Gepadif

Gepadif in Kapselform Gepadif – der Kombinationspräparat mit gepatoprotektornym vom Effekt.

Die Form der Abgabe und des Bestands

Gepadif wird in folgenden Darreichungsformen angeboten:

  • Kapseln aus Schellack, fest, von blasser Schokoladenfarbe des Körpers mit der Aufschrift «H.S.D» und dunkler Schokoladenfarbe des Deckels mit der Aufschrift «hepadif»; Inhalt der Kapseln – Pulver hellgelber Farbe mit brauner Schattierung (in Blisterpackungen zu 10 Stück, in Pappe verpackt nach 3, 5 oder 10 Blister);
  • Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung: ungleichmäßige, poröse Masse von bräunlich-rosa bis hellrosa Farbe (in Glasampullen, in Pappe verpackt zu 5 und 10 Ampullen).

Zum Bestand der Kapsel gehören die Wirkstoffe:

  • Die antitoxische Fraktion des Leberextrakts – 12,5 Milligramm;
  • Pyridoxinhydrochlorid – 25 Milligramme;
  • Adeninhydrochlorid – 2,5 Milligramm;
  • Orotat von L-Carnitin – 150 mg;
  • Zyanokobalamin – 0,125 mg;
  • Riboflavin – 0,5 mg.

Hilfsstoffe: Laktose, D-Sorbitol, kolloidales Siliziumdioxid, Magnesiumstearat.

Zur Zusammensetzung von 1 Flasche Pulver zur Herstellung der Lösung für Injektionen gehören die Wirkstoffe:

  • Die antitoxische Fraktion des Leberextrakts – 25 mg;
  • DL-Carnitin-Hydrochlorid – 184 mg;
  • Orotat von L-Carnitin – 300 mg;
  • Hydrochlorid von Pyridoxin – 25 mg;
  • Adenosin – 5 mg;
  • Zyanokobalamin – 0,25 Milligramm.

Hilfsstoffe: Methyl parahydroxybenzoat, D-Mannitol, Propyl parahydroxybenzoat.

Angaben zur Anwendung

  • Chronische und akute Leberentzündungen (im Rahmen der komplexen Behandlung);
  • Leberzirrhose (im Rahmen der komplexen Behandlung);
  • Fettleber;
  • Medikamentöse Intoxikation, die mit langfristiger Einnahme von Tuberkulose-, Antitumor- und anderen Arzneimitteln verbunden ist;
  • Alkoholische und toxische Leberschädigungen;
  • Exogene Vergiftungen;
  • Intoxikationen bei chronischen somatischen Erkrankungen;
  • Desintoxikationstherapie in der chirurgischen Praxis (vor und nach der Durchführung der allgemeinen Anästhesie).

Kontraindikationen

Die Anwendung von Gepadif ist bei Überempfindlichkeit gegen die Komponenten des Präparates kontraindiziert.

Anwendungsart und Dosierung

Der Beginn der Behandlung erfolgt durch parenterale Verabreichung, gefolgt vom Übergang zur oralen Einnahme.

Parenterale Gabe intravenös tropfend; die erwachsene Tagesdosis beträgt 1 Fläschchen. Vor der Applikation wird der Inhalt in 400–500 ml einer 5 %igen Glukoselösung gelöst. Bei Niereninsuffizienz kann das Präparat alternativ in 20 ml Wasser für Injektions purposes gelöst und langsam intravenös appliziert werden (unter Vermeidung von Strömungsstörungen).

Bei Neugeborenen wird eine Dosis von 1/5 der Erwachsenendosis verabreicht; das Pulver wird hierzu in 5 ml einer 5 %igen Glukoselösung gelöst, woraufhin 1 ml dieser Lösung in 30–40 ml derselben Lösung verdünnt wird. Das Präparat wird einmal täglich intravenös tropfend (mittels Perfusor „Lineomat“) appliziert; die Therapiedauer beträgt 7 bis 10 Tage.

Kindern im Alter von 7 bis 14 Jahren wird eine Tagesdosis von 1 Fläschchen verabreicht; der Inhalt wird in 300 ml einer 5 %igen Glukoselösung gelöst. Die Therapiedauer beträgt 15 Tage, gefolgt vom Übergang zur oralen Einnahme in Form von Kapseln.

Gepadif als Tabletten unabhängig von der Nahrungsaufnahme einnehmen.

Das Anwendungsschema des Präparates richtet sich nach dem Alter.

  • Erwachsene – 2–3-mal täglich je 2 Kapseln;
  • Kinder (7–14 Jahre) – 2–3-mal täglich je 1 bis 2 Kapseln;
  • Kinder unter 7 Jahren – 2-mal täglich je 1 Kapsel.

Bei Bedarf kann der Inhalt einer Kapsel in 50 ml Wasser oder Saft (Milch ist nicht geeignet) gelöst werden.

Die Therapiedauer beträgt üblicherweise mindestens zwei Monate; je nach Indikation können 2–3 weitere Kurse pro Jahr durchgeführt werden.

Mögliche Nebenwirkungen

Während der Behandlung können folgende Nebenwirkungen auftreten: Exanthem, Übelkeit und Bauchschmerzen.

Besondere Hinweise

Die gleichzeitige Anwendung von Gepadif mit Insulin, Vitaminen oder anderen Arzneimitteln in einer Spritze wird nicht empfohlen.

Das Präparat darf nicht mit Salzlösungen gemischt werden.

Die medikamentöse Interaktion

Die Befunde zur Interaktion mit anderen Arzneimitteln liegen nicht vor.

Die Lagerfristen und -bedingungen

Darin vor Licht geschützt, an einem für Kinder unzugänglichen Ort bei einer Temperatur von bis zu 25 °C aufbewahren.

Die Haltbarkeitsdauer:

  • Das Pulver zur Herstellung der Lösung für Injektionszwecke – 3 Jahre;
  • Die Kapseln – 5 Jahre.
Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Der 74-jährige Australier James Harrison war Blutspender in über 1000 Fällen. Aufgrund seiner seltenen Blutgruppe, deren Antikörper Neugeborenen mit schwerer Anämie das Überleben ermöglichen, hat er weltweit zwei Millionen Kinder gerettet.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt