Der Karpfen ist ein gezüchteter Fisch. Dieses Verdienst kommt den Chinesen zu. Ursprünglich in Asien beliebt, verbreitete sich die Zucht mit der Zeit nach Europa, wo sie vor allem in katholischen Klöstern und bei adligen Herrschaften gepflegt wurde. In Tschechien gilt der Karpfen traditionell als Weihnachtsgericht.
Der Karpfen ist eine gezähmte Art des Flußgrundlings und gehört zur Familie der Zickleiten. Der Name „Karpfen" leitet sich vom Griechischen ab und bedeutet „Ernte". Der Fisch erhielt diesen Namen aufgrund seiner außergewöhnlichen Fruchtbarkeit und schnellen Wachstums: Das große Weibchen kann bis zu 1,5 Millionen Eier ablegen.
Die Heimat des Fisches ist China. Nach den Quellen wurde er bereits vor über 1000 Jahren genutzt und galt als Lieblingsgericht vieler chinesischer Kaiser.
Später verbreitete sich der Karpfen in anderen asiatischen Ländern und zog sich dann nach Europa aus. In Europa wurde der Fisch sowohl als Lebensmittel als auch dekorativ geschätzt. In England und Tschechien wurden künstliche Teiche zur Zucht des Fisches angelegt, und auf dem Gemälde des ostgotischen Königs Theoderich ist der Karpfen ein ständiges Attribut. In den USA erfolgte die erste Erwähnung im Jahr 1877; unter einer starken Wirtschaftskrise musste das Land, bei schwacher Industrie- und Produktionsentwicklung, durch Importe aus dem Ausland bezahlbare Lebensmittel kompensieren.
Der Karpfen bevorzugt stehende, ruhige oder langsam fließende Gewässer mit festem, lehmigem Grund. Man trifft ihn häufig in Teichen, Seen und Flüssen an. Er ist auch in einigen Gewässern Mittelasiens und Sibiriens verbreitet. In der Ukraine lebt er zwar in allen Flüssen, jedoch nur in sehr geringer Anzahl.
Der äußerlich junge Karpfen ist die Schleie, die sich durch einen längeren und dickeren Körper auszeichnet. Seine Lippen sind prall und massiv, und entlang des gesamten Rückens erstreckt sich eine breite Flosse. Beim Chromkarpfen ist das Farbmuster sehr schön: Die dunkel-goldene Schuppe neben der Flosse geht in eine bläuliche Schattierung über und wird unten hell-goldig. Der Schwanz hat eine gesättigt-rote Farbe, während die Flossen eine dunkel-violette Färbung aufweisen.
Derzeit gibt es mehrere Karpfensorten; so ist beispielsweise die genetisch gezüchtete Sorte „Spiegelkarpfe" bekannt dafür, dass sie keine Schuppen besitzt, während bei der Raubkopfsorte (Raufisch) die Schuppen nur am Rücken und Bauch sichtbar sind. Die Japaner haben zudem eine interessante Sorte entwickelt, deren Vertreter sich durch auffällige Farben wie Weiß, Orange-Gold und Schwarz auszeichnen.
Es gibt zahlreiche Rezepte zur Zubereitung von Karpfen. Eine der beliebtesten Methoden ist das Einwickeln in Folie nach vorherigem Anbraten mit Gemüse oder Pilzen und Abschmieren mit saurer Sahne. Ein einfaches Rezept besteht darin, den Fisch in großer Menge Pflanzenöl auf einer Gusseisenpfanne zu braten; das Fleisch dieses Fisches schmeckt lecker und hat einen zarten, leicht süßlichen Beigeschmack. Auch gekochter Karpfen ist sehr wohlschmeckend, wobei er nicht nur im Wasser, sondern beispielsweise auch mit Gewürzen im Bier zubereitet werden kann. Sehr lecker sind zudem Suppen aus Karpfen.
100 g Karpfenfleisch enthalten 76,31 g Wasser, 5,6 g Fett und 17,83 g Eiweiß. Im Fisch sind große Mengen an Vitaminen vorhanden: Vitamin C (Wachstumsvitamin), Vitamine der Gruppe B (In, RR, JE); die Makroelemente Magnesium, Kalium, Phosphor, Calcium und Natrium; sowie die Mikroelemente Selen, Zink, Mangan, Eisen und Kupfer.
Der Kaloriengehalt des Karpfens ist relativ niedrig, was das Fleisch für Menschen nützlich macht, die auf eine Gewichtsreduktion abzielen. Auf 100 g Fleisch entfallen etwa 127 Kilokalorien.
Dank dem reichhaltigen Gehalt an Vitaminen (C, der Gruppe B, E), Makro- und Mikroelementen sowie Antioxidantien ist der Karpfen für Menschen nützlich, die Probleme mit Kopf oder Rückenmark haben. Der regelmäßige Verzehr wirkt sich günstig auf Haut und Schleimhäute aus, normalisiert das Nervensystem und den Verdauungstrakt sowie den Blutzuckerspiegel. Das Fleisch des Karpfens ist auch bei Schilddrüsenkrankheiten nützlich.
Insgesamt weist der Karpfen keine spezifischen Kontraindikationen auf. Jedoch sollte beachtet werden, dass dieser Fisch beim Verzehr relativ unempfindlich gegenüber Schadstoffen ist; er ernährt sich von Mollusken, Insektenlarven und Würmern, was dazu führen kann, dass neben nützlichen Substanzen auch schädliche Stoffe im Fisch angereichert werden und häufig zu einer Verschlechterung des menschlichen Befindens führen.
Zudem muss berücksichtigt werden, dass in das Futter von Karpfen, die unter künstlichen Bedingungen gezüchtet werden, oft Wachstumsförderer, Antibiotika und verschiedene Farbstoffe beigemischt sind.
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