Die Diät 2

Diät 2 – Ernährung bei Gastritis mit erhöhter Säuresekretion Vom bekannten sowjetischen Arzt M.Pewsneroms waren 15 Diäten (die Koste), empfohlen für die Nutzung in der komplexen Behandlung verschiedener Erkrankungen entwickelt. Die Aussagen zur Diät 2 sind:

  • Die langdauernde Gastritis mit herabgesetzter Sekretion;
  • Die scharfe Gastritis, die Kolitis oder die Enteritis im Laufe der Genesung;
  • Langdauernde entzündliche Erkrankungen des Darmkanals (Enteritiden, Kolitiden), verlaufend ohne begleitende Pathologie von Bauchspeicheldrüse, Leber und Gallenwegen sowie ohne Gastritis mit erhöhter oder normaler Sekretion. Daher ist die Diät 2 bei Gastritis mit erhöhtem Säuregehalt kontraindiziert. Bei der Gastroduodenitis kann die Diät 2 nur verwendet werden, wenn die Zwölffingerdarmentzündung mit einer Gastritis bei herabgesetztem Säuregehalt kombiniert wird.

Die Hauptcharakteristika

Die Diät 2 wirkt mäßig sekretorisch auf die Organe der Verdauung und normalisiert die Motilität des Gastrointestinaltrakts. Erlaubt sind Platten verschiedener thermischer Bearbeitung und Reifegrad (überbacken, geschmort, gebraten) – jedoch ohne Paniering in Mehl oder Zwieback sowie ohne grobe Krusten. Aus zellstoffreichen oder faserhaltigen Lebensmitteln müssen nur abgeriebene Platten zubereitet werden.

Zum Verbrauch sind schwer verdauliche Lebensmittel untersagt; zudem dürfen keine Speisen aufgenommen werden, die die Schleimhaut des Gastrointestinaltrakts reizen. Die Diät sieht bei Gastritis eine häufige Nahrungsaufnahme in kleinen Portionen vor. Die Platten sollten warm sein.

Die chemische Zusammensetzung der Diät 2

  • Fette – 90,0–100,0 g (davon sollten mindestens 25 % pflanzliche Öle sein);
  • Fett – 9–100,0 g (darunter sollten 60 % tierischen Ursprungs sein);
  • Kohlenhydrate – 400,0–425,0 g;
  • Natriumchlorid – nicht mehr als 15,0 g;

Kaloriengehalt von 2 800 bis zu 3 000 kcal. Während des Tages ist es notwendig, zusätzlich zu anderthalb Litern Flüssigkeit aufzunehmen.

Diät Nr. 2: Was ist erlaubt?

In das Menü der Diät Nr. 2 können folgende Lebensmittel aufgenommen werden:

  • Das Dampfomelett oder weichgekochte Eier;
  • Milch und Milchprodukte;
  • Sahne und pflanzliches Öl;
  • Trockenes Biskuit, hartes Weizenbrot, Nesdobnyje (hartes) Brot;
  • Abgeriebene oder zähflüssige Breis, Puddings;
  • Suppen auf schwacher Fleischbrühe;
  • Ofenfestes Stückfleisch ohne Fett oder Fisch. Auch können zum Menü der Diät 2 Erzeugnisse aus gehacktem nicht fettigem Fleisch (Kotelett, Bitochki, geschweißt auf ein Paar oder Obscharennyje ohne Panier) gehören;
  • Blumenkohl, Möhre, Rübe, Melonenkürbisse, Kürbis. Das Gemüse ist es am besten, auf ein Paar vorzubereiten oder zu löschen. Bei guter Erträglichkeit im Menü der Diät bei Gastritis können grüne Erbsen, Tomaten und Weißkohl beigefügt sein;
  • Frucht- und Beerenkompotte, Mousses, Gelee, Kisseli;
  • Sud der Heckenrose, nicht fester Tee, Kakao, Frucht- und Gemüsesäfte;
  • Bonbons, Honig, Zucker, Konfitüre;
  • Salivale Zunge, durchgenässter Hering, nicht scharfer Käse, Pastete aus Ofenfestem Leberfleisch, Salat aus Ofengemüse und frischen Tomaten, nicht scharfer Käse.

Untersagte Lebensmittel

  • Backwaren;
  • Fettfische und fettes Fleisch;
  • Fischkonserven;
  • Marinaden, gesalzenes und geräuchertes Essen;
  • Kulinarische Fette und Schweinefett;
  • Meerrettich, Senf und Pfeffer;
  • Eis und kalte Getränke;
  • Cremige Erzeugnisse und Schokolade;
  • Datteln, Feigen sowie einige Beeren (rote Johannisbeere, Himbeere, Brombeere);
  • Kwas und Traubensaft.
  • Bohnen, bulgarischen Pfeffer, Pilze, Knoblauch, Kohlrübe, Gurken, Radieschen und Rettich. Beispielmenü der Diät 2

Das Muster-Menü der Diät 2.

Das Frühstück: Milchhaferbrei, nicht scharfen Käse, weiches Ei und Tee.

Das Mittagessen: Suppe mit Fadennudeln in nicht fester Fleischbrühe, dampf-Bitochki mit Gemüsepüree und Beerenkissel.

Die Nachmittagsmahlzeit: Heckenrosensud und trockenes Biskuit.

Das Abendessen: magerer Fisch, Reispudding mit Beer- oder Fruchtsaft und süßer Tee.

Für die Nacht: Milch oder Azidophilusmilch.

Die Gegenanzeigen der Diät 2.

Beachtung dieser Diät bei chronischer Gastritis mit vermindertem Säuregehalt fördert eine schnelle Besserung des Befindens und verhindert Verschlimmerungen der Erkrankung. Es ist jedoch zu beachten, dass die Diät 2 nur für Gastritis mit vermindertem Säuregehalt indiziert ist. Bei Gastritis mit erhöhtem Säuregehalt unterscheidet sich das Ernährungsprinzip: Zwar wird auch hier mechanische Schonung empfohlen, doch müssen Substanzen ausgeschlossen werden, die die Schleimhaut des Magens reizen und die Sekretion verstärken (Diät 1 nach Pevzner).

Chronische Gastritis kann häufig mit einem entzündlichen Prozess im Zwölffingerdarm kombiniert sein. Bei einer Gastroduodenitis ist die Diät 2 nur indiziert, wenn die Gastritis mit vermindertem Säuregehalt verläuft; andernfalls wird zusätzlich oder alternativ auch die Diät 1 nach Pevzner empfohlen.

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