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Das ekssudative Erythem

Das ekssudative Erythem (multiforme) stellt eine der klinischen Erscheinungsformen des Erythems dar, die Ekssudative Erythem – eine der klinischen Erscheinungsformen der Erythem mit der Bildung des polymorphen Enanthemes und der Haut charakterisiert wird. Die Erkrankung hat die Neigung zu den Rückfällen (besonders in den Frühlings- und herbstlichen Perioden) und meistens trifft sich unter den Personen des mittleren Alters und der Jugend.

Der Begriff „ekssudatives Erythem" wird für die Bezeichnung der nach den klinischen Erscheinungsformen ähnlichen Blüte verwendet, die sich bei bestimmten Infektionskrankheiten oder infolge einer Allergie auf medikamentöse Mittel entwickeln. So unterscheiden zwei Hauptformen des ekssudativen Erythems:

  • Essentiell (infektiös-allergisch);
  • Symptomatisch (toxiko-allergisch).

Symptome des ekssudativen Erythems

Bei essentiellen ekssudativen Erythem beginnt die Erkrankung mit prodromalen Erscheinungen (Unwohlsein, Schwäche, Subfebrilität, Schmerz in der Kehle, Muskeln und Gelenken), entwickelt sich auf dem Hintergrund einer Angina, einer akuten respiratorischen Erkrankung oder Unterkühlung. Die symptomatische Form der Erkrankung wird vorzugsweise nach der Aufnahme bestimmter medikamentöser Präparate (Antibiotika, Barbiturate, Sulfonamide, Amidopyrin) sowie nach der Einführung von Vakzinen und Seren gezeigt. Im Folgenden weist das Krankheitsbild beider Formen keine Unterschiede auf.

Für ekssudative Erytheme ist die charakteristische symmetrische Infektion der Haut raspirbarer Oberflächen (Unterarme, Hände), des Halses sowie der Rückseiten der Füße und Unterschenkel. Nicht selten wird zum entzündlichen Prozess die Schleimhaut der Mundhöhle hinzugezogen. Die Blüte sieht aus wie Flecken mit einem Durchmesser von 3–15 mm in rundlicher Form mit heftigen Grenzen hellroter Farbe, wobei sich eine Rückstülpung des zentralen Bereiches ausbildet, als dessen Ergebnis „der Ring innerhalb des Rings entsteht". Die Flecken sind zur Verschmelzung mit der Bildung von Staturen mit polyzyklischen Umrissen (Bogen, Girlanden u.ä.) geneigt. Bei ekssudativen Erythem erscheinen neue Effloreszenzen im Laufe der ersten Krankheitstage und werden von Kopfschmerzen, Unwohlsein sowie einer Erhöhung der Körpertemperatur begleitet. Die Dauer des entzündlichen Prozesses beträgt in der Regel 10–15 Tage und geht mit der Genesung des Kranken zu Ende.

Die Behandlung des exsudativen Erythems

Bei den leichten Formen hat die Behandlung des exsudativen Erythems vorwiegend symptomatischen Charakter; dabei richtet sich die Therapie auf die Beseitigung der Hauptmerkmale der Krankheit. Auf die Herde der Infektion werden spezielle Salben aufgetragen, die Hormone der Nebennierenrinde enthalten. Die Schleimhaut des Mundes wird mit Wattebäuschen gereinigt, die in Lösungen von Antiseptika angefeuchtet sind. Zur Linderung krankhafter Empfindungen kann Lidocain verwendet werden.

Für schwerere Fälle erfolgt die Behandlung des exsudativen Erythems unter Anwendung von Kortikosteroiden (Prednisolon 40–60 mg/Tag). In der angegebenen Dosis wird das Präparat über 5 bis 7 Tage eingenommen; danach wird die Dosis alle 2 bis 3 Tage um 5 mg reduziert, bis zur vollständigen Absetzung. Bei Vorhandensein einer Sekundärinfektion wird eine Antibiotikatherapie durchgeführt. Bei Eintritt einer Herpes-Infektion werden virustatische Präparate (Remantadin, Aciclovir 200 mg dreimal täglich) verschrieben.

Beim nekrotischen Erythem Manifestation der ekssudativen Erythem den Überfall auf der Oberfläche der erscheinenden Erosionen werden die Applikationen proteolititscheskich der Fermente (des Chymotrypsins, lisoamidasy) verwendet, nach denen zwecks der Beschleunigung der Epidermisation der Texturen keratoplastitscheskije die Mittel (das Öl des Sanddornes und der Heckenrose, karotolin, solkosseril, die fetten Lösungen des Wachstumsvitamins, JE verwendet werden

Eine der schwersten Formen des Verlaufs des exsudativen Erythems ist das Stevens-Johnson-Syndrom: Charakteristisch sind hohe Temperaturen, starke Schmerzen in Muskeln und Gelenken sowie blasenartige Infektionen der Schleimhäute von Nase, Mund und Geschlechtsorganen. Nicht selten werden auch die Schleimhäute der Atemwege, der Speiseröhre und des Magens in den pathologischen Prozess einbezogen.

Beim Auftreten von Blasen an der Hautoberfläche ist es empfehlenswert, ihren Aufbruch mit Hilfe steriler Scheren vorzunehmen. Die Prognose bei rechtzeitiger Behandlung des exsudativen Erythems (außer dem Stevens-Johnson-Syndrom) ist in der Praxis immer günstig.

Prophylaxe des exsudativen Erythems

Die prophylaktische Behandlung des exsudativen Erythems erfolgt im Frühling und Herbst (für einige Monate bis zum erwarteten Rückfall). Zu diesem Ziel werden Maßnahmen zur Sanierung langdauernder Infektionsherde, die Verhinderung von Abkühlungen sowie eine allgemeine Körperhärtung durchgeführt. Die medikamentöse prophylaktische Behandlung besteht in der Gabe von:

  • Lewamisol (150 mg über 2 aufeinanderfolgende Tage mit einem Intervall von 5 Tagen);
  • Etakridinlactat (über 10 bis 15 Tage nach 0,05 g dreimal täglich).

Bei der toxisch-allergischen Form ist es wichtig, die Aufnahme des Medikaments, das die Erkrankung provoziert, zu verhindern.

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