Milchpilz

Der Milchpilz – ein Pilz aus der Familie der Syrojeschkowych, wächst in gemischten Kiefern-Birken-, Birken- und Laubwäldern. Andere Namen für diese Pilze sind: die Milchpilze, die Weißen, Beljanka, feuchte Milchpilze sowie Prawskije.

Milchpilze

Der Kaloriengehalt der Pilze beträgt 18,5 kcal pro 100 g des Produkts. Darin enthalten sind Eicheln (Eichhörnchen), Kohlenhydrate, Zellstoff, Fette, Asche sowie Askorbinsäuren und die Vitamine B1 und B2.

Es wird angenommen, dass der Milchpilz aufgrund seines Eiweißgehalts Fleisch übertrifft und somit einen hohen Nahrungswert aufweist.

Der Nutzen der Milchpilze ist erheblich; sie sind eine Quelle für Ergocalziferol (Vitamin D) pflanzlichen Ursprungs. Dieses für die Haut wichtige Vitamin lässt sich jedoch nur aus tierischen Lebensmitteln oder Fisch gewinnen, alternativ durch den Einsatz spezieller Präparate.

Verwendung und Nutzen des weißen Milchpilzes

Es ist festzustellen, dass der weiße Milchpilz einen niedrigen Zuckergehalt aufweist; daher darf dieser Pilz in eine Zuckerdiät aufgenommen werden.

Die Schulmedizin verwendet den Milchpilz zur Herstellung von Medikamenten gegen Tuberkulose (Schwindsucht).

Milchpilze enthalten Substanzen mit antibakterieller Wirkung; daher ist ihre regelmäßige Anwendung während Epidemien empfohlen, da sie das Schleimhautgewebe von Lungen und Bronchien stärken und die Vermehrung von Stäbchenkokken verhindern.

Milchpilze sind bei der Nierensteinerkrankung nützlich. Sie enthalten biologisch aktive Substanzen, die die Bildung von Oxalat- und Harnsalzen vorbeugen. Obwohl Ernährungsberater diese Ansicht nicht teilen und Milchpilze bei Nierenerkrankungen als unerwünscht betrachten, empfiehlt die Volksmedizin, sie leicht gebraten zur Entfernung von Nierensteinen einzusetzen.

Gesalzene oder getrocknete Milchpilze eignen sich gut für das Menü bei Vitaminmangel sowie bei Fettleibigkeit. Bis zu 100 g können täglich in die Ration aufgenommen werden, insbesondere bei Ischämie, leichten Funktionsstörungen der Gallenblase und des Magens.

Aufgrund ihres Kaloriengehalts nehmen Sportler und Personen, die abnehmen möchten, Milchpilze häufig ins Menü auf.

Milchpilze helfen beim Entfernen von Hautwarzen: Dazu werden salzige oder feuchte Pilze über Nacht auf die Warzen gelegt, mit Pergamentpapier (als Kompresse) bedeckt und mit einer Binde fixiert. Nach den Bewertungen dauert es bis zu eine Woche, bis die Warze vollständig abfällt.

Dicht kann auch eine Tinktur aus Milchpilzen verwendet werden: Der Pilz mittlerer Größe wird geschnitten und in 0,5 l Wodka eingeweicht. Dieses Mittel hilft bei der Behandlung von Aknen und unterstützt die Heilung von Hautläsionen im ersten Stadium des Lupus erythematodes.

Besonders hervorgehoben wird der Nutzen von Milchpilzen, die nach der Gärung (Sassolki) fermentiert wurden und mindestens einen Monat in diesem Zustand gelagert wurden. Solche Pilze weisen eine hohe enzymatische Aktivität auf und wirken entzündungshemmend sowie anti-sklerotisch; sie reinigen den Darm und fördern die Tätigkeit des Dickdarms. Solche Milchpilze werden 2–3 Mal pro Woche mit einer Portion von 200–300 g angewendet. Ernährungsberater empfehlen stattdessen Pürees aus Erbsen oder Bohnen, um dem Organismus ausreichend Nährstoffe zuzuführen.

Kartoffeln mit Milchpilzen

Kontraindikationen für den Verzehr von Milchpilzen.

Weiße Milchpilze sowie andere Pilzarten sollten Kindern unter 6 Jahren nicht verabreicht werden und sind bei Lebererkrankungen, Pankreatitis, Magengeschwüren oder Gastritis mit akuter Entzündung im Verdauungstrakt kontraindiziert.

Bei Neigung zu Durchfall ist der Verzehr von gebratenen und gesalzenen Pilzen nicht empfohlen.

Vor dem Verzehr müssen Milchpilze gründlich gewaschen werden, um eine Vergiftung zu vermeiden.

Um Vergiftungen zu verhindern, ist es wichtig, die richtigen Pilze auszuwählen; obwohl es keine giftigen Doppelgänger gibt, muss man wissen, wie der aktuelle Milchpilz aussieht: Der Hut hat eine gelbliche oder milchweiße Farbe und ist nach dem Mittelpunkt leicht eingedrückt. Die Ränder des Huts sind flaumig behaart, der Stiel beim erwachsenen Milchpilz kurz (nicht länger als 6 cm) und hohl im Inneren. Selbst bei trockenem Wetter bildet sich auf der Oberfläche des Pilzes Feuchtigkeit; beim Bruch tritt ein Milchsaft aus, der in der Luft vergilbt.

Das Sammeln alter Milchpilze und deren Verzehr ist unerwünscht, selbst wenn keine Würmer vorhanden sind – sie enthalten weniger Vitamine und Eiweiß, dafür können Schwermetallsalze enthalten sein.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Jeder Mensch hat nicht nur einzigartige Fingerabdrücke, sondern auch einen eigenen Zungenabdruck.


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