Baklofen

Baklofen-Tabletten Baklofen – das Mittel, das auf die nervöse-Muskelsendung der Impulse einwirkt. Das Präparat verfügt antispastisch und miorelaksirujuschtschim über den Effekt.

Ausgabeform und Lagerbestand

Das Arzneimittel wird in Tabletten (in Packungen zu 10 bzw. 25 Milligramm, je 50 Tabletten pro Flasche) ausgegeben.

Die wirksame Substanz – Baklofen.

Anwendungshinweise

Indikationen zur Anwendung von Baklofen:

  • Multiple Sklerose;
  • Zerebrale Lähmung;
  • Paralytisches Syndrom;
  • Erkrankungen des Gehirns
  • Erkrankungen des Rückenmarks
  • Ein Hirninfarkt, der nicht wie Blutergüsse oder Infarkte präzisiert ist
  • Krämpfe
  • Kopftrauma
  • Unpräzisierte Rückenmarkstraumen

Kontraindikationen

Die Anwendung von Baklofen weist folgende Kontraindikationen auf:

  • Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff des Präparats
  • Epilepsie
  • Spastische Lähmung
  • Krampfanfälle (in der Anamnese)
  • Psychose
  • Niereninsuffizienz in der Langzeitform
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit

Das Präparat sollte mit Vorsicht bei Patienten mit zerebrovaskulärer Insuffizienz, Magengeschwüren und/oder Zwölffingerdarmgeschwüren, bei Atherosklerose der Hirngefäße, im hohen Alter sowie im Kindesalter (bis zu 12 Jahren) angewendet werden.

Anwendungsart und Dosierung

Baklofen sollte zur Mahlzeit eingenommen werden. Die Anfangsdosis für Erwachsene und Kinder beträgt 5 mg dreimal täglich; diese wird über drei Tage schrittweise erhöht, bis der gewünschte therapeutische Effekt erreicht ist.

Empfohlene Dosierung:

  • Erwachsene: Die Tagesdosis beträgt 30–75 mg; maximal 100 mg.
  • Kinder: 1–2 Jahre: nicht mehr als 20 mg Baklofen pro Tag; 2–6 Jahre: 20–30 mg pro Tag; 6 bis 10 Jahre: 30–60 mg pro Tag; ab dem 10. Lebensjahr: Dosierung basierend auf 1,5–2 mg pro kg Körpergewicht.

Nebenwirkungen

Die Anwendung von Baklofen kann folgende unerwünschte Wirkungen hervorrufen:

  • Sinnesorgane und Nervensystem: Schläfrigkeit oder Schlaflosigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwäche, Verwirrtheit des Bewusstseins, Störung des Gleichgewichts und der Bewegungskoordination, verlangsamte Reaktionsgeschwindigkeit, psychische Erregung, Euphorie, Halluzinationen, Depression, Albträume;
  • Kardiovaskuläres System: arterielle Hypertonie, Palpitationen, Brustschmerzen, Kollaps;
  • Gastrointestinaltrakt: Appetitverlust (Abneigung gegen Essen), Geschmacksveränderungen, Übelkeit, Verstopfung oder Durchfall, Erbrechen, Dyspepsie, Bauchschmerzen;
  • Urogenitales System: Enuresis, Dysurie, Harnstauung, Störung der Nierenfunktion;
  • Atmungssystem: nasale Obstruktion, Atemdepression;
  • Sonstige Erscheinungen: Muskelschmerzen, Hautausschlag, Ödeme der Füße, erhöhter Harndrang, Gewichtszunahme.

Besondere Hinweise

Wenn die Anwendung von Baklofen zu Brustschmerzen, Exanthemen, Depressionen, Erbrechen, Atembehinderung, Kollaps, Halluzinationen, Sehstörungen oder Krampfanfällen führt, wenden Sie sich unverzüglich an Ihren behandelnden Arzt.

Die Absetzung des Präparats muss schrittweise erfolgen.

Die Anwendung dieses Arzneimittels kann die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen; daher ist es während der Behandlung notwendig, kein Fahrzeug zu führen.

Analoga

Strukturelle Analoga von Baklofen sind die Präparate Baclosan und Lioresal.

Lagerungsbedingungen und Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf bei einer Temperatur von nicht mehr als 25 °C gelagert werden.

Das Präparat ist innerhalb von 5 Jahren nach dem Herstellungsdatum zur Anwendung geeignet.

Ob Wissen Sie Folgendes:

Laut Statistik steigt das Risiko für Rückentraumata an Montagen auf 25 % und das Risiko eines Herzinfarkts auf 33 %. Seien Sie vorsichtig.


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