Die holländische Diät

Charakteristik der Diät Zusammenfassende Einschätzung
Dauer: ab 7 Tagen

3,5 aus 5

Die holländische Diät vereint erfolgreich Effektivität mit minimalen Einschränkungen in der Ration. Sie wirkt wohltuend auf die Gesundheit; daher kann man bei Bedarf beliebig lange daran festhalten.

Empfohlen Häufigkeit: beliebig
Die Geschwindigkeit des Gewichtsverlusts:
Die Sicherheit:
Die Vielfalt der Lebensmittel:

Die holländische Diät basiert auf den Regeln einer gesunden Ernährung. Ihre Ration weist die geringste Zahl an Beschränkungen auf; das Gewichtsverlust erfolgt durch häufige Aufnahme von Nahrung in kleinen Portionen, d.h. es wird das Prinzip der Bruchernährung angewendet.

Die Regeln der holländischen Diät:

  • Sechs Mahlzeiten pro Tag: das erste Frühstück um 08:00 Uhr, das zweite Frühstück um 11:00 Uhr, das Mittagessen um 13–14 Uhr, die Nachmittagsmahlzeit um 16:00 Uhr, das Abendessen zwischen 19 und 20 Uhr, jedoch nicht später als drei Stunden vor dem Schlaf;
  • Die Zubereitung der Speisen erfolgt nach diätetischen Methoden (Kochen, Dünsten, Schmoren, Backen, Grillen);
  • Täglich mindestens 1,5 l Wasser trinken (andere Getränke und alkoholische Getränke sind hiervon nicht enthalten);
  • Die Diät sollte mäßig sein, jedoch durch regelmäßige körperliche Belastung ergänzt werden;
  • Jeder Abend mit einem Spaziergang an der frischen Luft (nicht weniger als 30 Minuten);
  • Wenn die Fastenphase abgeschlossen ist, sollte die Diät am nächsten Tag einfach fortgesetzt werden.

Die holländische Diät ist auf sieben Tage ausgelegt, kann aber bei einer ausgewogenen Ernährung lebenslang beibehalten werden.

Holländische Diät: Ernährungsprinzipien

Die Vorteile

Die holländische Diät ermöglicht eine Gewichtsabnahme von 2–3 kg pro Woche.

Die Einschränkungen der Lebensmittel sind minimal, was es erlaubt, die Diät nach dem eigenen Geschmack anzupassen.

Die holländische Diät gewöhnt an eine Intervallernährung. Gastroenterologen und Ernährungsberater betrachten dieses Aufnahmeregime als gesündestes, da es die Funktion des Verdauungssystems und den Stoffwechsel optimiert. Nach Abschluss der Diät kann man bei Einhaltung einer Intervallernährung und vernünftigen Einschränkungen die Gewichtsnormalisierung fortsetzen und zukünftige Gewichtszunahmen verhindern.

Nachteile und Kontraindikationen

Da die Diät an individuelle Bedürfnisse angepasst werden kann, hat sie keine absoluten Kontraindikationen; jedoch muss bei langdauernden Erkrankungen die Ernährung unter Berücksichtigung der Empfehlungen des behandelnden Arztes gestaltet werden.

Welche Lebensmittel sind erlaubt?

Fast alle Lebensmittel können verwendet werden, mit Ausnahme von offensichtlich gesundheitsschädlichen Produkten; die Grundlage der Diät sollte pflanzenbetont sein, wobei Fleisch, Fisch sowie Milch- und fermentierte Milchprodukte bevorzugt werden.

Die holländische Diät schließt Backwaren und Süßigkeiten aus der häuslichen Zubereitung nicht aus, empfiehlt sie jedoch für den Vormittag.

Salz und Zucker sind nicht untersagt, sollten aber in minimalen Mengen verwendet werden; idealerweise wird Zucker durch natürlichen Honig ersetzt.

Welche Lebensmittel sind untersagt?

  • Fettreiche Nahrungsmittel.
  • Konditoreiwaren der industriellen Produktion.
  • Konserven (einschließlich Räucherwaren, gesalzener und marinierten Produkte).
  • Fastfood und Snacks.
  • Süß getriebene Getränke.
  • Alkohol; ein Glas natürliches Rotwein ist gelegentlich erlaubt.

Das Menü

Das exemplarische Menü der Holländischen Diät für 7 Tage:

Der erste Tag

Das erste Frühstück: Rosinenkuchen aus dem Hausbacken, schwarzer Kaffee.

Das zweite Frühstück: Joghurt, eine beliebige Frucht, Tee.

Das Mittagessen: 200 g Kartoffelpüree, 100 g Beefsteak vom Grill, Spargel.

Die Nachmittagsmahlzeit: Hühnerbrühe mit Kräutern.

Das Abendessen: 1 Ei, Schinken, Toast, Tomate, Tee.

Das späte Abendessen: 200 g Joghurt, 1 Frucht, Minztee.

Der zweite Tag

Das erste Frühstück: 20 g fester Käse, kaltes Fleisch und Tee.

Das zweite Frühstück: Schmelzkäse, Toast, eine Kiwi und Fruchtsaft.

Das Mittagessen: geräucherte Makrele, 200 g geschmortes Gemüse und Kaffee.

Die Nachmittagsmahlzeit: Fruchtsalat mit Joghurt.

Das Abendessen: zwei gebackene Kartoffeln und Salat aus frischem Gemüse.

Das späte Abendessen: 200 ml Kefir und ein Stück Gebäck.

Der dritte Tag

Das erste Frühstück: 2 EL Haferflocken mit 200 ml Joghurt und Apfelsinensaft.

Das zweite Frühstück: ein Stück hausgemachtes Kuchen und Kaffee.

Das Mittagessen: Hähnchenfilet und Salat aus frischem Gemüse.

Die Nachmittagsmahlzeit: Gemüsesuppe.

Das Abendessen: Schmelzkäse, Toast, Tomate und Fruchtsaft.

Das späte Abendessen: Fruchtjoghurt und Kräutertee.

Der vierte Tag.

Das erste Frühstück: 150 g Quark mit saurer Sahne und Rosinen sowie Kaffee.

Das zweite Frühstück: 200 ml Kefir, Käsebrötchen und Tomate.

Das Mittagessen: 200 g gebackene Kartoffeln im Ofen und geschmortes Gemüse.

Die Nachmittagsmahlzeit: Salat aus frischem Gemüse.

Das Abendessen: Brokkoli und Hähnchenfilet.

Das späte Abendessen: Joghurt und Fruchtsalat.

Fünfter Tag

Erstes Frühstück: Schokoladenpudding und Kaffee.

Zweites Frühstück: Rosinenkuchen, Obst und Tee.

Mittagessen: 150 g Rindfleisch ohne Fett, Salat aus frischem Gemüse.

Nachmittagsmahlzeit: Rindsbrühe mit Kräutern.

Abendessen: Dorsch in Form von Frikaden mit Gemüseragout.

Spätes Abendessen: 150 g Auflaufe, Minztee.

Sechster Tag

Erstes Frühstück: Schnitte mit gekochter Wurst, Gurke und Tee.

Zweites Frühstück: Zwei Eier, Toast und Kaffee.

Das Mittagessen: Hühnerstiel auf dem Grill und Salat aus frischem Gemüse.

Die Nachmittagsmahlzeit: Fruchtgelee.

Das Abendessen: Toast mit Käse und Tee.

Das späte Abendessen: 200 ml Kefir.

Der siebente Tag.

Das erste Frühstück: Schnitte mit Käse, Fruchtmarmelade und Kaffee.

Das zweite Frühstück: 2 gebackene Äpfel, 100 g Quark und Tee.

Das Mittagessen: 200 g Fisch in Form von Auflauf, Salat aus frischem Gemüse und Mors.

Die Nachmittagsmahlzeit: beliebige Früchte.

Das Abendessen: Gemüseragout, Toast und Tee.

Das späte Abendessen: 30 g fester Käse und ein Glas trockener Rotwein.

Segensreiche Ratschläge

Rat 1 Die holländische Diät schließt das Backen und die Süßigkeiten aus der häuslichen Zubereitung nicht aus, empfiehlt sie jedoch für den Vormittag.

Rat 2 Säfte sollten nur schwach süß ohne Zuckerzusatz verwendet werden.

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Bei regelmäßigem Solarium-Besuch steigt das Risiko einer Hautkrebs-Erkrankung auf 60 %.


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