Der Rosenkohl

Der Rosenkohl zählt zu den Zweijahreskulturen. Diese Kohlsorte wurde künstlich vom Menschen gezüchtet und kommt in der Wildnis nicht vor; ihre Heimat ist Belgien. Aufgrund ihrer Thermophilie hat sie in Russland keinen großen Anbau gefunden. Ihr Nutzen ist unbestritten, da sie einen hohen Gehalt an Vitamin C aufweist. Hinsichtlich des Gehalts an vitaminmineralischen Komplexen belegt diese Sorte den ersten Platz unter allen Kohlsorten. Angesichts ihrer nützlichen Eigenschaften findet sie nicht nur in der Kochkunst, sondern auch in der Medizin Anwendung.

Rosenkohl

Die Geschichte des Rosenkohls

Diese Kohlsorte wurde in Belgien von lokalen Gemüsezüchtern gezüchtet.

Karl Linne beschrieb den Rosenkohl erstmals und benannte ihn nach den Gemüsegärtnern aus Brüssel zu seiner Ehre.

In Russland erschien dieser Kohl erstmals Mitte des 19. Jahrhunderts.

Die chemische Zusammensetzung des Rosenkohls

Der Rosenkohl ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Zu seinem Gehalt gehören unter anderem Ascorbinsäure, Iod, RR (Retinol) sowie Carotin. Der mineralische Bestand umfasst Kalium-, Magnesium-, Natrium-, Calcium-, Eisen- und Phosphorsalze. Der Feuchtegehalt des Eiweißes beträgt 3–5 % der Masse, was etwa das Zweibis Dreifache des Wertes anderer Kohlsorten ist. Der Kaloriengehalt des Rosenkohls liegt bei 35 kcal pro 100 g verzehrfähigem Anteil.

Besonderheiten der Züchtung von Rosenkohl

Diese Sorte kann aufgrund ihrer Frostresistenz in einigen europäischen Ländern im Winter angebaut werden; jedoch sind für einen hohen Ertrag eine Lufttemperatur von 18–22 °C sowie lange Lichtperioden notwendig. Unter diesen Bedingungen lässt sich der maximale Ertrag und die Ansammlung nützlicher Eigenschaften erreichen. Beim Wachstum muss besonders auf die Fütterung geachtet werden, insbesondere bei stickstoffhaltigen Düngemitteln, da diese zu einer übermäßigen Nitratansammlung in den Früchten führen können.

Zur längeren Frischhaltung nach der Ernte werden die äußeren Blätter nicht abgerissen, sondern zusammen mit dem Stiel vom Feld entfernt; auf diese Weise kann die Haltbarkeit bis zu 3–4 Monate verlängert werden.

Anwendung von Rosenkohl in der medizinischen Praxis

Der Nutzen von Rosenkohl für den menschlichen Organismus hat sich in der Medizin etabliert.

Rosenkohl eignet sich als diätetische Ernährung; sein reichhaltiger Vitamin- und Mineralstoffgehalt macht ihn unersetzlich in der menschlichen Ernährung.

Rosenkohl wirkt positiv auf die Bauchspeicheldrüse, was seine Anwendung bei Menschen mit Diabetes ermöglicht.

Studien belegen, dass Rosenkohlsaft zur Wundheilung eingesetzt werden kann; dieser Saft wirkt allgemein kräftigend, stärkt das Immunsystem und hat eine leicht abführende Wirkung. Das hohe Gehalt an löslichen Eiweißstoffen erlaubt die Verwendung von Rosenkohl in der Ernährung während der Genesungsphase nach einer schweren Erkrankung oder operativen Intervention.

Gebratener Rosenkohl

Kontraindikationen für den Verzehr von Rosenkohl

Der Verzehr von Rosenkohl wird nicht empfohlen, wenn eine erhöhte Magensäureproduktion und eine Neigung zu Darmkrämpfen vorliegen.

Der Weg zur kulinarischen Zubereitung von Rosenkohl

Rosenkohl sowie jedes andere Gemüse verträgt eine grobe und langanhaltende Verarbeitung nicht; dies führt zu einem Rückgang des Vitamininhalts und einer Verringerung der nützlichen Eigenschaften. Eine optimale Zubereitungsart ist das Blanchieren, wodurch die nahrhaften und heilenden Eigenschaften erhalten bleiben.

Ob Das sollten Sie wissen:

In vier Quadranten dunkler Schokolade sind etwa zweihundert Kalorien enthalten; wenn Sie nicht genesen wollen, sollten Sie pro Tag nicht mehr als zwei Stück konsumieren.


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