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Die Cholelithiasis

Gallensteinkrankheit

Der Name der Cholelithiasis sagt bereits deutlich und bezeichnet den pathologischen Zustand der Gallenwege mit der Bildung darin von Sand und Konkreten – vom Anfang der Erkrankung bis zum Endstadium. Die tückische Cholelithiasis bleibt gewöhnlich lange Zeit unbemerkt, wenn der Prozess der Konkrementbildung gerade erst beginnt. Wird nicht ein Jahr nach dem ersten Anfall vergangen, bevor die Gallenblase und bis zu dem Zeitpunkt erscheint, in dem der Mensch die krankhafte Attacke der Cholelithiasis zum ersten Mal verspürt.

Deshalb ist es für jeden so wichtig, von der Natur des Entstehens der Cholelithiasis und den potenziellen Gründen Bescheid zu wissen; eine benachrichtigte Person ist bekanntermaßen nicht unbewaffnet.

Die Ursachen der Cholelithiasis

Oft hört man die Cholelithiasis als Krankheit „für glückliche Menschen" bezeichnen. Es ist kompliziert, das Leben unserer Landsleute als günstig zu bezeichnen, aber nichtsdestotrotz trägt laut offizieller Statistik der fünfte Bereich der Russen in recht erheblichem Umfang einen „Schatz", der aus verschiedenen und vielfarbigen Konkrementen besteht. Diese Tatsache klärt sich natürlich nicht mit dem Wohlergehen, sondern mit den Besonderheiten einer ungesunden Ernährung und Lebensweise. Gerade die große Menge an Stresssituationen zwingt unsere Mitbürger dazu, Bedenken wegen fettiger, gebratener und cholesterinreicher Nahrung zu haben. Und der Überschuss an Cholesterin, neben schlechter Ökologie und Erblichkeit, führt dazu, dass das normale Funktionieren der Gallenblase gestört wird und die Entwicklung der Cholelithiasis provoziert wird.

Neben einer einseitigen Ernährung trägt auch eine bewegungsarme Lebensweise zum Anfang der Cholelithiasis bei. Wegen des Mangels an körperlicher Aktivität und hauptsächlich des sitzenden Lebensstils verdickt sich die Galle in der Gallenblase, und darin bilden sich Kristalle aus Cholesterin sowie Kalzium-, Phosphor-, Kohlen- und anderen Säuren. Die unbedingten Teilnehmer am Prozess der „Gallenkonkrementbildung" sind verschiedene Pigmente, insbesondere das Bilirubin. Gerade die Pigmente sind für das Verleihen den Cholelithen vielfältigster, manchmal sogar wunderlicher Färbung verantwortlich.

Die Diagnostik der Cholelithiasis

Diagnose und Symptome der Gallensteinkrankheit

Eine eindeutige Einschätzung des Zustands des Organismus und die klinische Diagnose der Cholelithiasis ausschließlich auf den Klagen des Patienten zu gründen, kann kein erfahrener Experte leisten. Umso mehr gilt dies bei Attacken der Cholelithiasis, da die individuellen Empfindungen sehr spezifisch sein können: Von Klagen über stärkste Herzanfälle bis hin zur grundlosen Verwirrung des Stuhls. Bei einigen Patientinnen beunruhigt das Symptom des gereizten Magens, das Gefühl von Schwere und Sodbrennen, während Schmerzempfindungen in der Gallenblase vollständig fehlen.

Bei regelmäßigem Auftreten von paroxysmalen Schmerzen nach Aufnahme fettiger oder gebratener Nahrung, häufig auftretenden Übelkeiten und Erbrechen sowie Bauchauftreibung ist es notwendig, ohne Verzögerung eine Ultraschalluntersuchung der Leber, Gallenblase und Gallendurchflüsse durchzuführen. Bei Verdacht auf Kalksteinbildung kann der Arzt eine Röntgenuntersuchung der Organe der Bauchhöhle empfehlen. In einer Reihe von Fällen wird die Cholelithiasis im sehr frühen Stadium zufällig diagnostiziert, obwohl klinische Symptome und Beschwerden des Patienten vollständig fehlen, während bei der routinemäßigen medizinischen Untersuchung des Organismus.

Die Symptome der Cholelithiasis

Den Anfang der Bildung der Cholelithiasis tatsächlich zu bemerken ist unmöglich. Das primäre Stadium der Krankheit verläuft absolut asymptomatisch, und der Patient kann die ersten signifikanten Schmerzempfindungen erst nach Jahrzehnten seit der Bildung des ersten Steins feststellen.

Zu den Hauptsymptomen der Cholelithiasis, die bei Ihnen wesentliche Gründe für Verdacht liefern können, gehören Schmerzen im rechten Oberbauch und im Bereich des Rückens, regelmäßig auftretender bitterer Mundgeschmack sowie gelbliche Verfärbung von Haut und Augen.

Oft werden Attacken der Cholelithiasis wegen ähnlicher krankhafter Empfindungen mit Angina pectoris oder Magenschmerzen verwechselt; bei genauer Beobachtung des Organismus können sie jedoch voneinander unterschieden werden. Bei der Cholelithiasis treten Schmerzgefühle in der Regel erst nach einer Stunde oder halben Stunde nach der Nahrungsaufnahme auf. Der Druck auf den rechten Oberbauch steigert den Schmerz erheblich, insbesondere bei Palpation und beim Einatmen.

Häufige Symptome der Cholelithiasis sind grundlos auftretende Verdauungsstörungen und Bauchauftreibung.

Die Behandlung der Cholelithiasis

Die Behandlungswege der Cholelithiasis hängen direkt davon ab, in welchem Stadium sich die Erkrankung befindet. Eine symptomatische Cholelithiasis, die bis zum Auftreten scharfer Attacken (Gallenkoliken) fortschreitet, lässt sich leider nicht durch Volksheilmittel behandeln; Sie riskieren nicht nur Ihre Gesundheit stark, sondern auch Ihr Leben, wenn Sie sich mit der Selbstheilung beschäftigen.

Symptome und Behandlung der Gallensteinkrankheit

Bewusst über den Umstand, dass Sie Steine in der Gallenblase tragen, die den Gallengang jederzeit blockieren können, sollten Sie bei einer akuten Attacke der Cholelithiasis maximal Mut fassen und richtig reagieren. Wenn die Schmerzempfindungen intensiv sind oder sogar moderiert, aber innerhalb von einer Stunde nicht nachlassen, rufen Sie einen Krankenwagen oder begeben sich gegebenenfalls selbst in eine medizinische Einrichtung zur Behandlung. Ist der Schmerz unerträglich, ist die Einnahme von Papaverin oder No-Spa (1–2 Tabletten) möglich.

Im Anfangsstadium der Cholelithiasis können einige Maßnahmen, die eigenständig unternommen wurden, schneller als Mittel der Prophylaxe betrachtet werden; sie sollten jedoch nicht als vollständige Heilung angesehen werden. Als eine dieser Maßnahmen kann zunächst die Beachtung einer speziellen Diät bei Cholelithiasis empfohlen werden, welche die Bildung neuer Steine in der Gallenblase behindert. Zudem trägt eine richtig organisierte Ernährung zur physikalischen Auflösung und allmählichen Ausscheidung bereits vorhandener kleiner Steine und von Gallensteinen aus dem Organismus bei. Bei Konkrementen besonders großer Ausmaße erweist sich eine rein diätische Behandlung nicht effektiv; in dieser Situation kommt es meist zu einer operativen Entfernung.

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