Betaferon

Lyophilisat zur Herstellung einer Lösung für die subkutane Verabreichung von Betaferon betaferon – immunomodulirujuschtschi das Präparat, das bei der Behandlung der multiplen Sklerose verwendet wird.

Die Form der Ausgabe und der Bestand

betaferon wird in lyophilisierter Kondition zur Vorbereitung der Lösung für die subkutane Verabreichung freigegeben: lyophilisierte weiße Masse (in den Glasfläschchen im Satz mit dem Lösungsmittel (in der Spritze), in den Plastikschalen, auf 5 oder 15 Schalen in der Pappschachtel).

In 1 Flakon:

  • Der Wirkstoff: rekombinant humanes Interferon beta-1b – 9,6 Mio. IE (0,3 Milligramme);
  • Die Hilfsstoffe: menschliches Albumin, Mannitol.

Das Lösungsmittel: sterile Natriumchlorid-Lösung 0,54 %.

Angaben zur Anwendung

  • Klinisch isoliertes Syndrom (die einzige klinische Episode der Demyelinisation, die zulässt, vorbehaltlich der Exklusion alternativer Diagnosen, die eine Multiple Sklerose vermuten);
  • Die erneut fortschreitende Multiple Sklerose mit einem floriden Krankheitsverlauf, der Verschlimmerungen oder manifeste Exazerbationen neurologischer Funktionen im Laufe der letzten Jahre einschließt (die Anwendung von Betaferon ermöglicht die Verringerung der Häufigkeit und Schwere solcher Verschlimmerungen sowie das Verzögern des Fortschreitens der Erkrankung);
  • Die remittierende Multiple Sklerose. Das Präparat ist zur Senkung der Häufigkeit und Schwere der Verschlimmerungen bei ambulant behandelten Patientinnen geeignet, sofern in der Anamnese nicht weniger als zwei Verschlimmerungen der Krankheit innerhalb der letzten zwei Jahre mit anschließender Wiederherstellung (voll oder unvollständig) neurologischer Symptome vorliegen.

Kontraindikationen

Die Anwendung von Betaferon ist bei Überempfindlichkeit gegen die Wirk- und Hilfsstoffe des Arzneimittels kontraindiziert.

Das Präparat darf nicht an stillende und schwangere Frauen verabreicht werden.

Die Verabreichung des Medikaments erfordert besondere Vorsicht bei Patientinnen mit Herzerkrankungen sowie bei Thrombozytopenie, Anämie, Leberfunktionsstörungen und Depressionen mit Suizidgedanken in der Vorgeschichte.

Die Erfahrung zur Anwendung von Betaferon bei Kindern ist begrenzt.

Anwendungsart und Dosierung

Der Beginn der Behandlung sollte unter Aufsicht eines erfahrenen Arztes erfolgen.

Die empfohlene Dosis des Präparats beträgt 250 mcg (1 ml der vorbereiteten Lösung). Die Lösung wird subkutan täglich injiziert. Die Dauer der Therapie wird individuell vom Arzt festgelegt.

Nebensächliche Effekte

Bei der Anwendung von Betaferon können verschiedene Nebenwirkungen auftreten. Systemisch manifestieren sich diese häufig als Asthenie, allgemeines Unwohlsein, lokale Reaktionen an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen, Brustschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, Bauchschmerzen, Schmerzen unterschiedlicher Lokalisation sowie nekrotische Veränderungen an der Injektionsstelle. Häufig treten zudem grippeähnliche Symptome auf; bei deren Entwicklung kann der Arzt nichtsteroidale entzündungshemmende Mittel verschreiben.

Das Präparat kann verschiedene dermatologische Reaktionen hervorrufen, die sich häufig als Hautausschläge und Hautinfektionen manifestieren.

Während der Behandlung mit Betaferon können je nach Häufigkeit Verstöße in den kardiovaskulären, knöchernen-muskulären, nervösen, Verdauungs-, Ausscheidungs-, respiratorischen sowie sexuellen Systemen des Organismus entstehen.

Besondere Hinweise

Betaferon enthält menschliches Albumin; daher ist das Risiko einer Virusübertragung sehr gering.

Patientinnen sollten neben den routinemäßigen Laboranalysen während der Einleitungsphase regelmäßig eine erweiterte Blutanalyse durchführen lassen. Bei Patientinnen mit Anämie, dem Felty-Syndrom und Thrombozytopenie kann ein sorgfältigeres Monitoring der erweiterten Blutanalyse gefordert werden, das die Bestimmung von Leukozyten, Erythrozyten, Thrombozyten sowie der leukozytären Formel umfasst.

Analoga

Die Analoga zu Betaferon sind:

  • Nach dem Wirkstoff: Ronbectol, Infibeta, Ekstavir, Interferon beta-1b.
  • Nach dem Wirkmechanismus: Grippferon, Lokferon, Lajfferon, Infagel, Alfaferon, Interferal, Diaferon, Reaferon, Awoneks, Altewir, Rebif, Pegassis, Inferon, Lejkinferon, Sweferon, Genfakson, Wiferon, Ingaron.

Lagerungsfristen und -bedingungen.

Das Präparat wird nach ärztlicher Verordnung abgegeben und bei einer Temperatur von bis zu 25 °C gelagert.

Die Haltbarkeitsdauer des lyophilisierten Präparats beträgt zwei Jahre; das Lösungsmittel behält seine Eigenschaften drei Jahre lang.

Ob Sie sollten wissen:

Im Laufe eines Lebens produziert der statistisch durchschnittliche Mensch weder viel noch wenig Speichel.


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