Wald-Balsamin

Wald-Balsamin Wie die Arzneipflanze, balsamin im Ural und in Sibirien unter dem Namen "Wanka nass breit bekannt ist», nennen in Mittelasien und in seinem Kaukasus "die Mimose". Die Pflanze hat Dieser Namen wegen der Besonderheiten bekommen. Erstens die reifen Früchte balsamina rastreskiwajutsja, nach den Seiten die Samen, bei der geringsten Berührung zu ihm auseinanderwerfend, ist von hier aus der Name "die Mimose" eben entstanden. Zweitens treten nach den Rändern der Blätter der Pflanze die Tröpfchen des Liquores der weißlichen Farbe auf, wofür es und haben "Wanka nass» benannt.

Es gibt einige Sorten und Unterarten dieser Pflanze. In Russland wird sie wie eine Zimmerpflanze kultiviert, während die Wald-Balsamin derzeit bei Gärtnern große Popularität genießt. Insgesamt gehören etwa 400 dekorative Arten der Gattung dazu; davon sind jedoch nur acht in gemäßigten Klimazonen des Waldes heimisch. Der Wald-Balsamin zählt trotz seiner Giftigkeit zu den Heilkräutern und wird mit Vorsicht in therapeutischen Zwecken eingesetzt.

Die chemische Verbindung

In der Pflanze ist eine große Menge an Ascorbinsäure (ausschließlich während der Blütezeit) enthalten; ferner finden sich in Stielen und Blättern Alkaloide, Säuren, Glykoside, Flavonoide sowie Gerbstoffe.

Die therapeutischen Eigenschaften

Der Wald-Balsamin wirkt harntreibend, antiseptisch, abführend und entzündungshemmend.

Hinweise zur Anwendung

Der Wald-Balsamin wird bei Nieren- und Blasenkonkrementen, bei Ödemen, äußerlichen Hämorrhoiden sowie Rheuma eingesetzt; zudem dient er als Desinfektionsmittel.

Kontraindikationen

Die Anwendung von Balsamina wald- weist eine Reihe von Kontraindikationen auf: Präparate dieser Pflanze sind Schwangeren und stillenden Frauen, Kindern bis zum 14. Lebensjahr sowie Personen mit Erkrankungen des Verdauungssystems strengstens untersagt.

Eine Überdosierung von Balsamin führt zu einer Vergiftung.

Hausmittel aus Balsamina wald-

Dank den heilsamen Eigenschaften ist Wald-Balsamin ein wohltuendes und entzündungshemmendes Mittel für die äußerliche Anwendung. Zum Waschen von Wunden, einschließlich eitriger, sowie von Geschwüren und Hämorrhoiden wird der Aufguss der Pflanze verwendet; dazu werden pro Glas kochendem Wasser zwei Esslöffel des Krauts hinzugefügt. Anschließend wird ein Mullverband damit getränkt und auf die entzündete Oberfläche aufgelegt.

Der aus den Blättern von Wald-Balsamin gewonnene Saft heilt Wunden sehr gut und beruhigt Schmerzen, doch er muss mit großer Vorsicht angewendet werden.

Wald-Balsamin wird in der Volksmedizin wegen seiner wohltuenden Wirkung auf die Nieren und das gesamte Ausscheidungssystem geschätzt. Die Pflanze hat sich bei der Behandlung von Nieren- und Blasensteinen sehr bewährt; ihre Inhaltsstoffe lösen Steine zu Sand auf und fördern deren Ausscheidung. Zudem enthalten sie Verbindungen, die zur Entfernung von überschüssiger Flüssigkeit aus dem Organismus beitragen.

Der Aufguss und der Sud dieses Krauts müssen streng dosiert werden, da es giftig ist. Zur Zubereitung des Aufgusses werden zwei Teelöffel Blätter und Stiele von Wald-Balsamin mit einem Glas kochendem Wasser übergossen und 20 Minuten bei schwacher Hitze stehen gelassen. Die Aufnahme des Pflanzenaufgusses sollte nicht mehr als einen Esslöffel pro Tag betragen.

Neben gynäkologischen Erkrankungen wird Wald-Balsamin zur Behandlung von Gicht und Rheuma eingesetzt: Es werden Bäder mit konzentriertem Aufguss sowie nach dem Essen die Einnahme eines Esslöffels des Krautaufgusses empfohlen.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Karies ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten weltweit; selbst die Grippe kann sie nicht besiegen.


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