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Atrophische Rhinitis

Die atrophische Rhinitis (Ozena) ist eine chronische Entzündung der Nasenschleimhaut, die durch die Atrophie des Schleimbelauges sowie der in ihr befindlichen nervösen Abschlüsse gekennzeichnet wird. Es werden zwei Formen unterschieden: primäre und sekundäre atrophische Rhinitis. Atrophische Rhinitis – Entzündung der Nasenschleimhaut

Die Mikroorganismen, die sich bei atrophischer Rhinitis fortpflanzen, verursachen einen unangenehmen Geruch aus der Nasenhöhle. Dieser Geruch wird vom Patienten nicht wahrgenommen, da das Zentrum für die Geruchsrezeption durch die Atrophie beeinträchtigt ist. Die Patienten beklagen sich häufig über eine nasale Obstruktion, obwohl die Nasenhöhle leer erscheint; dies kann auf den Verlust der Sensibilität infolge der Nervatrophie zurückzuführen sein, wodurch der Patient den Luftstrom beim Einatmen nicht spürt.

Die Erkrankung tritt bei Frauen häufiger auf und manifestiert sich meist im Laufe der Geschlechtsreife, kann jedoch auch bereits im einjährigen Alter entstehen.

Infektionen wie Syphilis, die fressende Flechte oder Lepra können zur Zerstörung der Nasenstruktur und zu atrophischen Veränderungen führen. Atrophische Rhinitis kann zudem Folge eines ehemaligen Nebenhöhlenempyems, einer radikalen Therapie der Nase oder einer chirurgischen Abtragung der Nasenmuscheln sein.

Ursachen der atrophischen Rhinitis

Die häufigsten Ursachen langdauernder atrophischer Rhinitis sind:

  • Die umfangreiche Zerstörung der Nasenschleimhaut und der Nasenmuscheln infolge von Nasenchirurgie;
  • Langdauernde Sinussitis
  • Das Nährstoffdefizit
  • Die endokrine Dysbalance
  • Die Bestrahlung
  • Granulomatöse Infektionen wie Lepra, Syphilis, Tuberkulose und andere

Zu den Hauptfaktoren, die zur langdauernden atrophischen Rhinitis beitragen:

  • Die atrophische Rhinitis neigt dazu, im Laufe der Geschlechtsreife aufzutreten;
  • Europäer und Mongoloiden sind für diese Erkrankung empfänglicher als Zuwanderer aus dem äquatorialen Afrika;
  • Vitaminmangel an Vitamin D oder Eisen;
  • Infektionen mit Klebsiella ozaenae, Proteus, Paradiphtherie-Bakterien und andere
  • Autoimmuninfektionen
  • Die Krankheit ist erblich bedingt.

Symptome einer atrophischen Rhinitis

Häufige Symptome einer atrophischen Rhinitis sind:

  • Nasenobstruktion
  • Epistaxis (Nasenbluten)
  • Geruchsverlust
  • Trockenheit der Nasenhöhle
  • Psychische Depression
  • Grünliche, schwarze oder gelbe Krusten in der Nasenhöhle

Infektiöse atrophische Rhinitis

Die infektiös-atrophische Rhinitis ist eine langdauernde Erkrankung, die sich durch eine seröse Schleimhautentzündung der Nase manifestiert; ihre Untersuchung zeigt eine Atrophie der Nasenmuscheln sowie eine Verformung des Knochenskeletts des Schädels. Chloramphenicol – eines der Präparate zur Behandlung der atrophischen Rhinitis

Als Ursachen für die infektiös-atrophische Rhinitis gelten Pyozyan-Bakterien, Bordetella bronchiseptica und Mykoplasmen.

Zu den Merkmalen der infektiös-atrophischen Rhinitis gehören Niesen, ein allmählich zunehmender Schnupfen sowie eine Konjunktivitis bei normaler oder erhöhter Temperatur. Die Patientinnen sind unruhig, neigen zu Kopfschütteln; ihr Appetit sinkt und sie magern stark ab. Im weiteren Verlauf wird die Symmetrie des Gebisses verletzt: Es entsteht zunächst einseitige, später zweiseitige Rauheit, gefolgt von einer Erweichung und einer Verbiegung der Nasenscheidewand nach rechts oder links. Unter den Augen bilden sich Ödeme und Lähmungen im Bereich des Kopfes.

Die infektiös-atrophische Rhinitis wird behandelt durch Waschen mit einer schwachen Jodlösung, einer schwachen Knoblauchauszugslösung, Kaliumpermanganat-Lösungen sowie nachfolgende Applikation von Lysozym, Penicillin und Streptomycin.

Behandlung der atrophischen Rhinitis

Die Behandlung der atrophischen Rhinitis kann medikamentös oder durch chirurgische Eingriffe erfolgen.

Das medizinische Verfahren zur Behandlung der atrophischen Rhinitis umfasst folgende mögliche Prozeduren sowie die verwendeten Medikamente:

  • Nasale Spülung der Nasenhöhle mit physiologischer Lösung;
  • Nasale Spülung und Ablösung der Krusten unter Anwendung alkalischer Lösungen;
  • 25 % Glukose mit Glyzerin werden auf die Nasenschleimhaut appliziert, um das Wachstum von fäulnisbildenden und proteolytischen Mikroorganismen zu unterdrücken;
  • Lokale Antibiotika wie Chloramphenicol;
  • Estradiol und Vitamin D2;
  • Estradiol-Spray;
  • Streptomycin;
  • Kaliumjodid;
  • Der Plazentaextrakt wird in die Schleimhaut injiziert;
  • Jungs Operationen;
  • Die Verengung der Nasenhöhle, die Einbringung einer Teflonbeschichtung in die Schleimhaut sowie die Resektion und Ablösung der Nasenseitenwand;
  • Die Verschiebung des Abflusses der periokulären Drüsen in die Kieferhöhle oder auf die Nasenschleimhaut.

Ob Atrophische Rhinitis

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