Anwendungsanweisung
Ketamin – das Präparat für neingaljazionnoj der allgemeinen Anästhesie.
Die Darreichungsform – die Lösung zur intramuskulären (i.m.) und intravenösen (i.v.) Verabreichung: farblose oder schwach gefärbte transparente Flüssigkeit (in 2-ml- und 5-ml-Ampullen bzw. in 5-ml-Fläschchen, zu je fünf Einheiten in einer Umreifungsverpackung, im Karton 1 oder 2 Packungen).
Der Wirkstoff – Ketaminhydrochlorid; bei 1 ml Lösung enthalten 57,6 mg, was 50 mg reines Ketamin entspricht.
Hilfsstoffe: Natriumchlorid, Benzatinchlorid sowie Wasser für Injektionszwecke.
Vorsicht bei der Anwendung von Ketamin unter Narkose bei dekompensierter, langdauernder Herzinsuffizienz sowie bei Operationen am Schlund oder Kehlkopf.
Anwendung von Ketamin mittels w/w (fraktioniert), einzeitig (strahlend), tropfend oder w/m (intravenös).
Die Erwachsenendosis wird berechnet: 2–3 mg/kg bei w/w oder 4–8 mg/kg bei w/m (intravenös).
Empfohlene Aufrechterhaltungsdosierung bei w/w: 0,5–1 mg/kg; bei w/m: 3 mg/kg. Bei w/w kann das Präparat über ein Infusionsgerät mit einer Rate von 2 mg/kg pro Stunde oder über ein Infusionssystem verabreicht werden (0,1 %ige Ketaminlösung in 5 %iger Glukose- oder 0,9 %iger Natriumchlorid-Lösung; Infusionsrate: 20–50 Tropfen/min).
Bei Kindern erfolgt die Einleitungsanästhesie unter kombinierter Betäubung nach entsprechender Prämedikation mittels einmaliger w/m-Gabe (intravenös) mit einer Dosis von 4–5 mg/kg Körpergewicht in Form einer 5 %igen Lösung.
Hauptnarkose: Ketamin intravenös (w/m) als 5 %ige Lösung oder intramuskulär (w/w) mit einer Dosis von 2–3 mg/kg Körpergewicht; alternativ 1 %ige Lösung einleitend (intravenös) oder 0,1 %ige Lösung tropfend (50–60 Tropfen/min).
Die Dosierung für Jungen und Mädchen hängt vom Alter und dem Gewicht des Kindes ab:
Die allgemeine Anästhesie wird durch wiederholte Injektionen des Präparates in der Dosis unterstützt: bei w/m – aus der Berechnung auf 3–5 Milligramm pro Kilogramm oder bei w/w (intravenös oder intramuskulär) – auf 0,5–1 Milligramm pro Kilogramm; die Infusionsrate beträgt 0,1 % der Lösung des Präparates, also 30–60 Tropfen pro Minute.
Den Effekt von Ketamin erhöhen durch Kombination mit antipsychotischen Mitteln (Droperidol) sowie Fentanyl, Promedol und anderen Analgetika; bei dieser vorliegenden Kombination ist eine Verringerung der Dosis des Präparates empfehlenswert.
Die Anwendung von Ketamin kann Nebenwirkungen hervorrufen:
Die Anwendung von Ketamin ist ausschließlich unter stationären Bedingungen (Krankenhaus oder Intensivstation) durchzuführen.
Unter Anwendung des Präparats kann beim Patienten eine Glossoptose oder ein Krampf der Kaumuskulatur eintreten; daher muss die Atemfunktion, insbesondere die Passierbarkeit der oberen Luftwege, kontrolliert werden.
Bei der Durchführung ist es empfehlenswert, die Premedikation um folgende Mittel zu erweitern: Atropin oder Metazinij-Jodid zur Vermeidung einer Erhöhung der Sekretion von Speicheldrüsen und Schleimhäuten; Diazepam (i.v. oder i.m.) zur Prophylaxe unkontrollierter Zuckungen und Muskelrigidität; Diazepam oder Droperidol zur Vermeidung psychomimetischer Effekte.
Es wird eine langsame Gabe der Hauptdosis empfohlen, die 3 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht des Patienten nicht überschreiten soll, sowie eine Inhalation von Luft mit Sauerstoff im Verhältnis 2:1.
Bei chirurgischen Eingriffen am Kehlkopf und Schlund unter Anwendung von Ketamin ist besondere Vorsicht geboten; zudem sollte die Gabe von Muskelrelaxanzien erfolgen.
Das Präparat verstärkt die narkotisch-analgetische Wirkung von Neuroleptika, allgemeinen Anästhetika und Anxiolytika sowie anderer zentralnervensystemunterdrückender Mittel.
Die Kombination mit Anxiolytika und Antipsychotika schwächt den kardiostimulatorischen Effekt des Ketamins.
Die Anwendung von Ketamin ist erst nach 1–2 Tagen nach der Absetzung von Lithiumpräparaten bzw. nach 15 Tagen nach der Unterbrechung der Einnahme von Monoaminoxidase-Hemmstoffen möglich.
Das Präparat darf nicht mit Barbituraten in einer Spritze gemischt werden.
Ketamin beeinflusst die Wirkung von Sukzinalin und Pancuronium nicht, verstärkt jedoch den muskelrelaxierenden Effekt von Dithylin und Tubocurarin.
Die gleichzeitige Anwendung von Droperidol, Sibazon und anderen Benzodiazepinen verringert das Risiko für arterielle Hypertonie, Tachykardie sowie motorische und psychomimetische Aktivität.
Da die gleichzeitige Gabe von Ketamin mit Präparaten, die eine fördernde Wirkung auf das kardiovaskuläre System und Sympathomimetika besitzen, zu einer Verstärkung arhythmogener und hypertensiver Effekte sowie zur Erhöhung des Sauerstoffbedarfs des Herzmuskels führt, ist es empfehlenswert, diese Kombinationen zu vermeiden.
Patientinnen, die Schilddrüsenhormone oder jodhaltige Präparate einnehmen, sind während der allgemeinen Anästhesie einem erhöhten Risiko für Tachykardie und arterielle Hypertonie ausgesetzt.
An einem lichtgeschützten Ort und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
Die Haltbarkeitsdauer beträgt 2 Jahre.
Das menschliche Gehirn macht neben 2 % der gesamten Körpermasse aus, verbraucht jedoch 20 % des Sauerstoffs, den es über das Blut aufnimmt. Diese Tatsache macht das menschliche Gehirn außerordentlich empfindlich gegenüber Schäden, die durch Sauerstoffmangel verursacht werden.
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Man wünscht sich oft nur eine schöne Statur. Die letzte Neuheit zur Gewichtsreduktion besteht darin, fettreiche Nahrung zu essen. Geben Sie Ratschläge...
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Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation hat jeder dritte Bewohner der Erde Übergewicht, und jeder zehnte leidet an Adipositas. Der Grund dieser Erscheinung liegt nach Expertenmeinung in folgendem Fakt: Die Mehrheit der Menschen konsumiert viel...
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Die Augen – ein einzigartiges Organ in seiner Struktur, dank dem der Mensch etwa 80 % der Informationen über die Umwelt erfasst: Form, Farbe, Größe, Bewegung sowie weitere Merkmale von Objekten oder Erscheinungen. Doch wissen wir wirklich so viel über das wertvollste Sinnesorgan, wie es sich nach Ansicht des Gelehrten Setschenow neben tausend vielfältigen Empfindungen pro Minute darbietet? Wir betrachten 10 der merkwürdigsten Tatsachen über die Augen und das Sehen...
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Epilepsie ist eine weit verbreitete neurologische Erkrankung. Für Eltern, deren Kinder an dieser Krankheit leiden, fällt es...
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