Infakol

Infakol – ein Präparat zur symptomatischen Behandlung von Koliken sowie Krämpfen der glatten Muskulatur des Darmkanals in der pädiatrischen Praxis.

Darreichungsform und Bestand

Infakol wird als Suspension zur oralen Anwendung abgegeben (in dunklen Glasflaschen zu 50, 75 oder 100 ml; ein Fläschchen liegt im Pappkarton zusammen mit der Dosieranlage).

Pro 1 ml Suspension enthält sich Simethicon (40 mg) sowie Hilfsstoffe, darunter Natriumsaccharin.

Anwendungsangaben

Infakol wird bei Säuglingen zur symptomatischen Behandlung von Koliken (bauchschmerzhaften Beschwerden) und Krämpfen der glatten Muskulatur des Darmkanals eingesetzt, die durch vermehrte Gasbildung und Gasanreicherung im Gastrointestinaltrakt verursacht werden.

Kontraindikationen

Die Anwendung von Infakol ist bei Vorliegen einer Überempfindlichkeit gegenüber den Wirk- oder Hilfsstoffen kontraindiziert.

Das Präparat wird Erwachsenen und älteren Patienten nicht verabreicht.

Art der Verabreichung und Dosierung

Infakol vor jeder Fütterung einnehmen; die Suspension vor dem Einnehmen zu schütteln ist unerlässlich.

In der Regel wird Infakol mit 0,5 ml verabreicht. Eine Erhöhung der Dosis auf das Doppelte ist bei Bedarf möglich. Der maximale therapeutische Effekt tritt nach 2–3 Tagen ab Beginn der Anwendung ein.

Die Dauer des therapeutischen Kurses wird individuell vom Arzt festgelegt.

Nebenwirkungen

In der Regel wird Infakol gut vertragen.

In Einzelfällen können bei Kindern mit Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen allergische Reaktionen in Form von Hautausschlägen, Nesselsucht und Juckreiz auftreten.

Besondere Hinweise

Vor Beginn der Anwendung sollte im Falle des Auftretens untypischer Symptome beim Kind ein Arzt konsultiert werden.

Die medikamentöse Wechselwirkung

Daten zur Wechselwirkung von Infakol mit anderen Arzneimitteln liegen nicht vor.

Lagerfristen und Lagerbedingungen

Vor Licht geschützt an einem für Kinder unzugänglichen Ort bei einer Temperatur von 15–25 °C lagern.

Haltbarkeitsdauer: 2 Jahre.

Ob Sie sollten wissen:

Der menschliche Knochen ist viermal so fest wie Beton.


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