Antipyrin

Antipirin ist ein schmerzstillendes, entzündungshemmendes und antiphlogistisches Präparat aus der Gruppe der nichtsteroidalen antiphlogistischen Mittel (NSAR).

Darreichungsformen und Bestand

Das Präparat wird als Pulver zur Herstellung einer Lösung sowie als Tabletten zur oralen Anwendung in Dosierungen von 0,1 g und 0,25 g je Packung mit 10 Stück abgegeben.

Angaben zur Anwendung

Das Arzneimittel wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend, antiphlogistisch sowie hämostatisch (bei lokaler Anwendung).

Gemäß der Gebrauchsanweisung wird Antipirin bei Neuralgien, Erkältungskrankheiten, in der Komplextherapie des Rheumatismus, bei Arthropathien mit Schmerzsyndrom sowie bei fieberhaften Zuständen angewendet; lokal wird das Präparat bei Nasenbluten eingesetzt.

Kontraindikationen

Die Anwendung von Antipirin ist bei folgenden Kontraindikationen ausgeschlossen:

  • Überempfindlichkeit gegenüber den Komponenten des Arzneimittels;
  • Schwere Nieren- und Leberinsuffizienz sowie fortschreitende Leber- und Nierenerkrankungen;
  • Schwangerschaft im III. Trimester;
  • Hyperkaliämie;
  • Geschwüre und entzündliche Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts (Magen-Darm-Krankheiten);
  • Magendarmblutung.

Das Präparat mit Vorsicht bei den folgenden Erkrankungen anwenden:

  • Diabetes mellitus;
  • Zerebrovaskuläre Erkrankungen;
  • Ischämische Herzkrankheit.
  • Herzinsuffizienz in der chronischen Form;
  • Hyperlipidämie;
  • Dyslipidämie;
  • Erkrankungen der peripheren Gefäße;
  • Schwere somatische Erkrankungen;
  • Alkoholismus, Tabakkuren;

Anwendungsart und Dosierung;

Nach Anweisung Antipyrin in Form von Tabletten einnehmen: Erwachsene – 0,25–0,5 g; Kinder im Alter bis zu einem halben Jahr – 0,025–0,15 g, 2–3-mal täglich. Die maximale Einzeldosis für Erwachsene beträgt 1 g, tagesbezogen 3 g.

Zur Unterbrechung von Nasenbluten wird eine 10–20 %ige Lösung des Präparates verwendet, womit Servietten oder Tampons angefeuchtet werden.

Nebenwirkungen

Die Anwendung von Antipyrin kann allergische Reaktionen in Form eines Nesselfiebers hervorrufen.

Besondere Hinweise

Bei gleichzeitiger Einnahme können Präparate mit myelotoxischer Wirkung die Hämatotoxizität von Antipyrin verstärken.

Analoga

Über einen dem Antipyrin ähnlichen Effekt verfügen folgende Arzneimittel: Akofil, Analgin, Andipal, Baralgetas, Pentalgin, Spasgan, Spasmalgon, Kwatroks, Tempalgin, Tetralgin, Sedalgin.

Lagerungsbedingungen und Haltbarkeitsfristen

Das Arzneimittel sollte an einem für Kinder unzugänglichen Ort vor Licht geschützt aufbewahrt werden.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

In Großbritannien gibt es ein Gesetz, wonach Chirurgen von einer Operation absehen können, wenn der Patient raucht oder Übergewicht hat; dem Patienten wird die operative Intervention nicht auferlegt, sondern er soll sich von schädlichen Gewohnheiten lösen.


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