Heiße Maniküre

Die heiße Maniküre (fett, königlich, heil-) ist eine der Spezies der europäischen oder klassischen Maniküre. Heißer Maniküre – eine Art der Nagelpflege

Unter anderen Methoden nach der Hautpflege der Hände und den Nägeln belegt sie den besonderen Platz. Die heiße Maniküre hat die breite Popularität gleichzeitig mit dem Ansetzen der Nägel gefunden, da sie eine der besten Methoden für ihre Wiederherstellung nach der Abnahme modellierter Nägel ist.

Technologie der heißen Maniküre

Die Technologie der heißen Maniküre erinnert an Paraffinotherapie. Die Prozedur schließt einige Etappen ein:

  • Händedesinfektion des Meisters und des Kunden;
  • Entfernung des alten Lackes nicht mit azetonhaltigen Mitteln;
  • Modellierung der Länge und Form der Nägel;
  • Das Peeling der Hände;
  • Das Einweichen der Hände im Bad für die heiße Maniküre, das 10–15 Minuten mit der nachfolgenden Massage in der Regel dauert;
  • Die Häutchen (Kutikula) werden mit Hilfe manikürerischer Instrumente – des speziellen Bimssteins, des Apfelsinenstäbchens oder des metallischen Stäbchens mit der Gummispitze – entfernt;
  • Die Reinigung der Hände von der Lotion (Creme) erfolgt durch das nachfolgende Abwischen mit einem im kalten Wasser angefeuchteten Handtuch, was die Blutzirkulation erhöht und die Poren verschließt;
  • Das Polieren der Nägel.

Die heiße Maniküre ist ein einzigartiges Verfahren mit regenerierender und befeuchtender Wirkung. Sie wird besonders bei trockener, verwelkter Haut sowie auf dem Hintergrund von Hautschäden – Einrissen, Mikrotraumen oder Zypach – empfohlen; bei diesen Zuständen dürfen jedoch keine heißen Paraffinbäder durchgeführt werden.

Das Verfahren besteht darin, die Hände in ein spezielles elektrisches Bad für die heiße Maniküre zu senken, das sich mit einem speziellen kosmetischen Mittel von cremiger Struktur befindet, das auf eine Temperatur von 50–55 °C erwärmt ist. Heißer Maniküre – ein Verfahren mit regenerierender und feuchtigkeitsspendender Wirkung

Diese Temperatur trägt zur Aktivierung zahlreicher physiologischer Vorgänge in den Hautstrukturen bei. Dank dieser Erwärmung wird der Blutkreislauf gesteigert und die Poren der Haut geöffnet, was die schnelle und tiefe Aufnahme der Nährstoffe, die in der Creme enthalten sind, ermöglicht.

Die erwärmte Creme befeuchtet und nährt die Haut mehrfach besser als gewöhnlich, da sich die in der Creme enthaltenen Substanzen dank der offenen Poren in die Hautstrukturen einlagern können.

Die Ausrüstung für die heiße Maniküre

Das Bad für die heiße Maniküre ist ein spezieller elektrischer Erhitzer, der in zwei Betriebsmodi arbeitet:

  • dem Aufheizen auf die Solltemperatur;
  • der Aufrechterhaltung der Solltemperatur.

Fehlt das Bad für die heiße Maniküre im häuslichen Umfeld, kann man das Öl oder die Creme zum Wasserbad erhitzen; jedoch ist es für den optimalen Effekt empfehlenswert, die konstante Temperatur zu gewährleisten, was bei häufig wiederkehrenden Prozeduren nicht sehr komfortabel ist.

Kosmetisch enthält das Präparat mit cremartiger Struktur, das für die heiße Maniküre verwendet wird, eine große Menge an für die Haut und Nägel nützlichen Inhaltsstoffen wie Lanolin, Vitamine, Glyzerin und mineralischen Ölen, die zur Erhaltung der Gesundheit von Nägeln und Haut beitragen. Eine notwendige Bedingung für Lotionen ist die Stabilität ihrer Struktur beim Erwärmen – sie dürfen nicht in Fette und Wasser gespalten werden.

Die Vorteile der heißen Maniküre

Kosmetiker empfehlen, die heiße Maniküre durchzuführen:

  • an Tagen der Regenerationsphase nach dem Nagelwachstum;
  • bei der Behandlung von entzündeten oder beschädigten Nagelhauträndern;
  • zur Wiederherstellung abgenutzter, brüchiger und dünner Nägel.
  • Bei Pergamenthaut an den Händen sowie bei Vorhandensein von Morchtschinok und Treschtschinok;
  • Den Kindern mit sehr zarter und feiner Kutikula;
  • Bei Blutgefäßen, die nah zur Oberfläche liegen;
  • Im Winter, wenn die Hauttrockenheit der Hände zunimmt.

Neben der intensiven Befeuchtung und Ernährung der Haut bietet die heiße Maniküre eine Reihe weiterer Vorteile im Vergleich zu anderen Verfahren.

Durch die Verstärkung des Blutkreislaufs wirkt sich die heiße Manikäre wohltuend nicht nur auf den Zustand der Hauthaut, sondern auch auf die Gelenke aus. Zudem verringert sich nach dem Eingriff die Belastung der Hände, die für Menschen typisch ist, deren Tätigkeit mit der Feinmotorik der Hände – wie Stricken, Spielen von Musikinstrumenten oder Arbeiten am Computer – verbunden ist.

Darüber hinaus stellt die heiße Maniküre die Nägel erfolgreich wieder her – sie hören auf zu splittern und werden weniger brüchig.

Zu weiteren Vorteilen der heißen Maniküre zählen:

  • Das Fehlen von Kontraindikationen;
  • Die Möglichkeit, das Verfahren mit einer beliebigen Methode zur Bearbeitung der Kutikula zu kombinieren;
  • Das Fehlen von Unbehagen während des Eingriffs;
  • Die breite Anwendbarkeit für Männer, Frauen und Kinder.
Ob Sie sollten das wissen:

Viele Substanzen rückten auf den Markt, wie Medikamente von vornherein. Heroin wurde beispielsweise wie Hustenmittel eingeführt. Kokain wurde von Ärzten als Anästhetikum sowie als Mittel zur Steigerung der Zähigkeit empfohlen.


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