Der Immunologe

Die Immunologie – ein Zweig der medizinischen Wissenschaft, der Immunität, Pathologien und das Funktionieren immunologischer Systeme untersucht. Diese Wissenschaft erklärt die Hauptmechanismen zur Erhaltung der biologischen Individualität und der Konstanz der inneren Umgebung des Organismus. Im Laufe eines Jahrhunderts hat sich die Wissenschaft entwickelt; Immunologen haben eine große Menge an Problemen gelöst sowie bedeutende Entdeckungen erzielt. So wurde 1976 durch Edward Jenner die Methodik der künstlichen Impfung gegen Pocken entwickelt. Im Jahr 1800 entwickelten Louis Pasteur die Hauptprinzipien zur Bildung von Impfungen gegen Milzbrand und Tollwut. 1887 wurde mit Ilja Metschnikow das Phänomen der Phagozytose entdeckt; er fasste die zelluläre Theorie der Immunität zusammen. Im Jahr 1900 bestimmte Karl Landsteiner die Hauptblutgruppen des Menschen. In den letzten hundert Jahren erhielten Immunologen den Nobelpreis für Physiologie und Medizin insgesamt achtzehn Mal. Dank der Arbeit von Ärzten-Immunologen sind Organtransplantationen und Bluttransfusionen möglich; es gibt Impfstoffe gegen Poliomyelitis, Diphtherie, Tuberkulose und andere schwere Krankheiten. Zu den Prioritätszielen der Immunologie gehören die Behandlung des AIDS, die Entwicklung von Impfstoffen gegen verschiedene Krankheiten sowie die Hilfe für Menschen, die an Autoimmunerkrankungen oder Allergien leiden.

Immunologe – Arzt, der Erkrankungen behandelt und diagnostiziert, die durch eine Störung des Immunsystems entstehen

Wann eine Konsultation beim Immunologen notwendig ist

Der Immunologe ist ein Arzt, der die Behandlung durchführt und die Diagnostik bei Erkrankungen, die auf einen Verstoß des immunologischen Systems zurückzuführen sind. Der Arzt untersucht Lymphknoten, das Immunsystem sowie Lymphgefäße.

Der Immunologe behandelt verschiedene allergische Reaktionen sowie Immundefizite, die in primäre und sekundäre unterteilt werden. Primäre Immunitätsdefekte werden durch genetische Faktoren verursacht. Aufgrund einer genetischen Störung mit Mangel an bestimmten Schutzelementen (Proteine, Abwehrstoffe, Rezeptoren) verliert der menschliche Organismus die Fähigkeit, gegen bestimmte Infektionserreger zu kämpfen. Autoimmunerkrankheiten verhalten sich ähnlich wie primäre Immunitätsdefekte. Bei Menschen mit einem primären Immunitätsdefekt werden häufig Infektionskrankheiten der Schleimhäute, der Haut und der Atemwege, parasitäre Infektionen, Anämien sowie sogar Tumore beobachtet. Persistierende Infektionen vor dem Hintergrund eines sekundären Immunitätsdefektes können Vitaminmangelkrankheiten, akute Infektionskrankheiten, Bestrahlungsschäden, Helmintheninvasionen, Rauchfolgen, Verbrennungen und Blutverlust entstehen, die durch medikamentöse Mittel hervorgerufen werden, welche das Immunsystem unterdrücken.

Eine Konsultation beim Immunologen ist erforderlich bei ganzjähriger allergischer Rhinitis und Konjunktivitis, Bronchialasthma, langdauernder obstruktiver Bronchitis, Lebensmittelallergie, Nahrungsmittelunverträglichkeit, der sogenannten asthmatischen Triade – bestehend aus Asthma, Rhinosinusitis und Analgetika-Unverträglichkeit. Basierend auf den Rezensionen ist der Immunologe in der Lage, einen erblichen Immunitätsdefekt von erworbenen zu unterscheiden und den genetischen Grund des Defektes zu bestimmen. Eine Konsultation beim Immunologen ist notwendig bei langdauerndem Hautjucken, Hautentzündungen, Medikamentenreaktionen, Insekten- und tierischen Bissen sowie toxiko-allergischen Reaktionen, Dermatitiden, eitrigen Hauterkrankungen, persistierend rezidivierender Herpesinfektion, Lymphadenitis und dem Syndrom der langdauernden Erschöpfung. Ein wichtiger Aspekt in der Behandlung dieser Zustände ist die Beseitigung der negativen Wirkung, die ihr Entstehen provozierte.

Das Verfahren zur Aufnahme beim Immunologen

Kurz vor der Aufnahme beim Immunologen muss man eine Blutanalyse auf Witsch durchführen, eine allgemeine Blutuntersuchung anfertigen sowie eine Immunologie des Blutes durchführen.

Basierend auf den Patientenanamnesen befragt der Immunologe den Patienten zur Klärung der Befunde zu allergischen Reaktionen und erblichen Pathologien, führt die primäre Untersuchung durch und erarbeitet die Anamnese; als Ergebnis kann der Immunologe die Analyse der humoralen Immunität, die Erforschung der zellulären Immunität, die Prüfung auf Virus- und Infektionskrankheiten, die allergologische Diagnostik sowie die Analyse von Parasiten und autoimmunen Erkrankungen festlegen.

Basierend auf den Patientenanamnesen gestaltet der Immunologe das Behandlungsschema für langfristige Verläufe und setzt verschiedene Präparate sowie Methoden ein; der Arzt wählt medikamentöse Mittel nach Erhalt der Ergebnisse des Immungramms – einer Kennziffer für den Zustand des Immunsystems, bestimmt durch Blutanalyse –, wobei er darlegt, wie das Immunsystem des Organismus Viren abwehrt; das Immungamm ist eine spezifische Kontrolle, die Schwachstellen im Immunsystem identifiziert.

In der Aufnahme bringt der Immunologe Schwachstellen im menschlichen Organismus zutage und ergreift alle notwendigen Maßnahmen zur Wiederherstellung der Schutzfunktionen des Organismus; er verschreibt verschiedene immunstimulierende Mittel, empfiehlt physikalische Gesundheitsmaßnahmen, beachtet die Ernährung und fördert die Entgiftung des Organismus.

Der Immunologe gibt Empfehlungen bezüglich der weiteren Lebensweise des Patienten ab.

Ob Folgendes ist zu wissen:

Das menschliche Blut „läuft" in den Gefäßen unter hohem Druck; bei Verletzung ihrer Integrität kann es bis zu 10 Meter weit spritzen.


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