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Die Granulationsgeschwulst

Granulom – Ätiologie und Behandlung Als die Granulationsgeschwulst nennen das begrenzte Ansammeln der Käfige der jungen Anschlusstextur, erinnernd dem Anschein nach das Knötchen des kleinen Umfanges. Solche Bildungen erscheinen bei der Infektion des Organismus von den vielfältigen infektiösen Agenten (die Schwindsucht, die Syphilis, die Tollwut u.a.) oder den Kollagenkrankheiten (zum Beispiel, das Rheuma). Außerdem entwickeln sie sich an der Stelle des Treffens des Fremdkörpers in die Hautdecken und schleim-.

Die Herkunft der Granulationsgeschwülste

Die Ätiologie der Granulationsgeschwülste ist vielfältig. Eine Einordnung der gegebenen Bildungen erfolgt nach ihrer Herkunft:

  • Nicht infektiös;
  • Infektiöse;
  • Von nicht bestimmter Genesis.

Nichtinfektiöse Geschwülste entstehen infolge medikamentöser Wirkungen (Granulome bei Leberentzündungen) oder professioneller Exposition (Talkose, Silikose, Asbeststaublunge u.a.). Sie entwickeln sich um verschiedene Fremdkörper.

Die Behandlung infektiös bedingter Granulationsgeschwülste (bei Abdominaltuberkulose, Flecktyphus, Kaninchenfieber, Tollwut, Syphilis, Virusenzephalitis u.a.) ist eng mit der Herkunft verbunden; sie kann nur erfolgen, wenn der die Geschwulst verursachende Erregor zerstört wird.

Zu den Granulationsgeschwülsten unbestimmter Natur zählen Neubildungen bei Chortons Krankheit und Krone sowie Sarkoidose und das Gangrängranulom.

Spezies der Granulationsgeschwülste

Nach morphologischen Merkmalen lassen sich drei Haupttypen von Granulationsgeschwülsten unterscheiden:

  • epithelioidzellige oder epithelioidozytäre;
  • makrophagische oder fagozytäre;
  • Riesenzellige.

Je nach metabolischem Status werden Neubildungen in solche mit hohem und niedrigem Stoffwechselstand unterteilt. Die ersteren entstehen unter dem Einfluss toxischer Agenzien (z. B. Lepra, Tuberkelbazillen) und bilden epithelioidzellige Knötchen; die letzteren entstehen durch Reaktion auf fremdartige Substanzen und bestehen aus Riesenzellen.

Ferner erfolgt eine Einordnung der Granulationsgeschwülste in zwei Gruppen:

  • Spezifische, deren Morphologie charakteristisch für eine bestimmte Infektionskrankheit ist. Beim Studium wuchernder Gewebe kann der Erreger isoliert werden. Zu dieser Gruppe gehören kolbenartige, leprose, tuberkulöse und skleromatische sowie syphilitische Granulationsgeschwülste;
  • Unspezifische, die keine charakteristischen Merkmale aufweisen. Sie entstehen bei Infektionskrankheiten (exanthematisch und Bauchtyphus, Leishmaniose) sowie bei nichtinfektiösen Erkrankungen (Silikose, Asbeststaublunge).

Besonderheiten der Erkrankung betrachtet man an zwei interessanten Abarten der Granulationsgeschwülste: eosinophil und pyogen.

Die pyogenen Granulationsgeschwülste (das Botryomykom).

Sie stellen leicht gehobene Bildungen von scharlachroter, brauner oder schwarzbrauner Farbe dar. Die Größe der pyogenen Granulationsgeschwülste ist durch die Wassergeschwulst der Umgebung und die beschleunigte Entwicklung kapillärer Netze infolge von Traumen – Schnitten, Schrammen oder Einstichen – bedingt.

Die Erkrankung entwickelt sich ungestüm. Manchmal beginnen die pyogenen Granulationsgeschwülste zu bluten, da die sie schließende Haut sehr fein ist. Nach den unbekannten Gründen können sich ähnliche Bildungen bei Schwangeren entwickeln, öfter jedoch bei Erwachsenen bis zum 30. Lebensjahr und bei Kindern.

Zu den charakteristischen Symptomen der Granulationsgeschwulst gehören:

  • Die hellrote, dunkelrote, violette oder schwarzbraune Farbe;
  • Die dichte Konsistenz;
  • Die glänzende, leicht blutende Oberfläche;
  • Der Umfang im Durchmesser bis zu 1,5 cm;
  • Die Anordnung – auf den Lippen und dem Zahnfleisch, an der Schleimhaut der Nase und an den Fingern.
  • Die ursprüngliche Größe sowie eine nachfolgende unbedeutende Verkleinerung des Umfangs.

Gewöhnlich heilt das Granulationsgewebe selbstständig; bleibt es jedoch bestehen, ist eine Biopsie zur Verifizierung der Bösartigkeit empfehlenswert.

Die wirksamste Behandlung der Granulationsgeschwulst ist chirurgisch, da konservative Maßnahmen (Salben, Selen) kein positives Ergebnis liefern. Das Gewebe wird exzidiert und die Defektkanten mit einem speziellen scharfen Löffel ausgehoben und anschließend vernäht; die Operation erfolgt unter lokaler Anästhesie mit minimaler Rückfallwahrscheinlichkeit.

Das eosinophile Granulom (Taratynow-Krankheit).

Es handelt sich um eine Erkrankung unklarer Ätiologie, charakterisiert durch das Auftreten von Infiltraten in den Knochen, die reich an eosinophilen Leukozyten sind; die Krankheit tritt selten auf und betrifft vorwiegend Kinder im Schulalter.

Die eosinophilen Granulome manifestieren sich als einzelne oder multiple Herde in Röhren- und flachen Knochen; meist betroffen sind Hüft-, Becken-, Schädelknochen sowie Wirbelkörper.

Die Anfangssymptome der Granulationsgeschwulst stellen Schwellung und Schmerzen am betroffenen Gebiet dar; bei Befall des Schädels wird das Gewebe weich, während die Ränder des Knochendefekts wie kraterartig verdickt tastbar sind, und bei Defekten in langen Röhrenknochen palpiert sich eine walzenartige Verdickung; die Hautdecken über der Schwellung bleiben gewöhnlich unverändert.

Zu den weiteren Symptomen der Granulationsgeschwulst gehören Brennen, Jucken sowie erhöhte Sensibilität an den Infektionsstellen.

Insgesamt beklagen sich die Patienten über einen befriedigenden Zustand; einige leiden unter Kopfschmerzen und unangenehmen Empfindungen bei Bewegung.

Hauptarten von Granulomen Das eosinophile Granulom entwickelt sich langsam, den Ablauf der Erkrankung langdauernd, schreitet für die seltenen Fälle fort. Manchmal begleitet die Krankheit den Menschen jahrelang, dabei sind die Zonen der Infektion schon nicht so bemerkenswert und tauschen die Färbung, besonders unter Einfluß der UV-Bestrahlung. Bei den umfangreichen destruktiven Herden sind die Bildung der falschen Gelenke und die pathologischen Brüche möglich.

Anwendung der folgenden Behandlungsmethoden für die Granulationsgeschwulst:

  • Röntgenotherapie der Herde der Infektion des Knochengewebes;
  • Die chirurgische Behandlung (die Abrasion oder Kürettage);
  • Die radiale Therapie;
  • Die Chemotherapie;
  • Kriotherapie;
  • Die medikamentöse Therapie mit den Präparaten Leukeran, Winkristin, Chlorbutin u.a. (bei akuten Erscheinungsformen).

Da Fälle der spontanen Genesung bekannt sind, wird vor der Anwendung der oben genannten Methoden die abwartende Taktik mit sorgfältiger Beobachtung des Patienten im Krankenhaus angewendet.

Ob Sie wissen:

Wenn Ihre Leber aufhören würde zu arbeiten, würde der Tod innerhalb weniger Tage eintreten.


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