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Die europäische Maniküre

Die europäische Maniküre – eine schonende Methode zur Pflege von Nägeln und Händen. Zum ersten Mal wurde diese Technik in Europa entwickelt. Man unterscheidet zwischen der nassen und der trockenen europäischen Maniküre. Bei der nassen Maniküre müssen die Finger vor dem Bearbeiten der Nagelplatten in einer speziellen Lotion einweichen, während bei der trockenen Maniküre die Nagelhaut mit trockenem Werkzeug von den Platten entfernt wird. European Manicure – die nicht-schneidende Methode der Nagelpflege

Die Vor- und Nachteile der europäischen Maniküre

Als neuartig gilt die europäische Maniküre, da dabei die Nagelhaut nicht abgeschnitten, sondern präzise vom speziellen Stäbchen weggeschoben wird. Diese Art der Maniküre wird als besonders feinfühlig und sicher eingestuft, da bei der Bearbeitung der Nagelplatten kleine Zangen und Scheren nicht verwendet werden. Gerade dadurch wird das Risiko einer Pilzinfektion sowie die Gefahr von krankheitserregenden Bakterien ausgeschlossen. Die Würde der europäischen Maniküre liegt in ihrer geringen Traumafreundlichkeit, Beschnittfreiheit und absoluter Schmerzlosigkeit. Daher eignet sich diese Variante sogar für Kinder.

Zur Zusammensetzung der speziellen Lotion für das Auflösen der Nagelhaut gehören Substanzen, die das Häutchen schrittweise auflösen, beginnend von der oberen Schicht. Deshalb ist es unmöglich, nach dem gewünschten Effekt bei der ersten Anwendung dieser Behandlungsart tatsächlich zu streben; die ersten Prozeduren mildern lediglich die obersten Schichten der Nagelhaut. Jedoch wird nach jeder folgenden Anwendung der europäischen Maniküre die Nagelhaut weicher und löst sich auf. Das Ergebnis ist bereits nach der dritten bis fünften Prozedur sichtbar. Die neuartige Maniküre kann ein- bis zweimal pro Woche durchgeführt werden (auch bei sehr sensibler Haut). Die Maniküroprozedur muss regelmäßig wiederholt werden, um den erreichten Effekt aufrechtzuerhalten.

Methodik der Ausführung der europäischen Maniküre

Die Methodik der europäischen Maniküre ist in vieler Hinsicht der Methodik der klassischen Maniküre ähnlich. In der ersten Etappe werden die Nagelplatten von altem Lack oder Deckung gereinigt. Anschließend werden die Nägel auf die gewünschte Länge gekürzt und geformt. Dann wird das Häutchen mit einem speziellen Liquor, der Milchsäure- und Fruchtsäuren enthält, behandelt. Dieses Mittel entfernt nicht nur das unnötige Häutchen, sondern hemmt auch dessen weiteres Wachstum. Das Wesen der europäischen Maniküre besteht darin, den Liquor einzuwirken, um das Häutchen zu erweichen und es wie einen Klumpen zusammenrollen zu lassen. Danach werden die Hände in ein Bad mit dem speziellen konzentrierten Mittel oder mit Meersalz gelegt. Nach diesem Maniküro-Bad ist die Haut weich. Die Entfernung der verhornten Haut geschieht mithilfe eines speziellen Bimssteins oder des Apfelsinenstäbchens. Die Nagelhaut wird von Bewegungen aus, die zu den lateralen Leisten vom Mittelpunkt gerichtet sind, entfernt, wobei dabei nicht bis auf die Nagelplatte gedrückt wird. Anschließend dringt eine nahrhafte Creme und Öl in das Häutchen oder die Nagelplatte ein, wodurch die Nägel weich werden und poliert aussehen. Eine Schlussetappe dieser Prozedur kann die Massage der Hände unter Ausnutzung des Öls sowie das Auftragen einer Lackdeckung sein. Das Verfahren des europäischen Maniküres

Aussagen und Gegenanzeigen für die europäische Maniküre

Die europäische Maniküre kommt bei feiner Haut der Hände sowie bei Blutgefäßen nahe an der Oberfläche zum Einsatz; sie wird bei fein, zart und nicht verwachsener Kutikula angewendet.

Bei schlecht gepflegten Händen bringt die europäische Maniküre der groben Haut kein sichtbares Ergebnis; zudem darf diese Methode bei Allergien gegen Komponenten des Nagellackentfernermittlers nicht verwendet werden, da sie Aceton enthält, das für künstliche Nägel unzureichend sicher ist.

Ob Sie sollten dies wissen:

Amerikanische Forscher haben Experimente an Mäusen durchgeführt und festgestellt, dass der Saft aus dem Arbusnyj-Wurzelwerk die Entwicklung von Atherosklerose in den Gefäßen verhindert; während eine Gruppe gewöhnliches Wasser trank, blieb die zweite Gruppe frei von Cholesterinplaques.


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