Odontozyste

Odontozyste – eine Gewebshöhle, die mit Liquor und Epithel ausgekleidet ist. Der Kyste des Ober- und Unterkiefers entsteht meist durch Degenerationen der Reste eines durchgeschnittenen oder sich entwickelnden Zahnes. Die äußere Schicht der Hülle besteht aus dem Anschlusstext (Fibroblasten), die mediale Schicht wird vom mehrschichtigen flachen Epithel gebildet. Odontozysten treten bei Patienten unterschiedlichen Alters auf. Kyste des Oberkiefers bildet sich dreimal häufiger als die des Unterkiefers. Radikuläre Kyste des Kiefers – die häufigste Form Der Kyste der oberen und unteren Gebisse meistens entstehen bei kistosnoj die Degenerationen der Reste des durchgeschnittenen oder sich entwickelnden Zahnes. Die äusserliche Schicht der Hülle der Kyste besteht aus der Anschlusstextur, und die mediale Schicht wystlan vom mehrschichtigen flachen Epithel. Die Kyste des Gebisses trifft sich bei den Patienten verschiedenen Alters. Die Kyste des Oberkiefers bildet sich dreimal öfter, als die Kyste des unteren Gebisses.

Einordnung der Odontozyste

Man unterscheidet drei Haupttypen der Odontozyste: die primordiale (Keratokista), die Follikelzyste und die radikuläre Kyste. Die primordiale Zyste ist eine Kyste des unteren Gebisses mit feinen fibrösen Wänden; sie bildet sich an der Stelle, wo der Weisheitszahn erscheint. Sie kann ein- oder mehrkammerig sein. In ihrer Höhle befindet sich gewöhnlich Cholesteatom. Nach der Abtragung kann das Gewebe des Kiefers wiederhergestellt werden.

Die Follikelzyste bildet sich und entwickelt aus dem Zahnfollikel jener Zähne, die nicht durchbrechen konnten. Sie entsteht an den Standorten der oberen und unteren Eckzähne sowie der zweiten und dritten Prämolaren. Von innen ist sie mit flachem mehrschichtigem Epithel ausgekleidet. Innerhalb der Odontozyste können sich bildende oder nicht bildende Zähne befinden.

Die radikuläre Zyste ist die häufigste Form; sie tritt in 80 % der Fälle auf und bildet sich regelmäßig neben der Zahnwurzel. Die periokuläre Zyste entwickelt sich bei langdauernder Parodontitis. Die Wände der radikulären Zyste sind fibrös und dünnwandig. Ihre Oberfläche ist mit mehrschichtigem Epithel ausgekleidet. Die Wände bestehen aus Lymphozyten und Plasmazellen. Bei Entzündung wuchern die Plasmazellen, proliferieren und dringen in die Wand ein, wodurch krankhafte entzündliche Prozesse ausgelöst werden. Bei bedeutendem Wachstum kann die Zyste in die Kieferhöhlen durchdringen und eine langdauernde Kieferhöhlenentzündung provozieren.

Die Symptome der Odontozyste

Verschiedene Zystenarten zeigen sich gewöhnlich lange Zeit symptomfrei. Nur bei verhältnismäßig großen Ausmaßen kann die äußere Schleimhaut des Oberkiefers infiltriert werden; manchmal erscheint eine rundliche krankhafte Ausbuchtung. Symptome, die denen der Osteomyelitis ähneln, treten bei der Entwicklung eitriger Erkrankungen auf.

Zur Behandlung der odontogenen Zyste wird zunächst eine sorgfältige Diagnostik durchgeführt. Nach Entfernung des betroffenen Zahnes erfolgt die operative Entkapselung der Zyste unter örtlicher Betäubung oder Sedation. Das Zystenmaterial wird vollständig entfernt, um ein Rezidiv zu vermeiden. Anschließend wird das Defizit mit Knochenersatzmaterial gefüllt und das Gebiet mit einem Gipsverband oder einer temporären Provisorik versorgt.

Zistektomie – Entfernung der Kieferzyste Es existieren zwei Hauptmethoden der Behandlung der Odontozyste: die Zystotomie und die Zystektomie. Die Zystektomie umfasst das vollständige Entfernen der Kyste sowie das anschließende Naht der Wunde. Diese Methode wird bei kleinen Odontozysten angewendet, die in subperiostalen Bereichen des Kiefers zwischen einem bis zwei intakten Zähnen lokalisiert sind. Für umfangreiche Kieferzysten (im Unterkiefer oder Oberkiefer) ist die Zystektomie hingegen nicht geeignet. Die Zystektomie erfolgt nur dann, wenn die Zahnwurzel weniger als ein Drittel ihrer Länge in der Zystenhöhle liegt. Bei tieferem Einbruch hören die Zähne auf, ihre Funktion zu erfüllen, und prolabieren oft frühzeitig. Der wesentliche Nachteil der Zystektomie besteht darin, dass sich das abgeschnittene Knochenstück häufig einer Reinfektion unterziehen kann. Heute werden zur Ausfüllung der Kieferhöhlen biokomposite Materialien verwendet, die die Regeneration beschleunigen und zur Wiederherstellung von Funktion und Form des Gebisses beitragen.

Die Zystotomie umfasst das Abtragen der Vorderwand mit Einmündung in die Mundhöhle. Sie verkleinert und abflacht den Höhlendefekt, bleibt jedoch postoperativ oft lange bestehen.

Die oronasale Zystektomie und -zystotomie werden zur Entfernung von Kieferhöhlenzysten eingesetzt, die in die Kieferhöhle durchgewachsen sind; dabei wird eine einheitliche Höhle mit dem Nasengang gebildet. Diese Methode ist indiziert bei fehlenden Zähnen im Bereich der Zyste oder wenn ein bis zwei Zähne eingelagert sind. Die oronasale Zystotomie kommt zum Einsatz bei begleitenden Erkrankungen sowie bei vielen intakten Zähnen, die in die Zystenhöhle eingewachsen sind.

Bei rechtzeitiger Durchführung von Zystotomie und Zystektomie kann man den operativen Aufbruch der Zyste vermeiden; meist wird jedoch ein Aufbruch gefordert, um Eiterung und Liquor zu entfernen sowie die Höhle zu reinigen. Beide Verfahren ermöglichen das Erhalten von Zähnen in der Zystenzone und die Wiederherstellung verloren gegangener Funktionen.

Bei der plastischen Zystektomie wird die Zyste vollständig entfernt; die Wunde wird nicht vernäht, sondern mit einer bakteriziden Lösung tamponiert.

Bei ausgedehnten Zysten werden manchmal beide chirurgischen Verfahren kombiniert: In der ersten Phase erfolgt eine dekompressive Operation nach dem Prinzip der Zystotomie, gefolgt von der Zystektomie nach einem bis zwei Jahren.

Ob Zu beachten ist:

Viele Medikamente wurden auf den Markt gebracht: So wurde Heroin ursprünglich als Hustenmittel für Kinder vermarktet und Kokain von Ärzten sowohl als Anästhetikum als auch zur Steigerung der Zähigkeit empfohlen.


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