Gonorrhöe

Allgemeine Charakteristik der Erkrankung

Schwere Augeninfektionen bei Gonorrhoe-Komplikationen

Die Gonorrhöe ist eine Infektionskrankheit, die durch Neisser-Diplokokken verursacht wird. Die Krankheit befällt das Urogenitalsystem und wird vorzugsweise bei sexuellen Kontakten übertragen. Jedes Jahr treten Merkmale der Gonorrhöe bei 62 Millionen Menschen auf. In Russland werden jährlich mehr als 170.000 neue infizierte Patientinnen registriert. Bei 50–70 % der Fälle ist die Gonorrhöe bei Männern und Frauen mit anderen Erkrankungen kombiniert, insbesondere mit Trichomoniasis und Chlamydiose.

Wie gelangt die Infektion in den Organismus?

In der überwiegenden Mehrheit der Fälle erfolgt die Tripperansteckung während des sexuellen Kontakts. Dabei können die Merkmale der Gonorrhöe nach gewöhnlichem vaginalen, aber auch nach analem oder oralem Geschlechtsverkehr auftreten. Bei zwei weiteren Fällen entwickeln sich bei Menschen gonokokkale Infektionen des Mastdarms und der Mundhöhle. Auch eine Ansteckung durch die Infektion unmittelbar bei der Geburt ist möglich, wenn das Kind beim Durchgang durch den Geburtskanal einer kranken Mutter infiziert wird.

In seltenen Fällen tritt die Gonorrhöe bei Frauen nach der Nutzung von Gegenständen der persönlichen Hygiene des infizierten Menschen auf. Die Haushaltsübertragung ist jedoch eine Ausnahme und nicht die Regel. Dies liegt an zwei Gründen:

  • Der Infektionserreger überlebt außerhalb des Körpers des Trägers nur kurz;
  • Damit sich die Gonorrhöe entwickeln kann, muss in den Organismus eine bestimmte Anzahl von Erregern gelangen, was bei der Haushaltsübertragung tatsächlich unmöglich ist. Daher können Sie sich vor einer Ansteckung in öffentlichen Toiletten, Saunen oder Schwimmbädern nicht fürchten; die Beachtung elementarer Vorsichtsregeln hebt dies ohnehin auf.

Die Gonorrhöe – die Symptome der Erkrankung

Vor allem befällt die Gonorrhöe das Urogenitalsystem, doch bei schweren Formen breitet sie sich auch auf andere Organe aus (Mundhöhle, Auge, Gelenke, Rachen). Die ersten Anzeichen der Gonorrhöe treten 1–2 Wochen nach der Infektion auf. Die Symptome unterscheiden sich bei Männern und Frauen.

Bei Frauen manifestiert sich die Gonorrhöe durch:

  • Eitrigen Scheidenfluss;
  • Erhöhung der Körpertemperatur;
  • Schmerzen im Unterleib;
  • Störung des Menstruationszyklus;
  • Zunahme der Blutabsonderungen während der Menstruation;
  • Schmerzen vor und nach dem Geschlechtsverkehr;
  • Beschleunigtes Harndranggefühl.
  • Schmerzen beim Wasserlassen;
  • Schwellungen und Reizungen der äußeren Geschlechtsorgane.

Die Gonorrhoe bei Männern zeigt folgende Merkmale:

  • Der Eiterfluss aus der Harnröhre;
  • Schmerzen beim Wasserlassen;
  • Rötung des Kopfes des Gliedes (Eichel);
  • Schwellungen im Bereich der Öffnung der Harnröhre.

Die Gonorrhoe, deren Symptome nach analem Sex aufgetreten sind, deutet auf eine mögliche Mastdarmentzündung hin. Bei Reizung, Juckreiz und Eiterfluss aus dem After ist ein sofortiger Besuch beim Facharzt für venerische Krankheiten erforderlich.

Welche Komplikationen können die Gonorrhoe verursachen?

Wie andere Infektionskrankheiten kann auch die Gonorrhoe schwerwiegende Folgen haben. Insbesondere kann sich bei einer nicht korrekt durchgeführten Behandlung die Gonorrhoe von der Scheide auf andere Organe ausbreiten und zu Unfruchtbarkeit, dem Risiko einer Eileiterschwangerschaft sowie Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen. Zudem können bei Kindern schwere Infektionen der Augen, des Blutes und der Gelenke auftreten, wenn sie sich durch die Mutter angesteckt haben. Auch eine chronische Gonorrhoe bei Männern ist gefährlich, da sie zu Entzündungen der Hoden und Unfruchtbarkeit führen kann.

Die Diagnostik der Gonorrhoe

Bei Verdacht auf eine Gonorrhoe-Befallung ist die Konsultation des Haut- und Geschlechtskrankheiten-Rats sowie eine gründliche Untersuchung des Gebärmutterhalses und der Harnröhre erforderlich. Es ist nicht verwunderlich, dass Ärzte Proben aus dem Mastdarm entnehmen; diese sind notwendig zur Identifizierung von Bakterien und zur Festlegung der Therapiemethoden. Zusätzlich wird die Diagnose durch Untersuchungen von Urin- und Blutproben bestätigt. Da sich Gonorrhoe oft im Hintergrund anderer sexuell übertragbarer Infektionen wie Chlamydiose oder Trichomoniasis entwickelt, werden auch für diese Erkrankungen spezifische Tests durchgeführt.

Was zu tun ist, wenn bei Ihnen eine Gonorrhoe festgestellt wurde?

  • Beschäftigen Sie sich keinesfalls mit der Selbstheilung;
  • Wenden Sie sich an einen Arzt und befolgen Sie dessen Empfehlungen;
  • Verzichten Sie für einen bestimmten Zeitraum auf sexuelle Kontakte;
  • Informieren Sie alle Partner, damit diese ebenfalls untersucht werden können und die Behandlung in frühen Stadien beginnen;

Die Gonorrhoe – die Behandlung der Erkrankung

Zefix ist ein unverzichtbares Medikament zur Behandlung der Gonorrhöe Alle Hauptbehandlungsschemas der Gonorrhöe meinen die Nutzung der Antibiotika. Dabei soll der Arzt wie die Mittel ernennen, die auf die Neisser-Diplokokken, als auch die Präparate gegen chlamidiosa und anderer verbreiteter Erkrankungen motschepolowoj die Systeme einwirken. Unmittelbar wird die Gonorrhöe mit der Hilfe zefiksima, ziprofloksazina, ofloksazina behandelt. Gegen die Chlamydien helfen gut: dioksiziklin und asitromizin. Die Dosierung und die Weise der Anwendung der Präparate soll der behandelnde Arzt wählen.

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