Amidopyrin

Amidopyrin ist ein nichtsteroidales entzündungshemmendes Mittel mit ausgeprägter schmerzstillender, fiebersenkender, entzündungshemmender und antirheumatischer Wirkung.

Darreichungsform und Bestandteile

Amidopyrin wird in Form von Tabletten zu 0,25 g, einer 2 %igen Lösung in Ampullen (1 ml) und einer 4 %igen Lösung in Ampullen (5 und 10 ml) angeboten. Eine Packung enthält 6 Tabletten oder 10 bis 100 Ampullen des Präparats.

Zur Zusammensetzung des Präparats gehören die Wirksubstanz Amidopyrin sowie Natriumbenzoat-Koffein.

Angaben zur Anwendung

Laut Beipackzettel wird Amidopyrin empfohlen bei Fieber, Neuralgien, Myositis, akuter rheumatischer Gelenkentzündung, Arthritis und Chorea.

Bei Einnahme nimmt die Kopfschmerzen ab.

Aufgrund seiner guten Verträglichkeit wird das Präparat auch zur Behandlung einer akuten rheumatischen Gelenkentzündung bei Kindern empfohlen.

Kontraindikationen

Nach der Instruktion ist Amidopirin bei folgenden Erkrankungen kontraindiziert:

  • Hämopathien;
  • Geschwürerkrankungen des Magens und des Duodenums (SCHKT);
  • Stillzeit und Schwangerschaft;
  • Akute Magen- und Darmblutungen;
  • Überempfindlichkeitsreaktionen gegen das Mittel.

Das Präparat darf Kindern bis zu 14 Jahren nicht verabreicht werden.

Amidopirin ist bei Bronchialasthma und nachgewiesener erhöhter Empfindlichkeit gegenüber anderen nichtsteroidalen Antiphlogistika mit Vorsicht anzuwenden.

Anwendungsart und Dosierung

In der Regel wird Amidopyrin in einer Einzeldosis von 250–300 mg dreimal bis viermal täglich eingenommen.

Bei akuter Rheumaerkrankung erfolgt die Verschreibung des Präparats mit einer Dosierung von 1,5 bis 2,3 g pro Tag; diese Langzeitbehandlung wird bis zum Abklingen der Symptome fortgeführt und gefolgt von einer unterstützenden Therapie über 2–3 Wochen bei einer Dosis von 0,6 bis 0,9 g täglich.

Das Präparat kann Kindern in einer Einzeldosis von 0,025 bis 0,15 g verabreicht werden; die genaue Dosierung wird vom Arzt je nach Alter des Kindes festgelegt.

Nebenwirkungen

Das Präparat kann den Blutbildungsprozess unterdrücken; daher ist bei der Anwendung von Amidopyrin eine zwingende Kontrolle des Blutzustands hinsichtlich der Entwicklung einer Agranulozytose (mit dem Felty-Syndrom) erforderlich.

Zudem kann das Mittel in einigen Fällen Hautausschläge und andere allergische Reaktionen hervorrufen.

Besondere Hinweise

Die Anwendung von Amidopyrin als Lösung darf nicht mit Salzen organischer Säuren und Alkaloiden, mit Oxidationsmitteln kombiniert werden; sein Pulver darf nicht mit Menthol, Thymol, Aspirin, Resorcin, Zinchlorphenolat oder Phenylsalicylat kombiniert werden.

Es ist zu beachten, dass der schmerzstillende Effekt des Präparats bei Kombination mit Koffein, Analgin, Fenacetin und Phenobarbital verstärkt wird.

Analoga

Die Analoga des Mittels sind die folgenden Präparate:

  • Amidoson
  • Amidofebrin
  • Dimapirin
  • Anafebrin
  • Dimethylaminophenazon
  • Piramon
  • Aminofenazon
  • Nowamidol
  • Pyramidon
  • Dimethylaminosalicylsäure;
  • Dinapirin.

Darüber hinaus geben Kombinationspräparate an, deren Bestandteil Amidopirin ist: unter ihnen Piranal, Piraminal, Nowomigrofen, Pirafen, Pirkofen, Amisol, Piramein.

Die Lagerfristen und -bedingungen.

Amidopyrin sollte an einem trockenen, kühlen Ort aufbewahrt werden, der vor Sonnenlicht geschützt ist.

Das Haltbarkeitsdatum beträgt 2 Jahre.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Zahnärzte sind relativ kürzlich entstanden. Noch im 19. Jahrhundert gehörten die Behandlung von kranken Zähnen zu den Aufgaben des gewöhnlichen Friseurs.


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