Brombeere

Nützliche Eigenschaften der Brombeere

Die Brombeerbeeren enthalten Laktoflavin, Zink, Jod, Eisen, Natrium, Magnesium, Nickel, Kalium, Phosphor, Chrom, Titan, Mangan, Calcium, Zellstoff, Fruktose, Glukose, Pektin sowie Zitronen- und Äpfelsäure. Dank dieser Zusammensetzung fördern die Früchte die Immunität, den Stoffwechsel und die Verdauung.

Brombeer-Beeren

Die Brombeerblätter enthalten gerbstoffbildende Substanzen, Ascorbinsäure, Aminosäuren sowie mineralische Verbindungen; daher sind sie bei Vergiftungen, Geschwüren und Dysenterie nützlich.

Die Brombeerwurzeln sind entzündungshemmend und wirken adstringierend.

Der Kaloriengehalt der Brombeere beträgt 36 kcal pro 100 g Beeren.

Anwendung der Brombeere

Eine regelmäßige Einnahme von Brombeeren wird zur Prophylaxe von Vitaminmangelkrankheiten, zur Stärkung der Immunität sowie zur Behandlung von Nieren- und Blasenleiden empfohlen. Die Beere ist zudem bei Gelenkentzündungen und Diabetes wirksam.

Darüber hinaus tragen die nützlichen Eigenschaften der Brombeere zur Verbesserung des Gedächtnisses, des Blutkreislaufs im Gehirn sowie zur Prophylaxe von Malignomen bei.

Der regelmäßige Verzehr der Brombeerbeeren wirkt sich wohltuend auf das Befinden und den Zustand des Nervensystems aus, gewährleistet einen gesunden Schlaf und verringert die Erregbarkeit.

Unreife Brombeerbeeren können bei Verstopfung, reife Beeren hingegen bei Durchfall eingesetzt werden.

Bei Atemnot und Neurose hilft ein Sud aus den Zweigen der Pflanze.

Ein Aufguss aus den Blättern der Brombeere wird bei Blutarmut, nervösen Störungen, Herzkrankheiten sowie Gastritis angewendet; der regelmäßige Verzehr von Sieden aus den Blättern und frischen Beeren erleichtert zudem die Symptome in der Menopause.

Tee aus getrockneten und frischen Beeren sowie aus den Blättern der Brombeere hilft bei Erkältungen und Infektionen; er verfügt über ein potogonnes (schweißtreibendes) Wirkungspotenzial, wobei Sieden und Aufgüsse aus den Beeren des Kranken das Fieber wirksam stillen.

Zum Gurgeln gegen Heiserkeit wird der Saft frischer Brombeerbeeren empfohlen.

Ein Heiltee aus den Blättern der Brombeere, dem Hirtentäschel, den Blütenblättern der Sonnenblume und den Zapfen des Hopfens unterstützt Zuckerkrankheiten sowie einen erhöhten Blutdruck; die Komponenten werden im Verhältnis 3:1:2:0,5 gemischt, woraus ein Aufguss hergestellt wird, der über den Tag verteilt getrunken wird.

Frische Brombeerblätter werden zur Behandlung von Geschwüren an den Beinen und am Fuß eingesetzt.

Eine Tinktur aus der Wurzel der Brombeere wird bei schlechter Verdauung angewendet, während ein Sud daraus bei Ödemen als diuretisches Mittel genutzt wird.

Der Saft aus den Wurzeln hilft bei Bauchwassersucht, Kolitis und Hämorrhoiden sowie Lebererkrankungen; er wird dreimal täglich medizinisch eingenommen.

Das Sud der Brombeerwurzeln unterstützt respiratorische Erkrankungen und Angina pectoris; es dient als Mittel zur Spülung des kranken Rachens.

Die Beeren werden von Juli bis September geerntet. Um die Unversehrtheit der Ernte zu gewährleisten, können sie mehrere Tage lang bei Kälte gelagert werden.

Brombeersmoothie

Da die nützlichen Eigenschaften der Brombeere auch in den getrockneten Beeren erhalten bleiben, ist es notwendig, das Ausgangsmaterial für den Winter vorzubereiten. Nur reife Beeren dürfen zunächst im Sonnenlicht getrocknet und anschließend drei Tage lang bei 70 °C im Backofen getempert werden (anschließend auf bis zu 50 °C reduzieren). Die ausgetrockneten Beeren können zwei Jahre lang gelagert werden.

Gefrorene Brombeeren bewahren ebenfalls ihre nützlichen Eigenschaften. Für den Morgenfrost eignen sich außerordentlich reife Beeren, die gereinigt und gewaschen sowie auf Papier oder Leinen getempert und anschließend ins Gefrierfach verbracht werden sollen. Nach dem Morgenfrost können die Beeren zur Nutzungsgemäßheit in kleine Pakete gefüllt und fest verschlossen werden.

Kontraindikationen

Brombeerbeeren sind nur bei individueller Unverträglichkeit kontraindiziert. Daher wird beim ersten Verzehr empfohlen, die Brombeere in kleinen Mengen einzunehmen; dies betrifft insbesondere Kinder. Symptome einer Allergie gegen die Beeren umfassen Durchfall, Schleimhautödem, Erbrechen, Schwindel und Übelkeit. In Einzelfällen werden Störungen der Atmung und des Herzrhythmus beobachtet.

Ob Wissenswertes:

Früher wurde angenommen, dass Gähnen den Organismus mit Sauerstoff anreichert; diese Meinung wurde jedoch widerlegt. Wissenschaftler haben bewiesen, dass Gähnen das Gehirn kühlt und die Arbeitsfähigkeit verbessert.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt