Endokarditis

Endokarditis Die kurze Charakteristik der Erkrankung

Die Endokarditis ist ein entzündlicher Prozess, der sich bei Infektionen an der Innenhaut des Herzens bildet; dazu zählen Mykosen, Sepsis, diffuse Entzündungen der Klappenstrukturen sowie Vergiftungen (z. B. Harnstoffvergiftung).

Nach dem Ursprung werden die Endokarditis als rheumatische oder infektiöse (septische) Form unterschieden.

Ursachen des Auftretens

Die infektiöse Endokarditis entsteht vor allem durch Streptokokken, Enterobakterien und Staphylokokken sowie andere pathogene Mikroorganismen.

Auch Fälle einer Entwicklung der Endokarditis infolge angeborener oder erworbener Herzfehler, nach der Implantation von Klappenprothesen sind bekannt; dies kommt jedoch relativ selten vor.

Die rheumatische Endokarditis entwickelt sich als Komplikation eines bestehenden Rheuma des Herzens.

Das Risiko einer Endokarditis ist erhöht bei Personen, die diese Erkrankung früher hatten, an hypertropher Kardiomyopathie leiden, unter AIDS erkrankt sind, eine Hämodialyse durchführen oder Drogen konsumieren (provozierender Faktor: nicht-aseptische Venenpunktionen).

Die Symptome der Endokarditis

Die Symptome der infektiösen Endokarditis treten in den ersten zwei Wochen nach der Infektion auf und ähneln denen einer Influenza: Müdigkeit und subfebrile Temperaturen. Bei Infektionen mit hochpathogenen Erregern können schwerwiegendere Symptome beobachtet werden, wie Fieber und Schüttelfrost, Gewichtsverlust, Gelenkschmerzen, nächtliches Schwitzen, Atemnot sowie ein persistierender Husten. Zudem kann es zu Blutungen unter den Nägeln (Onycholyse) oder Petechien kommen.

Entwickelt sich die infektiöse Endokarditis durch eine Klappeninfektion, können Symptome einer Herzerkrankung auftreten; bei Entzündung des Herzmuskels sind Arrhythmien, Herzinsuffizienz und Leitungsstörungen möglich. Bei Beteiligung der Gefäße können Thrombosen, Milz- oder Leberinfarkte sowie Aneurysmen entstehen. Ferner können Glomerulonephritis, Hepatomegalie und eine unbedeutende Gelbsucht auftreten.

Die Symptome der rheumatischen Endokarditis umfassen leichtes Unwohlsein, Schüttelfrost, Fieber, Herzschmerzen, Atemnot, Herzklopfen bereits bei geringer Belastung, Pulsbeschleunigung, eine irreguläre Herzaktion sowie eine Einschränkung des Herzvolumens. Beim Auskultieren werden systolische oder diastolische Geräusche wahrgenommen, und die Erythrozytensenkrate ist beschleunigt.

Mögliche Komplikationen nach der Endokarditis sind Klappenrupturen, eine Verschlechterung der Nierenfunktion sowie Herzinsuffizienz. Zudem wird ein Rückgang von Leukozyten und Hämoglobin beobachtet, während die Blutsenkungsrate zunimmt.

Die Diagnostik der Erkrankung

Für die Diagnosestellung ist eine Echokardiographie hilfreich, um Klappenschäden, die Lokalisation und das Ausmaß des bakteriellen Wachstums zu erkennen. Um den Erreger bei infektiöser Endokarditis nachzuweisen und seine Empfindlichkeit gegenüber Antibiotika zu bestimmen, werden Blutkulturen durchgeführt.

Die Behandlung der Endokarditis

Zur Behandlung der Endokarditis werden zudem Immunmodulatoren (Thymalin) verschrieben Die Behandlung der Endokarditis besteht in der Durchführung antibiotikoterapii (in den großen Dosen), der Immunbehandlung (leiten antistafilakokkowyj das Gammaglobulin und das Plasma ein). Dem Patienten werden immunomoduljatory (timalin, T-aktiwin), gljukokortikosteroidnyje die Hormone (zum Beispiel, prednisolon), kuraltil, aspirin, trental, das Heparin auch ernennen.

Eine positive Wirkung auf die Behandlung der Endokarditis kann auch durch UV-Bestrahlung des Blutes, Hämosorption oder Plasmapherese erzielt werden.

Zur Behandlung einer septischen Endokarditis können Natriumsalze von Benzylpenicillin in hohen Dosen oder Präparate aus der Penicillin-Gruppe (Methicillin, Oxacillin) sowie Cephalosporine und Gentamicin eingesetzt werden.

Wenn eine Endokarditis trotz einer Antibiotikatherapie nicht zurückgeht, kann nach Abtragung und Ersatz des betroffenen Klappens operiert werden.

Eine rechtzeitig durchgeführte Pharmakotherapie ermöglicht das Bestreben nach einer stabilen Remission (in Einzelfällen bleiben diese bis zu 3–5 Jahre), wobei die Patientinnen jedoch arbeitsunfähig sind. Rückfälle der infektiösen Endokarditis können schwere Infektionen der Klappen und Herzinsuffizienz verursachen; bei langdauernder Niereninsuffizienz ist das Risiko eines Todesfalls hoch.

Die Behandlung einer rheumatischen Endokarditis erfolgt analog zur Therapie der Grunderkrankung: Es werden Salicylsäure (Aspirin, Amidopyrin), Butadion, Indometazin, Prednisolon oder Prednison verschrieben; Penicillin kann ebenfalls verabreicht werden. Dem Patienten wird eine bruchfreie Ernährung, eine Salzrestriktion sowie die Einnahme von Vitaminen der Gruppe B empfohlen.

Die Prophylaxe der Erkrankung.

Der infektiösen Endokarditis kann nur durch eine erfolgreiche Behandlung der zugrundeliegenden Infektionen und Sepsis, insbesondere bei Patienten mit erworbenen oder angeborenen Herzfehlern, vorgebeugt werden.

Die Prophylaxe einer rheumatischen Endokarditis besteht in der Rheuma-Prophylaxe sowie in einer termingemäßen und korrekten Behandlung des Rheumas zur Aufrechterhaltung der Immunität.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Bei regelmäßigem Solariumbesuch steigt das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, um 60 %.


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