Keschjü

Die nützlichen Eigenschaften von Keschjü

Diese südamerikanische Nuss nimmt unter den anderen Nüssen eine hervorragende Stellung ein, dank ihres einzigartigen Geschmacks und der hohen Konzentration an wertvollen Mikroelementen.

Keschü

Keschjü ist ein thermophiler immergrüner Baum mit einem dicken, gewundenen Stamm und weit ausladenden Ästen. Der Baum wächst bis zu 15 Meter in die Höhe. In seiner Heimat wird neben dem Kern auch der Apfel als Delikatesse genutzt; dieser verdirbt jedoch schnell, sodass eine Lieferung in andere Länder unmöglich ist.

Verschiedene Völker der Welt verwenden diese Nuss unterschiedlich. Bei einigen wird sie als starkes Aphrodisiakum eingesetzt, bei anderen als Mittel gegen Asthma, während dritte die Eigenschaften von Keschjü zur Behandlung von Diabetes und Magenverstimmungen nutzen. Einige Völker des Altertums verwendeten das Nüßchen sogar für seltsame Tätowierungen.

Die Schulmedizin bestätigt, dass Keschjü antibakterielle, antimikrobielle, antiseptische, tonisierende sowie antidiarrhoische Eigenschaften besitzt.

Der Nutzen von Keschjü liegt darin, dass die Aufnahme in die Ernährung den Cholesterinspiegel deutlich senken kann. Es sichert zudem einen optimalen Fett- und Eiweißstoffwechsel im Körper. Mit Hilfe dieser Nüsse lässt sich die Funktion des Herz-Kreislaufsystems normalisieren sowie die Immunität stärken. Alle Heilwirkungen von Keschjü gehen auf das Vorhandensein großer Mengen an Vitaminen, Kohlenhydraten und Proteinen zurück. Auch der Gehalt an Kalium, Phosphor, Zink und Eisen ist hoch.

Keschjü ist bei Zahnfleischtaschenbildung, Dystrophie, Psoriasis, Stoffwechselstörungen und Anämie unverzichtbar.

Natürlich, der Kaloriengehalt von Keschju, wie auch bei den übrigen Nüssen, ist ausreichend: so sind in 100 g des Produkts ganze 600 Kilokalorien enthalten, aber es sind zudem viele Mineralstoffe und Vitamine vorhanden. Zum Beispiel ist der Gehalt an Laktoflavin, RR- und JE-Vitaminen hoch, die für Frauen unglaublich nützlich sind. Außerdem enthält das Produkt Kalzium (37 mg auf 100 g), Eisen (6,68 mg auf 100 g), Magnesium (292 mg), Phosphor (593 mg), Natrium (12 mg), Kalium (660 mg) und Zink (5,78 mg).

Aufgrund des hohen Kaloriengehalts wird Keschju empfohlen für Menschen mit Abmagerung oder Anämie, wenn das Gewicht zunehmen soll. Jedoch beraten Ernährungsberater diejenigen, die den Übergewicht entgehen wollen; da Keschju gut verdaulich ist und sättigt, trägt es zur Verringerung des Kalorienverbrauchs bei. Natürlich muss dabei die Menge gering sein und andere Gerichte ersetzen.

Der Verzehr von Keschju

Keschju besteht aus zwei Teilen: dem Apfel und der Nuss. Die Äpfel haben das angenehme, säuerliche Fruchtfleisch, das nicht nur im Rohzustand verwendet wird, sondern auch oft für Marmeladen, Kompotte, Gelee, Spirituosen sowie als Zutat unter dem Namen „Tschatschi" genutzt wird. In den Ländern Lateinamerikas ist das Getränk „Kaschuina" besonders populär, das aus dem vom Zucker verdünnten und angereicherten Saft des Keschju-Apfels gewonnen wird. Diese Äpfel sind taninhaltig, verderben aber innerhalb von 24 Stunden, da sie nicht in andere Länder transportiert werden können.

Die Nüsse werden in der Kochkunst weit verbreitet verwendet, da sie ein schöner selbstständiger Imbiss, eine ausgezeichnete Komponente vieler Salate, sowie Bestandteil von Haupt- und Beilagen sowie Konditoreiwaren und Soßen sind.

Keschju kann in die Nahrung sowohl roh als auch gebraten verzehrt werden. Dabei hat das geröstete Nussstück einen süßen und weichen Geschmack.

Die qualitativ hochwertigen Nüsse stammen aus Indien, Brasilien, Kenia, Tansania, Benin, Mosambik und auf Madagaskar. Sowohl die Ernte als auch die Reinigung dieser Nussart erfolgt manuell. Da diese Arbeiten arbeitsintensiv und gefährlich sind, ist der Preis für Keschju entsprechend hoch.

Keschü-Nüsse

Die Nachteile von Keschju

Neben den großen Vorteilen hat Keschju auch schädliche Eigenschaften.

Die Nuss wird in der Schale niemals verkauft, da sich darin sehr ätzende Substanzen wie Kardol und die Anakardinsäure befinden. Beim Kontakt mit der Haut können diese Elemente starke Reizungen hervorrufen, und beim zufälligen Verschlucken können sie Vergiftungen auslösen. Diese Eigenschaft von Keschju kennend, werden sie vor dem Verkauf sorgfältig bearbeitet – genau aus der Schale genommen und von der Hülle gereinigt. Aus demselben Grund werden sie in natürlicher, feuchter Form nicht verkauft; stattdessen erfolgt eine vorläufige Erhitzung, bei der das in der Nuss enthaltene Öl vollständig verdampft, was ebenfalls Vergiftungen verhindern kann.

Hauptindikation für die Verabreichung von Keschtscha ist Unverträglichkeit oder Allergie.

Ob Sie das wissen:

Die mittlere Lebensdauer bei Linkshändern ist geringer als bei Rechtshändern.


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