Iruksol

Iruksol-Salbe Iruksol – dermatotropnoje das mikrobizide äusserliche Mittel für die Behandlung der langdauernd nicht zuheilenden Wunden verschiedener Ätiologie.

Der pharmakologische Effekt

Iruksol ist ein Kombinationspräparat, das die Antibiotika Levomycetin und das Enzym Clostridilpeptidase enthält.

Gerade die Anwesenheit der Enzyme im Präparat ermöglicht es, nach der Reinigung von nekrotischen Geweben schnell zu streben, die mit Mikroben gesättigt sind, bei der Behandlung eitriger Wunden und trophischer Geschwüre.

Die enthaltenen Substanzen verfügen über antibakterielle, antimikrobielle, regenerierende und resorbierende Wirkungen.

Beugt der Entwicklung von Infektionen vor, begünstigt die Epidermisation, trägt zur Reinigung und Granulation der Wunden bei sowie beschleunigt die Regeneration.

Die eigentümliche Besonderheit von Iruksol gegenüber anderen antibakteriellen Salben besteht in der Fähigkeit, Wunden beliebiger Ätiologie zu behandeln, nekrotisches Gewebe und kleine Blutkrusten ohne mechanische Intervention abzutragen sowie große Hautbereiche mit Nekrosen zu reinigen.

Nach den Rezensionen wird der reinigende Effekt bereits an den ersten Tagen der Anwendung empfunden, der Heileffekt hingegen erst im Laufe der ersten zwei Wochen nach Beginn der Behandlung, wobei die Verbesserung meist innerhalb der ersten Woche eintritt.

Die Darreichungsform

Iruksol wird als Salbe verabreicht. In 1 g sind 10 mg Levomycetin und 0,6 IE Clostridilpeptidase enthalten. Die Tuben haben ein Gewicht von 30 g und werden in einer Pappverpackung geliefert.

Anwendungshinweise zu Iruksol

Bei Gangrän der Gliedmaßen wird Iruksol angewendet Iruksol nach der Instruktion verwenden bei den Äußerungen und nekrosach:

  • Diabetische und trophische Geschwüre der Gliedmaßen
  • Venöse Ulzera
  • Trophische Geschwüre der Gliedmaßen
  • Dekubitalulzera
  • Verbrennungen Grad 2 und 3

Iruksol wird zudem bei nicht heilenden chronischen Wunden eingesetzt – bei radikulären, postoperativen sowie Unfallverletzungen des Weichgewebes, ferner zur Hautvorbereitung vor Transplantationen.

Nach den Bewertungen ist Iruksol für die Behandlung septischer Komplikationen beim diabetischen Fuß erfolgreich und wirkt eiterbildenden Nekrosen entgegen.

Kontraindikationen

Gemäß der Packungsbeilage ist Iruksol kontraindiziert bei:

  • Individuelle Verträglichkeit von Chloramphenicol und anderen Komponenten des Präparates;
  • Einige Erkrankungen des Blutes – Hämolyse, Gelbsucht, Panmyelopathie, einschließlich in der Anamnese;
  • Schwere Nierenschädigungen und Lebererkrankungen;
  • Psoriasis (Schuppenflechte);
  • Hautmykosen.

Die Salbe Iruksol darf bei Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern bis zu 12 Jahren aufgrund unzureichender klinischer Studien nicht angewendet werden.

Gebrauchsanweisung für die Anwendung von Iruksol.

Die Salbe Iruksol wird einmal täglich lokal in einer Dicke von ca. 2 mm aufgetragen. Die zu behandelnde Oberfläche sollte vorläufig befeuchtet werden. Nach der Anwendung des Präparates muss die Textur nekrotischer Gewebe beim Wechsel der Binde entfernt werden.

Zur Exklusion möglicher Reizwirkungen wird oft eine Zinksalbe entlang der Wundränder aufgetragen.

Die gleichzeitige Anwendung der Salbe Iruksol mit anderen lokalen Präparaten ist nicht empfehlenswert, da dies die Wirksamkeit von Iruksol verringern könnte.

Nebeneffekte

Basierend auf den Rezensionen kann Iruksol allergische Reaktionen in Form von Exanthemen und Kontaktdermatitis sowie Schmerzen und Brennen an der Applikationsstelle hervorrufen.

Es gibt keine genauen Analoga zu Iruksol. Häufig werden Salze auf wasserabsorbierender Basis – wie Levomekol, Levossin oder Oflokain – zur Beschleunigung des Abflusses der ersten Phase des Heilungsprozesses sowie die Salben Noruksol und Fermenkol eingesetzt. Diese Präparate weisen jedoch lediglich eine ähnliche chemische Verbindung und therapeutische Wirkung auf; es existieren keine echten Analoga zu Iruksol.

Lagerbedingungen

Iruksol wird rezeptfrei abgegeben. Die Haltbarkeit beträgt 5 Jahre.

Ob Das sollten Sie wissen:

Viele Substanzen rückten später auf den Markt, obwohl sie ursprünglich als Medikamente galten. Heroin wurde beispielsweise zunächst als Mittel gegen Kinderhusten eingeführt. Kokain wurde von Ärzten ebenfalls als Anästhetikum und zur Steigerung der Zähigkeit empfohlen.


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