Lakonos

Der amerikanische Fitolakka ist eine giftige Pflanze, die bis zu drei Meter in die Höhe wächst; sie besitzt vertikale Wurzeln, dicke weitverzweigte Stiele und Blätter elliptischer Form.

Lakonos

Die Blütezeit des Lakonos erstreckt sich von Juni bis August, im September reifen die dichten Trauben der glänzenden Beeren, die zunächst dunkelrot sind und später fast schwarz werden.

Verbreitungsgebiet und Arten des Lakonos

In der Natur gibt es etwa vierzig Sorten der Pflanze Lakonos; ihr Ursprungsland ist Nordamerika, doch hat sich der amerikanische Fitolakka im Laufe der Zeit über alle Kontinente ausgebreitet.

Der Lakonos hat sich auf dem Territorium des Transkaukasus und Zentralkaukasus sowie in der Ukraine sehr gut eingebürgt; er siedelt sich gewöhnlich in Wohnvierteln an oder wächst entlang von Hecken, mag jedoch keine Hitze und bevorzugt schattige Bereiche.

Heilwirkungen des Lakonos

Dank seiner heilsamen Eigenschaften wird der Lakonos in der Volksmedizin bei Hypertonie, Kopfschmerzen, Radikulitis und Nierenkrankheiten eingesetzt; die Pflanze wirkt abführend, harntreibend, entzündungshemmend, schleimlösend und krampflösend. Auf Basis des amerikanischen Fitolakka werden homöopathische Präparate hergestellt; weitere Eigenschaften des Lakonos sind seine wohltuende Wirkung auf das Herz und den Kreislauf.

In den Heilzielen wird der Sud der Blätter der Pflanze nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich angewendet; beispielsweise bei Furunkeln, Indurationen, Hämorrhoidalknötpchen oder Hautinfektionen. Bei Radikulitis reibt man mit alkoholischer Tinktur den Rücken und bei Arthritis die Gelenke.

Man muss jedoch beachten, dass Lakonos eine giftige Pflanze ist; sie darf nur in entsprechenden Dosierungen und auf ärztliche Empfehlung angewendet werden.

Die medikamentösen Formen der Pflanze Lakonos.

Bei der Herstellung von Arzneimitteln aus Fitolakkos werden alle Pflanzenteile – Blätter, Stiele, Wurzeln und Beeren – verwendet; daraus werden Sude, Tinkturen, Sirupe und Salben hergestellt. Der stärkste Heileffekt zeigt die Wurzel und der Saft des Lakonos, während die Früchte weniger mit Wirkstoffen gesättigt sind, was sie bei oraler Anwendung jedoch am sichersten macht. Die Stiele, Blätter und Früchte von Fitolakkos werden zunächst zubereitet, woraufhin der wurzelständige Bereich bearbeitet wird.

Die Wurzel der Pflanze Lakonos darf nur verwendet werden, wenn sie gelblich-weiß ist; bei roter Färbung ist die Anwendung streng verboten, da hier eine hohe Giftkonzentration vorliegt.

Die Früchte des Lakonos trocknen in einem gut belüfteten Raum, die Wurzeln im Trockenschrank oder Ofen; die fertigen Zutaten für Medikamente werden in Stoffbeutel verpackt und an einer trockenen Stelle aufbewahrt.

Rezepte aus Lakonos.

  • Das Medikament zur Behandlung der Gelenke: Man übergießt nach diesem Rezept Lakonos (Blätter) mit warmem Wasser und lässt es an einem dunklen Ort zwei Wochen ziehen; die Tinktur wird im Laufe eines Monats zum Einreiben von Gelenken und Rücken verwendet, zudem können daraus Kompressen hergestellt werden.
  • Die Tinktur zur Behandlung von Ohrenentzündungen, Laryngitis und Angina: Man bereitet dieses Rezept wie folgt vor – 10 g der Wurzeln werden mit 100 ml Spiritus übergossen und das Medikament zwei Wochen ziehen gelassen; täglich nimmt man 15 Tropfen (3–4-mal pro Tag). Dieses Mittel stärkt zudem die Immunität.

Bei Erkrankungen der Kehle, Rheuma und Radikulitis wird der Saft der Pflanze verwendet; dank der heilsamen Eigenschaften des Lakonos können auch Störungen im Gastrointestinaltrakt geheilt werden, indem man morgens und abends 2–3 Früchte verzehrt.

Alle Rezepte aus Lakonos werden ausschließlich auf ärztliche Empfehlung verschrieben, da die Pflanze giftig ist und schwere Schäden verursachen kann. Bei einer Überdosierung treten Krämpfe, Erbrechen, Durchfall, Lähmung, Kopfschmerzen, Schwindel sowie Atem- und Herzstillstand ein.

Ob Das sollten Sie wissen:

Das menschliche Blut „läuft" in den Gefäßen unter hohem Druck; bei einer Verletzung der Gefäßwand kann es bis zu 10 Meter weit spritzen.


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