Die Krabben

Die Krabben – Vertreter krebsartiger Tiere, die sowohl im Meer- als auch im Süßwasser leben. Sie ernähren sich von Wirbellosen und pflanzen sich fort, indem sie Eier in geschützte Stellen legen, durch eine Reihe von Entwicklungsstadien wandern, bevor sie zu erwachsenen Individuen werden.

Frische Krabben

Das Aussehen der Krabben

Bei der Krabbe ist der kleine Kopf mit dem Bruststück verbunden. Der Körper ist oben chitinhaltig und durch einen Panzer geschützt, das ein äußeres Skelett darstellt. Diese Tiere tauschen den Panzer während ihres Wachstums mehrmals aus. Beim Häuten geht der alte Panzer ab, während sich im neuen Panzer ausreichend Kalk einlagert; da dieser noch nicht fest ist, bleibt das Tier sehr verwundbar. Um sich in dieser gefährlichen Phase zu verteidigen, verstecken sich die Krabben und jagen nicht.

Auf dem ersten Beinpaar der Krabben befinden sich Scheren, die ihnen beim Jagen helfen und sie vor Verfolgern schützen können. Im Falle einer Gefahr werfen die Krabben ihre Schere ab. Besonders interessant ist, dass das Blut bei den Krabben blau gefärbt ist.

Der Nutzen der Krabben

Das Fleisch der Krabben wird als Nahrung verwendet; es handelt sich um ein delikates Meeresprodukt mit einem besonders zarten Geschmack. Das Fleisch befindet sich in den Scheren, an den Beinen und am Rücken. Da pro Individuum nur wenig Fleisch vorhanden ist, erfordert die Jagd auf Krabben im industriellen Maßstab viel Arbeit, was ihren hohen Wert bestimmt.

Das Krabbenfleisch ist eine reiche Quelle hochwertiger Proteine mit einem niedrigen Fettgehalt. Kohlenhydrate sind in diesem Produkt kaum enthalten. Dies macht es zu einem wichtigen Faktor für die Ernährung von übergewichtigen Menschen und Patienten mit Fettleibigkeit. Das Protein der Krabben wird leicht verdaut und vom Organismus aufgenommen, jedoch fehlt dem Fleisch eine feste Textur. Dank dessen wird das Sättigungsgefühl bei relativ niedrigem Kaloriengehalt schnell erreicht.

In der Struktur des Eiweißes nimmt die Aminosäure Taurin den bedeutendsten Lappen ein und unterstützt die Gesundheit von Muskeln sowie Blutgefäßen und der Netzhaut des Auges.

Der Nutzen der Krabbe lässt sich auch am Vorhandensein von Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren messen, welche im menschlichen Blut den Gehalt an „schädlichem“ Cholesterin senken und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Atherosklerose erheblich verringern.

Die im Meer lebenden Krabben lagern viel Jod – ein wichtigstes Spurenelement für den Menschen – an. Dieses Jod geht in die Struktur der Schilddrüsenhormone ein und beteiligt sich an der Regulation aller Stoffwechselprozesse sowie an der Entwicklung des Nervensystems und der Körpergröße; bereits 20 bis 40 g Krabbenfleisch decken die tägliche Jodnorm ab.

Die Krabbe ist reich an Vitaminen, insbesondere Retinol (Vitamin A) und der Gruppe B, sowie an Spurenelementen. Zink und Selen aus Meeresprodukten beteiligen sich an der Bildung von Testosteron – dem Sexualhormon bei Männern –, weshalb auch hier der Nutzen der Krabbe in der Aufrechterhaltung der Libido liegt; zudem enthalten das Fleisch Kupfer, Kalzium, Phosphor, Schwefel, Natrium und Magnesium unter anderem.

Krabben sind für Menschen mit Verdauungsstörungen, Fettüberlagerungen (Adipositas), Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schilddrüsenpathologien sowie bei Sehstörungen, Anämie, Depressionen oder nervöser Überanstrengung nützlich.

Der Kaloriengehalt der Krabben beträgt etwa 85 Kilokalorien pro 100 g Produkt.

Gekochte Krabben

Die Zubereitung von Krabben

Da die Krabbe über sehr leckeres Fleisch verfügt, ergeben selbst einfache Rezepte daraufhin erstaunlich zarte und delikate Platten: Um die Krabben abzukochen, gibt man ins Wasser Salz in einer Konzentration von 50 g pro Liter Wasser hinzu und kocht sie seit dem Aufkochpunkt weitere 15 Minuten; sobald die Krabben fertig sind, wird das Fleisch mit der Schere leicht abgetrennt. Vor dem Verzehr ist es besser, das Fleisch abzukühlen, und vor der Abgabe schmückt man das Krabbenfleisch mit Zitronensaft sowie Kräutern.

Diese Meeresprodukte gehen in die Rezeptur vieler delikatener Salate und exotischer Gerichte ein; da sich Krabbenfleisch schnell verdirbt, sollte es nur sehr kurze Zeit gelagert werden – maximal 15 Stunden (oder bis zu 30 Stunden auf dem Eis).

Ob Das sollten Sie wissen:

Im Bestreben, Kranke zu heilen, neigen Ärzte oft zur Übertreibung; so erlebte beispielsweise Charles Jensen zwischen 1954 und 1994 mehr als 900 Operationen nach der Entfernung von Neubildungen.


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