Der Kaloriengehalt der Erdnuss

Die sogenannte „Erdnuss" – eine Hülsenfrucht – gehört zur Familie der Leguminosen. Tatsächlich unterscheidet sie sich von anderen Nüssen durch das Vorhandensein von Pflanzeneichhörnchen und dem speziellen Inhaltsstoff Azelin, der die Fähigkeit besitzt, Hirngewebe zu regenerieren. Wie ermittelt man den Kaloriengehalt von Erdnüssen?

Wie viele Kalorien enthält eine Erdnuss?

Die Erdnuss – ein wertvolles, nahrhaftes Produkt und Ölkultur – wird als Rohstoff in verschiedenen Bereichen der Medizin und Industrie eingesetzt. Der Kaloriengehalt der Erdnuss beträgt etwa 550 Kilokalorien pro 100 g des Produkts; dabei enthält sie 26,3 g Proteine, 46 g Fette, 9,9 g Kohlenhydrate und 7,7 g Ballaststoffe. Die Erdnuss wirkt sich äußerst günstig auf die Regeneration und den Zustand von Hirngewebe aus.

Sie wird als weiches, choleretisches Mittel eingesetzt; ungeachtet des hohen Kaloriengehalts schätzt man das Produkt, da es den Cholesterinspiegel im Blut normalisiert. Zudem wirkt es wohltuend auf Libido und Potenz, hilft bei der Konzentration der Aufmerksamkeit, verbessert das Gedächtnis und ist bei schneller Ermüdbarkeit sowie Schlaflosigkeit empfehlenswert.

Ungeachtet des Kaloriengehalts ist die Erdnuss weltweit äußerst populär. Ihr Ursprungsland wird als Brasilien angenommen, und sie nimmt den zweiten Platz unter den landwirtschaftlichen Kulturen ein. Noch wurden diese einjährige Kultur von den Inkas auf dem Territorium des modernen Perus angebaut. Fast besteht die Erdnuss zu 50 % aus Pflanzenfetten (davon bilden mehr als 8 % des Produkts die gesättigten Fettsäuren) und zu 30 % aus Proteinen.

Zudem ist die Erdnuss reich an PP-Faktor (Vitamin B3 oder Nikotinsäure, 14 Milligramm pro 100 g des Produkts), was antioxidale Eigenschaften aufweist und vor Schwachsinn (Alzheimer-Krankheit), Darmstörungen sowie Entzündungen der Haut schützt. Die wertvollen Eigenschaften des Produktes zeigen sich bei richtiger Zubereitung, das heißt als Röstung ohne Öl und andere Nahrungszusatzstoffe.

Die Erdnuss: Kaloriengehalt, Nährstoffbestand und wertvolle Eigenschaften

Ungeachtet des hohen Kaloriengehalts der Erdnuss tragen die darin enthaltenen nützlichen Fette zur Gewichtsreduktion bei. Das Erdnussöl ist nicht minderwertig gegenüber Olivenöl. Dabei ist es notwendig, den Kaloriengehalt der Erdnuss zu berücksichtigen und die maximale Tagesdosis der Nuss – nicht mehr als 50 g – einzuhalten; diese Menge enthält folgende Nährstoffe:

  • Nikotinsäure (Vitamin PP) – 14 Milligramm;
  • Thiamin (Vitamin B1) – 0,74 Milligramm;
  • Riboflavin (Vitamin B2) – 0,11 Milligramm;
  • Pantothensäure (Vitamin B5) – 1,767 Milligramm;
  • Pyridoxin (Vitamin B6) – 0,348 Milligramm;
  • Folsäure (Vitamin B9) – 240 Mikrogramm;
  • Ascorbinsäure (Vitamin C) – 5,3 Milligramm;
  • Fruchtbarkeitsvitamin (Antisterilitätsvitamin) – 10,1 Milligramm;
  • Niacin – 18,9 Milligramm;
  • Cholin: 52,5 mg;
  • Kalzium: 76 mg;
  • Magnesium: 182 mg;
  • Natrium: 23 mg;
  • Kalium: 658 mg;
  • Phosphor: 350 mg;
  • Drüse: 5 mg;
  • Zink: 3,27 mg;
  • Kupfer: 1144 µg;
  • Mangan: 1,934 mg;
  • 7,2 Mikrogramm Selen. Kaloriengehalt von Erdnüssen und Empfehlungen für deren Verzehr bei Gewichtsverlust

Erdnüsse sind reich an Antioxidantien (Polyphenolen), die die Entwicklung kardiovaskulärer und onkologischer Erkrankungen behindern sowie vor vorzeitiger Alterung schützen. Ungeachtet des Kaloriengehalts ist die Aufnahme von Erdnüssen in fettreduzierte Diäten auf das Sättigungsgefühl begründet, das sie bieten. Die pflanzlichen Proteine in der Erdnuss sind durch eine ausgewogene Zusammensetzung essenzieller und unverzichtbarer Aminosäuren gekennzeichnet; daher werden sie im Verlauf der Verdauung gut vertragen.

Neben dem genannten Effekt wirkt die Erdnuss hepatoprotektiv: Sie unterstützt die Regeneration von Leberzellen sowie die Erneuerung von Epithelgewebe, einschließlich des Gefäßsystems, und verbessert Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Gehör.

Der übermäßige Verzehr von Erdnüssen kann negative Folgen haben. Vor allem führt er zu einer unkontrollierten Zunahme der Körpermasse. Zudem können Verdauungsstörungen sowie allergische Reaktionen auftreten (Juckreiz, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Wassereinlagerungen im Unterbauch und sogar anaphylaktischer Schock). Angesichts des hohen Kaloriengehalts wird die Erdnuss in Ernährungsplänen bei schweren Erkrankungen und zur Gewichtsreduktion nicht empfohlen.

Ob Das sollten Sie wissen:

Früher wurde angenommen, dass Schlaf den Organismus mit Sauerstoff anreichert. Diese Ansicht wurde jedoch widerlegt. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass Schlaf das Gehirn entspannt und seine Leistungsfähigkeit verbessert.


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