Die Lebensdauer variiert je nach Region der Erde und wird beeinflusst durch soziale Stabilität, wirtschaftlichen Wohlstand, Verfügbarkeit medizinischer Versorgung, Haushaltskomfort sowie Kenntnisse sanitär-hygienischer Normen innerhalb der Bevölkerung. Ein nahezu universeller Wert ist jedoch, dass Frauen weltweit durchschnittlich 7 bis 10 Jahre länger leben als Männer. In diesem Beitrag untersuchen wir die Gründe für dieses Phänomen.
Die Funktionen der männlichen und weiblichen Wehrkräfte unterscheiden sich. Das starke Geschlecht ist zwar belastungsstabiler gegenüber schweren körperlichen Anstrengungen und nervösen Erschütterungen, jedoch weniger widerstandsfähig gegen Infektionen. Es wurde festgestellt, dass Männer häufiger bakteriellen, grippalen und viralen Infektionen ausgesetzt sind; sie entwickeln zudem kompliziertere Verläufe und öfter Komplikationen als Frauen.
Die festere und flexiblere Immunität der Frau ist mit der Fruchtbarkeit ihres Organismus sowie dem Schutz der Schwangerschaft, der Geburt und der Ernährung des Säuglings verbunden. Dafür müssen die Vertreterinnen der schönen Hälfte der Menschheit eine erhöhte Neigung zu Allergien in Kauf nehmen.
Im Allgemeinen scheint dies paradox: Frauen erleiden zwar weniger Schmerzen als Männer, leben jedoch länger. Dies liegt daran, dass Vertreterinnen des schwächeren Geschlechts seltener an schweren Erkrankungen leiden und weniger häufig Komplikationen entwickeln.
Der weibliche Verdauungstrakt ist sensibler als der männliche. Er kann große Mengen grober und schwerer Nahrung nicht gut verarbeiten. Frauen leiden häufiger unter Beschwerden, die mit Störungen des Darmtrakts verbunden sind, wie Gastritis oder Kolitis. Diese Eigenschaft hat jedoch auch eine positive Seite: Das Verdauungssystem von Frauen arbeitet etwa dreimal langsamer als das der Männer. Dies ermöglicht eine effizientere Aufnahme und Verwertung der für den Körper notwendigen Substanzen und schützt vor vielen Erkrankungen. Beispielsweise tritt Magen- oder Darmkrebs bei Frauen seltener auf als bei Männern, und die Heilungsquoten bei diesen Leiden sind unter Frauen höher.
Männer entwickeln sich deutlich häufiger zu Opfern schädlicher Gewohnheiten. So beträgt das Geschlechterverhältnis bei Alkoholikern in unserem Land etwa 5:1, während es beim Krankengut der Drogenabhängigkeit anders aussieht: Auf sieben abhängige Männer kommt eine Frau.
Die Anhänglichkeit an schädliche Gewohnheiten stellt einen der wichtigsten Risikofaktoren für tödlich verlaufende Erkrankungen dar. Daher ist es nachvollziehbar, dass Frauen im Durchschnitt einige Jahre länger leben als Männer.
Frauen sind tendenziell emotionaler, gesprächiger und offener für soziale Interaktionen. Die Fähigkeit, Emotionen auszudrücken, hilft ihnen dabei, lebenswichtige Stressfaktoren besser zu bewältigen und die Gesundheit des Nervensystems sowie des kardiovaskulären Systems zu erhalten.
Männer sind tendenziell zurückhaltender und neigen dazu, ihre Gefühle zu verbergen. Diese innere Unruhe sowie der damit verbundene Stress wirken sich auf sie deutlich stärker aus als auf Frauen. Zudem nehmen Männer und Frauen unangenehme Situationen unterschiedlich wahr: Während ein Mann einen beruflichen Misserfolg oft wie eine persönliche Tragödie empfindet – da seine Selbsteinschätzung stark von der sozialen Realisierung abhängt –, reagieren Frauen auf ähnliche Umstände weniger dramatisch. Ihnen ist es einfacher, alternative Quellen der Befriedigung zu finden (z. B. Sorge um die Familie, positive Veränderungen im Äußeren, Begeisterung oder Hobbys). Der breitere emotionale Spielraum ermöglicht es Frauen, geistige und körperliche Ressourcen in solchen Situationen besser einzusetzen; Männer hingegen neigen dazu, bei Rückschlägen energielos zu werden.
Frauen legen größeren Wert auf Äußerlichkeit und Gesundheit als Männer. Statistiken zeigen, dass Frauen häufiger Arztbesuche wahrnehmen und medizinische Empfehlungen tendenziell konsequenter umsetzen.
In diesem Fall sind die Unterschiede im Verhalten nicht nur darauf zurückzuführen, dass Frauen stärker motiviert sind, ihre optimale körperliche Form zu erhalten. Die 'schöne Hälfte der Menschheit' ist gegenüber Schmerzen standfester und verlagert das Unbehagen, das mit diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen verbunden ist, leichter. Einfacher ausgedrückt: Männer fürchten sich eher davor, sich an Ärzte zu wenden. Zudem ist zu bedenken, dass Frauen kommunikationsfreier sind und leichter Kontakt zu unbekannten Menschen aufnehmen; Männern kann es hingegen peinlich sein, Unwohlsein einzugestehen, was die Beschreibung ihrer Empfindungen erschwert.
Laut Statistik leben verheiratete Männer durchschnittlich länger als unverheiratete Altersgenossen. Langjährige glückliche Ehen tragen nicht nur zur Langlebigkeit bei, sondern auch zur erfolgreichen Erhaltung der körperlichen und geistigen Aktivität beider Partner selbst im hohen Alter. Solche Tatsachen deuten darauf hin, dass die Lebensdauer zunimmt, wenn Menschen einander lieben, von Sorge und Unterstützung umgeben sind. In Kombination mit dem Verzicht auf schädliche Gewohnheiten und einem optimistischen Blick auf die Welt ermöglicht dies, den Schwierigkeiten über lange Zeit zu trotzen und Gesundheit sowie Munterkeit zu bewahren.
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Frauen leben durchschnittlich länger als Männer – ein Phänomen, das seit Jahrzehnten untersucht wird. Doch warum ist dies der Fall? Hier sind fünf Gründe für die relativ längere Lebensdauer von Frauen:
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