Die Tollwut

Kurze Charakteristik der Erkrankung

Ein Tollwutkranker Der Tollwutvirus gerät in den Organismus des Menschen nach den Bissen von den Patientinnen wild oder den Haustieren. Die Ansteckung geschieht beim Treffen sljuny des Trägers auf die beschädigten Hautdecken oder die Schleimhäute. Die Inkubationsperiode des Tollwutvirus bildet von 2 Wochen bis zu 2 Monaten. In einigen Fällen nimmt diese Frist bis zu einem Jahr zu. Beim Verkehr mit dem kranken Menschen ist nötig es die elementare Vorsicht zu beachten, da nach der Ansteckung in seinem Speichel der Tollwutvirus auch enthalten ist.

Hauptgefahr stellen tiefe Bisse sowie Beschädigungen von Hals, Händen und Kopf dar; zudem kann das Virus bei direktem Kontakt mit einem Träger durch kleine frische Ritzen, offene Wunden, Schleimhäute (Augen, Mund) in den Blutkreislauf eindringen. Bei Bissen im Kopfbereich liegt das Infektionsrisiko bei 90 %, bei Handbeschädigungen bei 63 % und bei Beinbeschädigungen bei 23 %. Für die Allgemeinbevölkerung sind diese statistischen Werte jedoch irrelevant: Jeder potenzielle Biss muss als Quelle einer tödlichen Erkrankung gewertet werden, unabhängig davon, wer gebissen hat. Die Tollwut kann sich dabei von einem harmlosen Ereignis in eine böse, unkontrollierte Krankheit verwandeln.

Symptome der Tollwut

Nach dem Eindringen des Virus beginnt es schnell mit der Vermehrung; dieser Prozess verläuft durch drei klar abgegrenzte Phasen:

  • Prodromalphase – an den Einstichstellen treten erste Merkmale wie Jucken, Schmerz, Schwellung und Rötung auf. Zudem entwickeln sich Allgemeinsymptome wie Unwohlsein, Kopfschmerzen und Luftnot; die Temperatur steigt an, und das Schlucken wird erschwert. Möglicherweise zeigen sich Zeichen einer Zentralnervensystem-Störung (Alpdrücke, Schlaflosigkeit, grundlose Angst);
  • Enzephalitische Phase – diese Erregungsphase tritt 2–3 Tage nach dem Beginn der ersten Symptome ein. Charakteristisch sind krampfartige Muskelzuckungen, die durch verschiedene Reize ausgelöst werden (Geräusche, helles Licht, Zugluft). Die Patienten werden aggressiv: Sie schreien, reißen sich die Kleidung aus, werfen Möbel und andere Gegenstände um. Zwischen den Attacken können Hör- und Sehstörungen sowie unzusammenhängende Wahnvorstellungen auftreten; in diesem Zustand ist der Mensch hochgefährlich aufgrund der anomalen „tollwütigen" Kraft. Zusätzlich treten beschleunigter Puls, häufiges Wasserlassen und vermehrte Speichelabsonderung auf; ein weiteres Kennzeichen ist der Schaum im Mund;
  • Schlussphase – das Virus führt zu Lähmungen der Gliedmaßen und einer Schädigung der Hirnnerven, während die psychomotorische Erregung nachlässt. Der Patient wird ruhiger, kann wieder selbstständig essen und trinken sowie weniger unter Krämpfen leiden. Dies ist jedoch nur eine scheinbare Normalisierung: Nach 10–20 Stunden folgt zwingend der Tod durch Herzstillstand oder Atemlähmung ohne Agonie.

Es ist besonders wichtig, eine zentrale Tatsache zu betonen: Bei Tollwut zeugen die Symptome bereits vom Eintritt in die dritte Phase, was dem Betroffenen keine Überlebenschance mehr lässt. Vergessen Sie nicht, dass das Tollwutvirus tödlich gefährlich ist und ohne Behandlung mit 100 %iger Wahrscheinlichkeit zum Tod führt. Aus diesem Grund muss man sich nicht erst dann an den Arzt wenden, wenn die ersten Symptome der Tollwut auftreten, sondern sofort nach Bissen und anderen Verletzungen durch Tiere. Besonders wichtig ist zudem, dass es in einigen Fällen eine sogenannte „stille" Tollwut gibt, die keine ausgeprägten Symptome zeigt; bei dieser Entwicklung bemerkt der Mensch die Veränderungen des allgemeinen Zustands nicht und meint fälschlicherweise, alles sei vorüber. Die Folgen der Untätigkeit werden erst nach den ersten Lähmungen deutlich, wenn das Leben des Patienten bereits nicht mehr zu retten ist.

Wie wird Tollwut beim Menschen behandelt?

Impfstoff, der auf einem attenuierten Tollwutvirus-Stamm basiert Noch einmal werden wir bemerken, dass es ein beliebiger Biss des Tieres zu betrachten ist nötig, wie die potentielle Quelle der Ansteckung vom Tollwutvirus. Entsprechend, der Betroffene muss sich zum Arzt wenden und, die Kur machen. Die virustötenden Impfungen von der Tollwut werden in trawmatologitscheskich die Punkte. In unserem Land wird das Präparat KOKAW dazu verwendet. Die Vakzine wird intramuskulär auf 0, 3, 7, 14, 30 und 90 Tag nach dem Biss eingeleitet. Wenn das Trauma zufällig, zum Beispiel, während des Spieles mit dem gut bekannten häuslichen Liebling herbeigerufen war, kann man die Kur durch 10-15 Tage bei der Abwesenheit beim Tier der Merkmale der Tollwut einstellen.

Auch plötzliche Verletzungen und Bisse ohne klassische Tollwutsymptome erfordern die Anwendung von humanem Tollwut-Immunglobulin. Es wird gleichzeitig mit der Impfung in den ersten Stunden nach dem Trauma verabreicht. Zudem ist eine korrekte Wundbehandlung entscheidend: Waschen Sie die Wunde mit warmem Wasser und einer antiseptischen Lösung, reiben Sie die Wundränder mit Alkohol oder 5 %iger Jodtinktur ab. Des Weiteren erhält der Patient das Tollwut-Serum.

Ob Das sollten Sie wissen:

Selbst wenn das menschliche Herz nicht schlägt, kann eine Person über einen langen Zeitraum noch leben, wie der norwegische Fischer Jan Rewsdal demonstriert hat. Sein „Motor" blieb für vier Stunden stehen, nachdem sich der Fischer geirrt und im Schnee eingeschlafen war.


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