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Die Kornelkirsche

Die Kornelkirsche ist eine Pflanzengattung, die etwa 50 Arten umfasst. Die Früchte aller Kornelkirsch-Arten sind Steinfrüchte mit einem bis zwei Samen. Geschmacklich sind diese Beeren säuerlich und besitzen adstringierende Eigenschaften sowie einen sättigenden Effekt. Morphologisch erscheint die Kornelkirsche meist als hoher Strauch (4–5 Meter) mit zahlreichen dicken Ästen; gelegentlich bildet sie sich auch als Baum bis zu 8 Metern Höhe. In unserem Land findet man diese Pflanze auf der Krim und im Kaukasus. Sie bevorzugt bergiges Gelände: am Waldrand, entlang der Flussufer sowie in den Bergen. Auch in der dekorativen Gartenkunst wird sie kultiviert; jedoch bietet die Zierform kaum Nutzen und gilt teilweise sogar als leicht giftig für den Menschen.

Kornelkirsche mit Früchten

Nützliche Eigenschaften der Kornelkirsche und Kaloriengehalt

Das Fruchtfleisch der Kornelkirschbeeren ist reich an Vitaminen, vergleichbar mit schwarzen Johannisbeeren. Der Kaloriengehalt der Beere beträgt lediglich 40,4 Kilokalorien.

Der Nutzen der Kornelkirsche ergibt sich aus dem Gehalt zahlreicher wertvoller Inhaltsstoffe:

  • Natürlicher Zucker (Glukose und Fruktose);
  • Organische Säuren;
  • Nitratverbindungen;
  • Die pektinreichen Substanzen;
  • Flavonoide;
  • Die Vitamine;
  • Die Mineralsalze;
  • Die ätherischen Öle;
  • Die Phytonzide;
  • Das Kornglykosid;

Die organischen Säuren im Bestand der Kornelkirsche machen 3,5 % aus; am häufigsten darin sind Apfel-, Zitronen- und selten in der Natur vorkommendes Bernstein-Säure.

Die Liste der Vitamine, die den großen Nutzen der Kornelkirsche gewährleisten, unterscheidet sich durch den beeindruckenden Umfang; obwohl nicht vollständig, hat sie dennoch wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit:

  • Provitamin A;
  • Das Antipermeabilitäts-Vitamin (der Schematismus);
  • Die Ascorbinsäure.

Insgesamt sind in 100 Gramm Kornelkirsche 50 Milligramm Ascorbinsäure enthalten; dieser Wert ist höher als sogar bei der schwarzen Johannisbeere. Die reichhaltigen Eigenschaften der Kornelkirsche werden durch den Gehalt an zahlreichen Mineralsalzen bestimmt:

  • Kalium;
  • Schwefel;
  • Magnesium;
  • Calcium;
  • Die Drüse.

Die Kerne der Kornelkirsche bestehen zu 34 % aus fetthaltigen ätherischen Ölen, während Wurzeln und Rinde der Pflanze reich an organischen Säuren und Gerbstoffen sind.

In den Blättern der Kornelkirsche ist die gesundheitliche Wirkung auf das Vorhandensein von Tanninen zurückzuführen. Gerade diese Substanzen gewährleisten die Eigenschaft der Kornelkirsche als adstringierendes Mittel. Zudem wird der Nutzen durch das Vorhandensein von Ascorbinsäure und JE unterstützt.

Die natürlichen Substanzen in der Kornelkirsche – Phytonzide – verfügen über Eigenschaften, die für die Aufrechterhaltung der Gesundheit von entscheidender Bedeutung sind.

  • Antibakterielle Wirkung.
  • Antiinfektiöse Wirkung.

Der regelmäßige Verzehr der Kornelkirsche hilft, den Organismus vor verschiedenen Viren zu schützen und seine Abwehrkräfte zu stärken.

Bei gastrointestinalen Problemen und Verdauungsstörungen ist der Nutzen der Kornelkirsche besonders ausgeprägt; ihre wohltuenden Eigenschaften wirken sich positiv auf die Funktion des gesamten Gastrointestinaltrakts aus.

Verbesserung des Appetits.

Bekämpfung von Verdauungsstörungen.

Normalisierung des Säuregehalts im Magen.

Linderung von Sodbrennen.

Der Nutzen der Kornelkirsche begründet ihre Anwendung in der komplexen Therapie bei Gastritis, Erkrankungen des Magens und des Zwölffingerdarms sowie bei Nierenerkrankungen und Gicht. Zudem ist sie für übergewichtige Personen geeignet und wird empfohlen für Menschen, die an Übergewicht leiden und auf eine Genesung hoffen. Die Eigenschaften der Kornelkirsche unterstützen hervorragend den Stoffwechsel und tragen durch die Normalisierung des Fettstoffwechsels zur Gewichtsreduktion bei; zudem wirkt sie wohltuend auf das Befinden und stärkt die Lebenskräfte.

Eine wertvolle Schlüsseleigenschaft der Kornelkirsche ist ihre Fähigkeit, den Organismus zu tonisieren; gerade deshalb wird sie bei Blutkrankheiten (insbesondere Anämie) und weiteren Störungen des Blutes empfohlen. Der Nutzen der Kornelkirsche gewährleistet in diesem Fall folgende Effekte:

1. Die Erhöhung des Hämoglobinspiegels im Blut;

2. Die Verstärkung der Wände der Blutgefäße;

3. Die Normalisierung des arteriellen Blutdrucks.

Der Verzehr der Kornelkirsche

Die Beeren sollten erst spät im Herbst geerntet werden, dann sind die nützlichen Eigenschaften der Kornelkirsche am größten. Mit dem Einsetzen der Fröste wird der Geschmack der Kornelkirsche weicher und aromatischer.

Der hohe Gehalt an Ascorbinsäure in der Kornelkirsche ermöglicht eine ausgeprägte immunstimulierende Wirkung bei der Behandlung des Menschen.

Die Beeren der Kornelkirsche sowie Sud und Aufgüsse aus den Blättern, Zweigen und Rinde der Pflanze werden zur Prophylaxe und Behandlung von Erkältungskrankheiten empfohlen. Zudem wird die antipyretische Eigenschaft der Kornelkirsche genutzt, um hohe Temperaturen bei Erkrankungen unterschiedlicher Art zu senken. Das große Spektrum an nützlichen Eigenschaften macht die Kornelkirsche zu einem unverzichtbaren Mittel im Kampf gegen Vitaminmangelkrankheiten. Der wesentliche Nutzen der Kornelkirschbeeren liegt in der Förderung des Ausscheidungsprozesses von Harn- und Gallensäuren aus dem Organismus; dies wird durch das Pektin im Beerenbestand unterstützt, was den Reinigungsprozess verbessert.

Kornelkirschmarmelade

Die Eigenschaft der Kornelkirsche, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und herabzusetzen, findet Anwendung bei der Behandlung von Diabetes mellitus. Durch die Verstärkung der zymatischen Aktivität der Bauchspeicheldrüse bringt der Nutzen der Kornelkirsche auch Menschen mit endokrinen Störungen Vorteile.

Aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaft ist die Kornelkirsche reich an Phytonziden: Sie hilft dem Organismus, Schwermetalle und Toxine auszuschleusen. Daher besteht ihr Nutzen in der Fähigkeit, Gifte bei schweren Vergiftungen (wie Blei- und Quecksilbervergiftungen) zu binden. Zudem wird diese Eigenschaft genutzt, um Bakterien und Viren effektiv abzutöten; so können die heilsamen Eigenschaften der Kornelkirsche auch Dysenterie und Typhus bekämpfen.

Die Beeren der Kornelkirsche besitzen adstringierende Eigenschaften; daher werden Zubereitungen aus ihnen bei Diarrhöe und Durchfall empfohlen.

Die Kornelkirsche können roh verzehrt sowie für verschiedene kulinarische Veredelungen genutzt werden: So bereitet man Kompotte, Konfitüren, Marmeladen und Geleide daraus. Aus den Blättern lassen sich heilsame Sud und Aufgüsse herstellen. Am wertvollsten ist die Kornelkirsche in roher Form; aus den Beeren kann Saft gewonnen werden. Der prächtige Geschmack und der Nutzen der Kornelkirsche finden Anwendung bei der Zubereitung von Tinkturen, Weinen, Sirupen und Likören.

Umschläge aus dem Aufguss der Kornelkirschblätter wirken therapeutisch bei verschiedenen Hauterkrankungen. So helfen die heilsamen Eigenschaften der Kornelkirsche, mit Hautentzündungen und Ekzemen umzugehen. Zudem ist dieser Sud auch zur Behandlung von rheumatischen und gichtischen Beschwerden geeignet.

Der wesentliche Nutzen der Kornelkirsche liegt in ihren Kernen. Ein Sud aus diesem Pflanzenteil gilt als Beruhigungsmittel und wird bei Neurosen sowie anderen psychischen Störungen eingesetzt.

Auch die nützlichen Eigenschaften der Kornelkirsche, die in den Zwetschken enthalten sind, werden therapeutisch genutzt: Aus ihnen wird ein Sud zubereitet, der bei Fieber hilft.

Dank ihrer adstringierenden und reinigenden Eigenschaften wird die Kornelkirsche in der Kosmetik zur Hautpflege und Haarbehandlung verwendet.

Kontraindikationen und Risiken des Verzehrs der Kornelkirsche

Schaden statt Nutzen kann die Kornelkirsche nur im Falle einer individuellen Unverträglichkeit dieses Produkts verursachen.

Zudem sollte die Kornelkirsche bei folgenden Gesundheitsstörungen nicht missbraucht werden:

  • Erhöhter Säuregehalt;
  • Nervöse Übererregung.

Man sollte bedenken, dass eine gemässigte Aufnahme die Kornelkirsche den Säuregehalt senkt und das Nervensystem beruhigt.

Ob Sie wissen das bereits:

Wissenschaftler der Oxford University haben eine Reihe von Studien durchgeführt, aus denen sich ergab, dass Vegetarismus für das menschliche Gehirn schädlich sein kann, da er zur Verringerung seiner Masse beiträgt. Daher empfehlen die Experten, Fisch und Fleisch vollständig nicht von der Ration auszuschließen.


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