen?" eindeutig: Ja, man kann sie essen. Sie werden entweder in der Bratpfanne oder als überbackene Spezialität zubereitet. Der Geschmack ist dabei viel intensiver als bei Hühnereiern, obwohl sie im Fettgehalt und im aromatischen Charakter ähnlich sind. Leider werden Gänse seltener gehalten als Hühner, weshalb Gänseleber weniger leicht verfügbar ist.

Aufgrund des spezifischen Geschmacks und Geruchs sollte man Gänseleber in der Küche mit besonderer Vorsicht verwenden. Damit das Gericht schmackhafter wird, muss frisches Gras unbedingt im Menü enthalten sein. Gänseleber kann man in den Teig für Backwaren, bei der Herstellung von Mayonnaise, Desserts, Aufläufen, Salaten und Snacks einarbeiten.

Nährwert von Gänseleber

In 100 g Gänseleber sind enthalten: 70,4 g Wasser, 13,9 g Eiweiß, 13,3 g Fett, 1,1 g Asche und 1,4 g Kohlenhydrate. Zum Nährwert gehören das Wachstumsvitamin sowie Vitamine der Gruppen B1, B2, B6, B12, D, E und solche mineralischen Substanzen wie Schwefel, Eisen, Phosphor, Kupfer, Kalium und Calcium.

Der Kaloriengehalt von Gänseleber beträgt 185 Kilokalorien pro 100 g des Produkts.

Nutzen von Gänseleber

Vom Umfang der Gänseleber hängt ihr Nährwert ab: Je größer die Masse, desto höher der Wert. Der Nutzen von Gänseleber für den Organismus ist zweifellos positiv; so wirkt sich deren regelmäßiger Verzehr günstig auf das Herz-Kreislauf-System aus.

Die Vitamine, die in den Eiern enthalten sind, tragen zur Verbesserung der Gehirntätigkeit bei und unterstützen den notwendigen Spiegel der Sexualhormone. Es ist nützlich, Gänseleber zur Reinigung der Blutgefäße, zur Ausscheidung von Toxinen aus der Leber sowie zur Verbesserung des Gedächtnisses einzusetzen.

Im Gänseeigelb befindet sich eine große Menge Lutein – einer einzigartigen Substanz mit starker antioxidativer Wirkung. Daher ist der Verzehr dieser Eier für die Prophylaxe von Katarakten und anderen Sehproblemen sehr vorteilhaft. Für schwangere Frauen sind sie sogar unverzichtbar, da sie Substanzen enthalten, die für die richtige Entwicklung des Gehirns beim Kind notwendig sind.

Gänseeier-Omelett

Die Verwendung von Gänseeiern ist in der Kosmetik bekannt; so ist beispielsweise die nahrhafte Maske aus dem Gänseei weit verbreitet. Für ihre Zubereitung muss das Ei aufgespalten werden, das Eikorn entfernt und das Eigelb auf den Teller gegeben werden, zu dem man fein gehackte frische Tomate hinzufügt. Die entstandene Maske wird auf die Haut aufgetragen und nach 15 Minuten mit warmem Wasser abgewaschen.

Der Schaden durch Gänseeier

Da die Gans ein Wasservogel ist, sind ihre Eier in hohem Maße der Ansteckung durch verschiedene Bakterien ausgesetzt, unter anderem Salmonellen; daher wird deren Anwendung im rohen Zustand nicht empfohlen.

Man muss beachten, dass bei der Zubereitung die Eier ein angenehmes Aroma haben sollten. Das Vorhandensein eines scharfen Geruchs deutet auf die Unbrauchbarkeit des Eies hin und sein Verzehr kann eine Lebensmittelvergiftung gefährden.

Ob Sie sollten wissen:

Laut den Forschungen der WHO erhöht das tägliche halbstündige Gespräch am Handy die Wahrscheinlichkeit einer Gehirntumor-Entwicklung um 40 %.


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