Asaleptin

Asaleptin

Asaleptin – ein Antipsychotikum der Gruppe; wirkt wie Neuroleptika, besitzt sedierende Eigenschaften, verursacht Muskelschwäche, verstärkt die schmerzstillende und mukolytische Wirkung sowie peripheren und zentralen cholinolytischen Effekt.

Darreichungsformen und Lagerbestand

Asaleptin (Substanz: Klopixin) wird als Tabletten und eine 2,5 %ige Injektionslösung in 2-ml-Ampullen (Dosis des trockenen Präparats pro Ampulle: 50 mg) ausgegeben.

Anwendungshinweise

Die Anwendung von Asaleptin reduziert motorische Erregung, Aggression und Impulsivität und normalisiert den Schlaf.

Indikationen gemäß Packungsbeilage:

  • Akute und chronisch verlaufende Schizophrenie;
  • Manische Zustände (klassische Manie, atypische Manie sowie unproduktive Manie mit Wahnvorstellungen).
  • Manisch-depressive Psychose
  • Psychische und motorische Erregung

Das Präparat wird im Gastrointestinaltrakt schnell absorbiert; der maximale Plasmaspiegel des Blutes wird 2,5 Stunden nach der Aufnahme erreicht. Es übt keinen Einfluss auf die intellektuellen Funktionen aus.

Kontraindikationen

Die Anwendung von Asaleptin ist bei folgenden Kontraindikationen indiziert:

  • Granulozytopenie
  • Agranulozytose in der Anamnese
  • Koma
  • Myasthenia gravis
  • Verletzung des hämatopoetischen Systems
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit
  • Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber dem Präparat
  • Kindesalter bis zum 5. Lebensjahr

Anwendungsart und Dosierung

Die Einzeldosis Asaleptin für Erwachsene beträgt 50 bis 200 mg pro Tag; die Tagesdosis kann von 200 bis 400 mg liegen. In der Regel wird die Behandlung mit 25–50 mg begonnen, wobei die Dosis schrittweise auf bis zu 200 oder 300 mg pro Tag erhöht wird.

Gemäß den Anweisungen für Asaleptin erfolgt die Einnahme des Präparats 2- bis 3-mal täglich nach dem Essen. In einigen Fällen ist eine Tagesdosis als Einzeldosis vor dem Einschlafen möglich. Die maximale Toleranzdosis beträgt bei oraler Anwendung 600 mg. In bestimmten Fällen kann der Arzt eine intramuskuläre Verabreichung des Präparats anordnen.

Die Behandlungsdauer beträgt je nach Schweregrad und Form der Erkrankung 1 bis 2 Wochen.

Die Packungsbeilage für Asaleptin empfiehlt die Anwendung kleiner Dosierungen (nicht mehr als 50 mg) bei Schlafstörungen. Patientenerfahrungen bestätigen, dass das Präparat in diesen niedrigen Dosen tatsächlich gegen Insomnie hilft.

Eine Überdosierung von Asaleptin kann Atemdepression, Schläfrigkeit, Angstzuständen, epileptischen Anfällen, Tachykardie, Hypotonie, Kollaps und Koma führen. Die Therapie bei Überdosierung umfasst die Gabe von Sorbentien, die Sicherstellung der Herz- und Atemfunktion sowie eine symptomatische Behandlung. Hämodialyse oder Peritonealdialyse zeigen bei einer Asaleptin-Vergiftung keine therapeutische Wirkung.

Nebeneffekte

Das Präparat wirkt dank seiner zentralen cholinolytischen Wirkung und dem moderaten Einfluss auf dopaminerge Rezeptoren gut verträglich. In einigen Fällen kann die Anwendung von Asaleptin jedoch folgende Nebenwirkungen hervorrufen:

  • Zentralnervensystem: Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Verwirrtheit des Bewusstseins, Schlaflosigkeit, Depression, extrapyramidale Störungen (seltener Epilepsie);
  • Kardiovaskuläres System: Senkung des arteriellen Blutdrucks, orthostatische Hypotension mit Schwindel, Tachykardie; gelegentlich arterielle Hypertonie;
  • Gastrointestinaltrakt: vermehrte Speichelabsonderung, Erbrechen, Übelkeit, Sodbrennen, Mundtrockenheit, Verstopfung;
  • Stoffwechsel: erhöhter Harndrang, Gewichtszunahme;
  • Blutsystem: Granulozytopenie, Eosinophilie, Thrombozytopenie, Felty-Syndrom;
  • Andere Systeme: Akkommodationsstörung, Harnverhalt, Senkung der Potenz, Myasthenia gravis;

Besondere Hinweise

Die Entwicklung einer Granulozytopenie erfordert die unverzügliche Absetzung des Präparates.

Während der Anwendung des Arzneimittels ist der Konsum alkoholhaltiger Getränke auszuschließen.

Im Verlauf der Behandlung mit Asaleptin muss bei der Teilnahme am Straßenverkehr und bei Tätigkeiten, die eine erhöhte Aufmerksamkeit erfordern, Vorsicht walten gelassen werden.

Die Analoga

Zu den Analoga von Asaleptin gehören folgende neuroleptische Arzneimittel: Asaleprol, Klosapin, Klosapin-Farmaplant, Klosasten und Leponeks.

Lagerungsbedingungen und Haltbarkeit

Das Präparat ist bei einer Temperatur von nicht mehr als 30 °C an einem trockenen, vor Licht geschützten Ort aufzubewahren.

Ob Sie sollten wissen:

Karies ist die häufigste Infektionskrankheit weltweit; selbst die Influenza kann sie nicht ersetzen.


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